CES 2022: Samsung zeigt Konzepte für flexible Displays

      CES 2022: Samsung zeigt Konzepte für flexible Displays

      Samsung führt aktuell die Kategorie der Foldables mit seinem Galaxy Z Fold und Z Flip an. Doch langsam schließen auch andere Firmen, wie Honor oder Oppo, auf.

      Samsungs Display-Abteilung hat auf der CES 2022 einige neue Prototypen von faltbaren Geräten vorgestellt. Scheinbar soll es dazu offizielles Video-Material geben, das aber wohl noch nicht hochgeladen ist. Auf YouTube gibt es einige Kanäle, die das Material bereits hochgeladen haben. Wir haben als Quelle den Kanal von YouTuber Abhijeet Mishra (1, 2, 3, 4) genutzt.

      Es ist wichtig zu erwähnen, dass hier die Display-Sparte neue Ideen vorstellt. Die Abteilung für Smartphones und Tablets hat damit nichts zu tun, nutzt aber oft die Technologien und Ideen der anderen Abteilungen.

      Das “Flex S” und “Flex G”

      Das Flex S ist die Weiterentwicklung aktueller Foldables: Es kann nicht nur einmal, sondern zweimal gefaltet werden. Damit werden „quasi“ drei Bildschirme zu einem großen Bildschirm. Dabei gibt es eine Tablet- und eine Smartphone-Version des Konzepts. Die Idee bleibt aber immer die Gleiche.


      Während das aktuelle Galaxy Fold ein „normales“ Display an der Front verwendet und im Inneren ein großes Tablet-Display versteckt, geht das Flex S eigene Wege. Ein Drittel des großen Displays wird standardmäßig als Hauptbildschirm verwendet und ist damit bereits deutlich größer als das Display vieler Smartphones. Mit einem geschickten Griff auf der Rückseite kann es, wie ein gefalteter Brief, ausgeklappt werden.

      Das Huawei Mate X hat bereits ein ähnliches Design, leidet aber an ein paar Schwachpunkten. Einer davon ist, das ein Teil des „versteckten“ Displays immer offen liegt und damit leicht zerkratzt werden kann. Das ist beim Flex S nicht der Fall, es besitzt eine normale Rückseite und ist durch das zweifache Falten gut geschützt. Das Tablet bietet aufgeklappt ein 16:10-Format und ist bestens für Medien oder Tablet-Spiele geeignet. Auch drei verschiedene Smartphone-Apps nebeneinander sind möglich.


      Die Smartphone-Version des Flex S ist deutlich kleiner, funktioniert aber nach demselben Prinzip. Es hat jedoch ein besseres Kamera-Setup auf der linken Seite. Die rechte Seite ist jedoch nicht komplett mit Bildschirm gefüllt, sondern endet in einem Bereich mit durchsichtigem Kunststoff. Zusammengeklappt sieht man einen Teil des inneren Displays. Damit können Zeit, Datum, eingehende Nachrichten etc. angezeigt werden. Ähnlich wie es bei Samsung-Smartphones mit gebogenem Displays bereits gemacht wird.


      Das Flex G lässt sich nach demselben Prinzip falten, geht aber genau den anderen Weg. Es faltet sich nach innen und es gibt kein Außendisplay. Ein großes Display wird quasi in eine Hülle gefaltet. Damit ist es in Taschen und Rucksäcken geschützt. Samsung hat auch hier das Display nicht bis zum rechten Rand gehen lassen, sondern verbaut eine Halterung für einen S-Pen. Der Prototyp bietet eine Front-Kamera, aber keine Kameras auf der Rückseite.


      Auch vom Flex G gibt es eine Tablet-Version, diese bietet aber keine Kameras und es ist ebenfalls kein Ladeanschluss zu sehen. Hier erkennt man den Prototyp-Status am besten.

      Das “Flex Note“

      Natürlich können nicht nur Smartphones und Tablets gefaltet werden. Auch Notebooks könnten in Zukunft faltbar werden. Mit dem Samsung Flex Note wurde ein 13-Zoll-Notebook gezeigt, welches im Grunde aus einem großen faltbaren Bildschirm besteht.


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      Eine Hälfte des Bildschirms wird dabei als normales Display und die andere Hälfte als Tastatur oder Controller verwendet. Natürlich ist ein Notebook ohne Tastatur ein großer Schritt und für viele Nutzer erstmal befremdlich. Eine ähnliche Entwicklung gab es aber auch bei den Smartphones.

      Samsung zeigte eine Demo mit einem Videospiel, welches die untere Hälfte in einen Controller verwandelt. So angepasste Steuerungen könnten viele neue Szenarien und Nutzungsideen hervorrufen.

      Smart Speaker mit flexiblen Displays

      Smart Speaker mit einem Display, für Wetterdaten oder YouTube, gibt es bereits auf dem Markt. Samsung zeigte auf der CES aber einen Lautsprecher, bei dem das Display aber direkt um den zylinderförmigen Lautsprecher geht. Das allein sieht schon beeindruckend aus. Jedoch kann das Display ausgefahren werden und sieht dann beinahe wie ein normales quadratisches Display aus.


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      Natürlich handelt es sich bei allen Geräten um Prototypen, die hauptsächlich gut aussehen sollen. Wirklich ausgereifte Bedienung oder ein angepasstes Betriebssystem werden nicht erwartet. Die Geräte waren aber alle funktionstüchtig mit einem faltbaren Display und sie zeigten Bilder und Videos darauf. Sie sind also schon weit mehr als einfache Prototypen aus Kunststoff oder Styropor.

      Was denkt ihr zu den Prototypen? Gefällt euch eines der Konzepte? Schreibt es uns im Kommentarbereich!

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      Ihr wollt noch mehr von der CES 2022? Dann hier entlang.

      via arstechnica, Abhijeet Mishra (1, 2, 3, 4)
      Quelle: Samsung/CES

      Veröffentlicht von

      Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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