Samsung in Apples Gefilden: Musik

Samsung entwickelt sich langsam zum größten Konkurrenten von Apple. Dies liegt nicht nur an guten Geräten, sondern auch einfach daran, dass man breiter aufgestellt ist als Apple. Mit TV-Geräten, Lautsprechern, Kameras und Co ist man halt fast überall zuhause, wo ein Stecker benutzt werden kann. Nun wanzt man sich langsam an die Dinge ran, die Zukunftsträchtig sind im Netz: an die Musik. Vor nicht langer Zeit übernahm man den Speicheranbieter und Musikstreamer mSpot, wohl wissentlich, dass man Zusatzdienste bieten muss, will man ein eigenes, erfolgreiches Ökosystem auf die Beine stellen. Und so startete gestern der Samsung Music Hub – auch in Deutschland.

Was gibt es zu entdecken? Musik, klar! 19 Millionen Songs bietet Samsung an, diese kann man ohne Ende streamen, der Preis liegt bei 9,99 Euro monatlich (kostenlos sind 30 Sekunden-Previews), da bewegt man sich in Bereichen von Spotify, rdio, simfy & Co. Sicherlich ein nettes Zusatzangebot, doch ein wenig zweifle ich daran. Apple verkauft Musik, Samsung streamt sie. Gerade im Bereich Stream gibt es mit mindestens die von mir genannten Spezial-Anbieter –  Experten für Musik. Das schaffte bisher weder Apple, noch wird es Samsung in absehbarer Zeit schaffen – das ist jedenfalls meine Sicht der Dinge. Übrigens: initial sollte der Music Hub nur für Samsung Galaxy S3-Nutzer startbar sein, doch in meinem Test eben tat sich leider gar nichts.

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