Samsungs Galaxy S5 kommt mit Region-Lock in den Handel

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Wie Samsung heute mitteilt, wird das Ende Februar vorgestellte Highend-Smartphone Galaxy S5 zusammen mit dem Fitness-Armband Gear Fit sowie den Smartwatches Gear 2 und Gear 2 Neo am kommenden Freitag, den 11. April im deutschen Handel erhältlich sein. Was Interessenten am neuen Galaxy-S-Flaggschiff, die beruflich oder privat häufig rund um die Welt reisen, allerdings beachten sollten, ist, dass das Smartphone mit einem sogenannten „Region-Lock“ verkauft wird. Das bedeutet, ein Galaxy S5, welches hierzulande erworben wird, kann nur mit einer SIM-Karte in Betrieb genommen werden, die auch von einem Mobilfunkbetreiber aus der Region Europa stammt.

Die Informationen zum Region-Lock des Samsung Galaxy S5 wurden unter anderem von der Webseite Teltarif veröffentlicht. Wie die deutschsprachige Publikation erläutert, setzt Samsung seit dem Marktstart des Galaxy Note 3 auf diese regionale Beschränkung bei Smartphones. Es sind aber offenbar nicht alle Modelle des südkoreanischen Herstellers betroffen und es ist außerdem unklar, warum das Unternehmen überhaupt eine solche Regionserkennung implementiert.

Was Samsung allerdings laut Teltarif unmissverständlich tut, ist, auf der Verpackung eines Galaxy S5 darauf hinzuweisen, dass die Inbetriebnahme des Smartphones nur mit einer SIM-Karte eines Mobilfunkanbieters aus der Region Europa funktioniert. Im Detail sind das Länder des europäischen Wirtschaftsraumes, die Schweiz sowie die Staaten Albanien, Andorra, Bosnien und Herzegowina, Republik Mazedonien, Monaco, Montenegro, San Marino und Serbien.

Käufer eines für die Region Europa bestimmten Galaxy S5, die mit dem Gerät auch im nicht-europäischen Ausland telefonieren oder SMS schreiben wollen, müssen den vorliegenden Angaben nach somit mindestens fünf Minuten über die SIM-Karte eines europäischen Mobilfunkanbieters telefonieren. Erst dann fällt der von Samsung implementierte Region-Lock.

Zugegeben, für die absolute Mehrheit der Deutschen, die sich ein Galaxy S5 zulegen wollen, wird die beschriebene Problematik keine Rolle spielen. Nichtsdestotrotz ist das Vorhandensein eines Region-Locks etwas, das Konsumenten vor dem Kauf des Galaxy S5 wissen sollten, um eventuellen Unannehmlichkeiten vorzubeugen.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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4 Kommentare auf "Samsungs Galaxy S5 kommt mit Region-Lock in den Handel"

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Eijentlich ist det en Jerät det eher auf Klientel aus Jeschäftswelt zugeschnitten ist. Ick find det Region-Lock, eijentlich jede Beschränkung richtig doof.

Tschüssi

Euer Larry

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Gast

Icke find Samsung händis jenerell doof 😉

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Gast

Na so eine Lösung ist an Blödheit nicht zu überbieten. Was soll denn das für ein Zweck haben ? Zumal nach 5 Minuten telefonieren im europäischen Netz das Region-Lock sowieso automatisch entfällt. OK, damit kann man schwerer machen, dass für Europa bestimmte Geräte (wahrscheinlich wegen der unterschiedlichen Preisbildung) sonstwohin weiterverkauft werden können. Aber ist das eine ernsthafte Lösung? Für einen „Hinterhofhändler“ sicher kein Problem, also eher ein Eigentor wegen Image….

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[…] verkauft seit wenigen Wochen sehr erfolgreich sein neues Flaggschiff-Smartphone Galaxy S5. Wir konnten uns in einem […]

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