Samsung Galaxy Note 3 und Galaxy Gear im Kurztest

samsung-galaxy-note3-gearDas Samsung Galaxy Note 3 und die Samsung Galaxy Gear sind die aktuelle Top-Hardware von Samsung im Smartphone-Bereich. Für einen kurzen Test haben wir uns deshalb beide Geräte ins Büro bestellt und wollen sie euch etwas genauer vorstellen.

Das Samsung Galaxy Note 3 besitzt einen 5,7 Zoll großes Full-HD-Super-AMOLED-Display mit Unterstützung für aktive Bedienstifte (Digitizer). Damit kann man das große Display auch prima als Notizblock verwenden, was ja im Grunde das Note 3 auch sein soll. Im Inneren arbeitet der Snapdragon 800 Quad-Core Prozessor mit 2,3 Ghz und Android ist in der Version 4.3 installiert. Zur weiteren Ausstattung gehört eine 13 Megapixel Kamera an der Rückseite und eine 2 Megapixel Frontkamera. UMTS, LTE, GPS, Bluetooth 4.0 und WLAN IEEE 802.11 a/b/g/n ist bei aktuellen High-End Geräten schon Standard.

Ich habe mein Nexus 4 nun kurzerhand für einen kleinen Alltagstest gegen das Note3 getauscht. Eine kleine Umgewöhnung ist dies schon, denn das Note3 ist deutlich größer und die Samsung Software bedarf einer kleinen Eingewöhnung, wenn man noch nie ein Samsung Smartphone intensiv benutzt hat. Die Einrichtung ging wie man es von Android kennt sehr einfach und alle wichtigen Daten waren ruck zuck drauf. Schnell noch die täglich genutzten Apps installiert, E-Mail-Konten eingerichtet und los sollte es gehen.

Akkulaufzeit: Morgens das Smartphone vom Strom ziehen und erst einmal Facebook, Twitter und E-Mails lesen. Meistens dann noch ein bis zwei Youtube Videos schauen sowie auf dem Weg zur Arbeit dann wieder irgendwas spielen, da in der U-Bahn das mobile Internet so schlecht ist. Beim Umsteigen mit Foursquare einchecken und dann auf der restlichen Strecke etwas twittern. Nebenbei läuft eh immer WhatsApp und fünf E-Mail-Konten werden per IMAP angesteuert. Mit Chrome ein paar Webseiten aufrufen, kurz ein paar Notizen machen und etwas telefonieren. So geht das dann bis zum Feierabend und ein Spiel begleitet mich nach Hause. Abends dann so gegen 22 Uhr war der Arbeitstag fürs Note 3 beendet und mit 10 % Restakku entließ ich das Note 3 ans Ladegerät. Am Wochenende hielt der Akku etwas länger, aber im Web surfen per UMTS zieht doch ganz schön viel Akku. Wenig-Nutzer oder jemand, der das Note 3 überwiegend als Notizzettel nutzen möchte kommt hier schon etwas länger mit der Akkuladung zurecht.

Zur Leistung muss ich eigentlich wenig sagen, denn das Note 3 mit einem der schnellsten Chips auf dem Markt bestücktt und ich deshalb bei keiner App Geschwindigkeitsprobleme hatte. Man merkt aber deutlich, dass das Smartphone an der Rückseite im Bereich der Kamera recht warm wird wenn der Prozessor gefordert wird. Aber schaut euch selbst die Ergebnisse von AnTutu und Quadrant an:

Die Samsung Galaxy Gear war dann doch das Gadget, auf das ich mich schon etwas mehr freute, denn eine Smart-Watch hatte ich noch nicht und auch Benachrichtigungen, E-Mails, Notifications und den ganzen Kram auf die Uhr zu bekommen schien mir als jemand, der noch nie eine Armbanduhr besessen hat, ganz praktisch. Die Installation funktionierte mit dem Note 3 reibungslos, es wird aber zur Zeit nur das Note 3 und Galaxy S4 unterstützt, auf anderen Geräten funktioniert es schlichtweg nicht, das soll sich aber mit der Zeit durch Updates erledigen. Die Einrichtung geschieht recht einfach und schon sendete das Note 3 sämtliche Benachrichtigungen an die Gear. E-Mails lassen sich so genauso lesen wie Facebook-Benachrichtigungen, praktisch fand ich daran nur, dass man wusste von wem die E-Mail kam, gelesen habe ich sie dennoch lieber am Smartphone. Die Kamera der Smartwatch ist meiner Meinung nach überflüssig, praktisch ist aber die Möglichkeit Kontakte auf der Uhr aufzurufen und dann direkt anzurufen.

Der Akkuverbrauch ist okay, 25-30% waren es bei mir am Tag im Schnitt mit aktiviertem Schrittzähler und der Benachrichtigung. Leider lässt sich die Uhr nur mittels mitgeliefertem Ladeadapter aufladen, eine micro-USB-Buchse direkt an der Uhr wäre hier meiner Meinung nach von Vorteil gewesen. Das Armband ist aus Gummi, so fühlt es sich auch an und auf Dauer empfand ich die Uhr als zu unbequem am Arm.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Uhr an sich: Wenn ich die Uhrzeit wissen will, dann möchte ich einfach nur auf die Uhr schauen ohne vorher auf eine Taste zu drücken um dann eventuell die Uhrzeit angezeigt zu bekommen. Leider ist die Gear da sehr eigenwillig und die Automatik, die erkennen soll, wann ich auf die Uhr schaue versagt regelmäßig. Meist schaltete die Uhr sich 10 Sekunden später ein oder wurde plötzlich durch dreimaliges Drücken des Einschaltknopfes aktiviert. Da bin ich ehrlich gesagt schneller, wenn ich mein Smartphone aus der Tasche hole.

Fazit: Das Samsung Galaxy Note 3 ist klasse. Mir gefällt es ganz gut und es gibt wenig zu kritisieren. Die Hardware ist echt Top und die Funktionen in Verbindung mit dem Stift sind klasse. Schade ist hier nur, dass das Gehäuse wieder aus Plastik ist und das Lederimitat auf der Rückseite es auch nicht hochwertiger erscheinen lässt. Da mir persönlich das Note 3 zu groß ist, wandert das Smartphone nun wieder zurück an Samsung. Die Galaxy Gear ist ein guter Ansatz, aber mit aktuell noch zu vielen Schwächen und zu wenig Mehrwert. Hier muss die Software noch stark nachgebessert werden und viel an Feinheiten und Funktionen gearbeitet werden.

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6 Kommentare auf "Samsung Galaxy Note 3 und Galaxy Gear im Kurztest"

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Manko der Gear:
Sie zeigt keine whatsapp Nachrichten an!!!!

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Es heißt G-ear – wie in MaGIER (kein Dschier)

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Und ich darf die Kombi dank einer Produkttestplattform ausprobieren! Leider muss ich derzeit noch ein wenig auf mein Paket warten weil ein bekannter gelber Deutscher Versanddienstleister einen wichtigen Brief verschlampt hat.
Mehr dazu findet Ihr aber auf meinem Blog, wenn Ihr meinen Namen klickt.

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nicht gerade professionell diese Vorstellung…

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Also die Gear hat ein Update bekommen und kann jetzt auch WhatsApp und alle News zeigen/vorlesen! 😉

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Hallo Auch ich habe das Galaxy Note 3 in Kombination mit der Galaxy Gear mir zulegt uns ich bin mehr als begeistert. Das Note 3 mit HD Display hat mich persönlich überzeugt gerade, weil es eine super lange Akkulaufzeit und trotzdem reichlich Funktionen bietet. Vielleicht erscheint das Display auf den ersten Blick zu groß aber ich für mich habe meine Lösung gefunden. Ich trage immer die Gear an der Frau und lasse das Note häufig mal stecken. Die Gear lässt keinen Wunsch offen: Freihändiges Telefonieren in angenehmer Lautstärke, Abrufen von Mails und SMS, Fotos schießen praktisch aus dem Handgelenk, Steuerung… Read more »
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