Samsung zeigt Galaxy S4 Zoom & Galaxy NX

Gestern hat Samsung bei einem großen Presse-Event in London jede Menge neue Produkte der Presse gezeigt. Die ersten beiden wollen wir euch in diesem Artikel vorstellen:

Das Samsung Galaxy S4 Zoom ist der indirekte Nachfolger der Galaxy Camera. Samsung verbaut im Galaxy S4 Zoom eine 16-Megapixel-Kamera mit zehnfachem optischem Zoom.  Insbesondere auf einen optischen Zoom wird in aktuellen Smartphones verzichtet, weil er einfach viel Platz benötigt. Dadurch wird auch das Galaxy S4 Zoom zu einem recht dicken Smartphone. Die Blendenzahl liegt zwischen f/3,1 und f/6,3. Ein Xenon-Blitz ermöglicht Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen. Bei der Samsung Galaxy Camera, ist die Auflösung identisch, der Zoom ist jedoch 21-fach. Ein weiterer Unterschied: Während die Galaxy Camera nicht telefonieren konnte, ist dies mit dem Galaxy S4 Zoom sehr wohl möglich. Das Display des Galaxy S4 Zoom ist 4,3 Zoll groß und hat einen 1,5 Gigahertz starken Dual-Core-Prozessor. Daher ist es auch eher ein Galaxy S4 mini als ein Galaxy S4, welches ein 5-Zoll-Display hat. Das Galaxy S4 Zoom bietet übrigens einen optischen Bildstabilisator, wodurch weniger verwackeltere Aufnahmen entstehen sollen. Die Abmessungen betragen 125.5 x 63.5 x 15.4 mm und das Gewicht 208 Gramm. Damit wiegt es nur rund 100 Gramm mehr als das Galaxy S4 mini und rund 80 g mehr als das Galaxy S4. Ich bin mal sehr gespannt, wie es sich in der Hosentasche macht.

Ebenfalls neu ist die Samsung Galaxy NX, eine Systemkamera mit einem 20,3 MegaPixel APS-C Bildsensor und einem 4,8 Zoll Touchscreen mit 1280 x 720 Pixeln. Die Galaxy NX soll 8,6 Bilder pro Sekunde in voller Auflösung knippsen und unterstützt alle Samsung NX Objektive. Im Inneren arbeitet ein Pega-Q Prozessor mit 4 x 1,66 GHz, der Android in der Version 4.2.2 antreibt. Des weiteren hat die Kamera 2 GB RAM und 16 GB internen Speicher, der durch microSD Karten erweitert werden kann. Die Android Systemkamera unterstützt neben WLAN und Bluetooth 4.0 auch UMTS und LTE, somit hat man von überall die Möglichkeit seine Bilder im Web zu teilen.

Die Kamera-Software ist ähnlich wie die der Galaxy Camera aufgebaut. Es handelt sich um eine speziell optimierte Kamera-Software, die sämtliche Einstellmöglichkeiten, wie man sie von normalen Kameras kennt, ermöglicht. Dazu kann man zum einem den Touchscreen nutzen und alle Einstellungen per Fingerdruck direkt in der Software vornehmen. Will man beim Fotografieren jedoch nicht den Display, sondern den elektronischen Sucher verwenden, so kann man sich durchs Menü mit Hilfe eines Drehreglers navigieren und die wichtigsten Einstellungen auch so vornehmen. Ebenfalls besitzt die Kamera einen Hot-Shoe, mit dem man einen externen Blitz oder Mikrofon der NX Serie verwenden kann. Natürlich kann man auch den integrierten Xenon Blitz verwenden, wenn man sich keinen zusätzlichen Blitz kaufen möchte. Die Samsung Galaxy Camera hatte meiner Meinung nach einen viel zu kleinen Akku verbaut. Samsung scheint dieses Manko bedacht zu haben und liefert die Galaxy NX nun mit einem 4.360 mAh Akku aus – hier fehlen aber noch Erfahrungswerte um detaillierte Infos zur Laufzeit geben zu können.

Natürlich ist die Software voll mit Szenenprogrammen und Bildmodi, so dass man die Bilder direkt in der Kamera optimieren kann. Die Bildautomatik wurde ebenfalls verbessert und soll nun auch im Automatikmodus gute Ergebnisse erzielen. Aber auch die komplett manuelle Steuerung der Blende, Verschlusszeit, des ISO Wertes und des Farbraumes sind problemlos möglich.

Einen Preis oder gar den genauen Veröffentlichungstermin nannte Samsung leider noch nicht.

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Über Cihan Boz

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