Schenker XMG Pro 17 im Test: Mächtiger Desktop-Ersatz
  • Display
  • CPU/Grafik
  • SSD/RAM
  • 17,3" FHD 144 Hz G-Sync
  • Core i7-9750H/RTX 2070
  • 1 TB PCIe/32GB DDR4

Schenker XMG Pro 17 im Test: Mächtiger Desktop-Ersatz

Mit Nvidia RTX, G-Sync und 4,5-GHz-Hexacore macht der 17-Zoll-Gamer Schenker XMG Pro 17 als Desktop-Ersatz so manchen Gaming-PC neidisch. Er kombiniert einen aktuellen Intel Core i7-9750H, eine Nvidia RTX 2070 und 32 GB Arbeitsspeicher mit einem schnellen 144-Hz-Display, hoher Anschlussvielfalt und guter Verarbeitung.

Das gefällt uns

  • Hohe Performance
  • Schnelles Display
  • Schlichtes Design, Gute Verarbeitung
  • Wechselbarer Akku
  • Anschlussvielfalt

Das gefällt uns nicht

  • Unausgewogener Sound
  • Sehr kurze Akkulaufzeit

Wir haben uns bei Schenker mal ein 17-Zoll-Kraftpaket aus der XMG-Pro-Serie konfiguriert. Die Eckpfeiler des professionellen Desktop-Replacements sind eine schnelle Intel-CPU mit 6 Cores und 12 Threads, High-End-Grafik aus dem Hause Nvidia mit RTX-Feature und ein schnelles Display mit G-Sync.

Gamer dürfen sich auf leistungsstarke Komponenten und grafische Finessen freuen. Produktive und Kreative bekommen ein schlichtes und elegantes Gerät, das im Meeting-Raum dank Understatement nicht schief angeschaut wird und per Grafikswitch im BIOS auch effizienter mit dem Akku umgehen kann.

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Lieber scharf oder schnell?

Wer einmal vom butterweichen Gaming mittels G-Sync und hohen Frameraten gespoiled wurde, für den gibt es meist kein Zurück mehr in die Welt Sub-60-FPS mit Bildrissen. Nicht wenigen Spielern ist die Wiederholrate mittlerweile wichtiger als nicht sichtbare optische Verbesserungen durch Auflösungen wie 4K. Vor allem unter Einbeziehung der Performance-Kosten für knapp 8,3 Millionen Pixel.

Mittels Retina-Rechner könnt ihr euch eine Betrachtungsdistanz ausgeben lassen, ab der ihr bei einem 17,3-Zoll-Bildschirm keine einzelnen Pixel mehr ausmachen könnt. Ich sitze mit 50-60cm etwas näher als die 69cm, die mir der Rechner ausgibt, empfinde die Auflösung des XMG Pro 17 mit 127 PPI aber nicht als pixelig.

Technische Details

Produkteigenschaften des Schenker XMG Pro 17 M19msb

Display 43,9 cm (15,6″), entspiegeltes IPS-Display
16:9-Format, 144 Hz
Auflösung 1920×1080 Pixel (Full HD)
Prozessor Intel® Core™ i7-9750H
6x 2,60 GHz, Turbo 4,50 GHz; 12 MB Cache
Grafik NVIDIA GeForce RTX 2070 (8 GB)
Arbeitsspeicher 32GB DDR4 SO-DIMM, 2.666 Mhz, Dual Channel, bis zu 64 GB
Festplatte 1 TB SSD PCIe (Samsung Evo 970 Plus)
2 TB Seagate Barracuda, 5.400 rpm
Netzwerk 802.11ac-WLAN
Bluetooth: Bluetooth 5.0 + LE
Killer Wireless-AC 1550
Realtek Gbit-Ethernet
Anschlüsse 2x USB 3.0 Gen1 (Type-A)
1x USB 3.1 Gen2 (Type-A)
1x Thunderbolt 3 (Type-C)
1x HDMI
1x DP 1.4 & USB3.1 (USB Type-C)
1x SD-Kartenleser (UHS-II)
1x 3,5mm Combo
1x Stromanschluss
1x LAN RJ-45
Akku 62 Wh, verschraubt, 230W-Netzteil
Eingabegeräte RGB-Tastatur mit 4 frei konfigurierbaren Zonen und Nummernblock
Microsoft Precision Touchpad mit Multi-gesture- & Scroll-Funktion, zwei integrierte Tasten
Sound 2.1 Lautsprechersystem
Kamera Webcam 720p
Sicherheit
TPM 2.0, Kensington-Lock, Fingerabdruckscanner im Touchpad
Betriebssystem Windows 10 Home 64 Bit
Abmessungen 39,9 x 27,5 x 2,99 cm (B x T x H)
Gewicht ca. 2,9 kg (inkl. Akku)
Preis 2629 Euro*
Schenker XMG Pro 17 bei uns im Shop

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Design mit Understatement

Dem Schenker XMG Pro 17 sieht man an, dass das Notebook auf Performance und Workload getrimmt ist. Erkennbar ist das anhand der traditionellen Status-LED-Leiste, an der leicht gehobenen Bauhöhe und der generell eher schlichten Erscheinung. Auf dem Display-Deckel und im Innenraum fasst man auf kühles Leichtmetall, der untere Teil des Chassis besteht aus mattiertem Kunststoff.

Das XMG-Logo ragt minimal auf dem sandgestrahlten Aluminium hervor, so sieht zurückhaltendes Branding aus. Wer es gern auffällig mag, aktiviert einfach einen der unzähligen bunten Effekte für die RGB-Beleuchtung der Chiclet-Tastatur. Auch ohne Beleuchtung ist die Tastatur ein Hingucker durch den starken Kontrast der schwarzen Tasten zu ihrer weißen Umrandung.

Erwachsen und elegant beschreibt wohl den Charakter des XMG Pro 17 am ehesten. Die zeitgemäß dünnen Rahmen um den Bildschirm verdeutlichen den sparsamen Fußabdruck des Notebooks, mit knapp 3 Kilogramm Gewicht bleibt das mobile Desktop-Replacement aber lieber auf den Schreibtischen.

Richtig begeistert bin ich vom Fingerabdruckscanner unter dem Glas-Touchpad. Beim Login-Screen leuchtet die Stelle auf. Das sieht nicht nur stylisch aus, per Windows Hello ist man auch ratzfatz im System.

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Metalleinsatz und gute Verarbeitung

Mir gefällt die Haptik des Schenker XMG Pro 17. Von der kühlen Handballenauflage über die gummierten Chiclet-Tasten bis zu den scharfen Kanten des Geräts hat das Chassis einiges zu bieten. An den Übergängen der Gehäuseteile sind die Spaltmaße eng und gleichmäßig gehalten. Das Scharnier bietet einen angemessenen Widerstand und lässt den Deckel mit einem wertigen, dumpfen Gefühl auf seine Gummiumrandung zuklappen.

Dem Aluminiumeinsatz verdankt der Displaydeckel seine Steifigkeit, auch die Basiseinheit lässt sich nicht verwinden. Nichts knarzt, nichts wackelt – die Verarbeitung ist top. Einzig mit den vorderen Ecken muss man ein wenig vorsichtig sein. Die scharfen Kanten münden hier in eine „Gefahrenstelle“, wenn man das Notebook über seine Unterlage hinausragen lässt und dagegen stößt.

Gegenüber Fingerabdrücken ist die Aluminiumoberfläche recht unempfindlich. Nur unter gleißendem Licht sieht man die Rückstände, die dann auch den Griff zum Glasreiniger erfordern.
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Komfortable Eingabegeräte

Die Chiclet-Tastatur erlaubt sehr bequeme Schreibarbeiten. Ich finde den Widerstand angenehm hoch, es gibt viel Hub und einen starken Druckpunkt. Die Gummierung der Tasten gefällt mir, die Optik auch. Beim Precision-Glas-Touchpad ist der Eindruck ähnlich positiv.

Besonders gefällt mir der integrierte Fingerabdruckscanner unter dem Glas. Während des Logins leuchtet das Symbol in Form eines Fingerabdrucks auf und ihr müsst nur noch euren Finger auf die Position drücken.

Audio – unfassbar laut

In einem Aspekt haut mich das Schenker XMG Pro 17 wirklich aus den Socken: Lautstärke. Das XMG Pro 17 versteckt ein extrem kräftiges 2.1-System unter seiner Haube. Es handelt sich zwar immer noch um ein Notebook-Audio-System, das aufgrund der geringen Bauhöhe von den meisten PC-Lautsprechern getoppt wird, für sich genommen im Vergleich zu anderen Notebooks merkt man aber schon ein Plus an Power.

Im Klangbild dominieren die Mitten übermäßig, das ASUS ROG Strix Scar III klingt da deutlich runder – wird aber eben auch nicht so laut. Die verbaute Webkamera liefert durchschnittliche Ergebnisse.

Vollumfängliche Anschlüsse

Hinsichtlich der Anschlüsse kommt das Schenker XMG Pro 17 einer Workstation nahe. Neben den Bildschirmausgängen für HDMI 2.0 und MiniDisplayPort 1.4 finden externe Monitore auch an zwei USB-C-Ports Platz. Einer davon unterstützt Thunderbolt 3, der andere integriert einen DisplayPort.

USB-C muss natürlich nicht ausschließlich für Monitore genutzt werden. Für umfangreiche Schreibtisch-Setups stehen Eingabegeräten und anderer Peripherie allerdings auch noch drei USB-3.0-Ports zur Verfügung. Wir finden sowohl einen Kopfhörerausgang als auch einen zweiten digitalen Audioport, der als Mikrofoneingang oder als optischer S/PDIF Out genutzt werden kann. Besonders Streamer dürfte das freuen.

Ein Gigabit-LAN-Port gehört zum Anschlussangebot, genauso wie ein 6-in-1-Kartenleser. Drahtlos gelangt unser Modell mit WLAN-ac ins Internet, das Modul beherrscht auch Bluetooth 5. Hier gibt es nichts zu meckern.

Schenker XMG Pro 17 bei uns im Shop

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Display – Schnell und clean dank G-Sync

Ich muss gestehen, ich bin ein großer Fan von VRR, variabler Refresh-Rate. Ob über G-Sync oder FreeSync – die Kopplung der Bildwiederholrate des Monitors mit dem der Bildausgabe der GPU ist mir wichtiger als 100+ FPS. Dank G-Sync kann ich in vielen Games nochmal ein paar Details zuschalten und gelegentliche Drops der Framerate und 60 FPS gut verschmerzen.

Shadow of the Tomb Raider ist ein gutes Beispiel. Mit zugeschalteten Raytracing-Effekten (Ultra) und Ultradetails erreicht die RTX 2070 bei nativer Displayauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln um die 60 FPS, mit G-Sync sieht das butterweich aus.

Competitive-Gamer dürfen sich über hohe Wiederholraten von 144 Hz freuen. Die erreichen grafisch aufwendige Titel aber auch mit der geballten Power einer Nvidia RTX 2070 nur, wenn es sich um ältere Games handelt.

Lässt man die Geschwindigkeit und G-Sync erstmal weg, handelt es sich um ein eher durchschnittliches IPS-Panel mit knapp 270 Nit Helligkeit, 100% Abdeckung des sRGB-Farbraumes und stabilen Blickwinkeln. Der Schwarzwert liegt bei 0,2 Nit womit sich ein sehr gutes maximales Kontrastverhältnis von 1400:1 ergibt. Ich kann weder Lichthöfe noch zu starkes IPS-Glow erkennen.

Schenker-XMG-Pro-17-Ausleuchtung

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Windows 10 mit Control Centern für GPU und Netzwerk

Das Schenker XMG Pro 17 kommt mit vorinstalliertem Windows 10 Home und erfreulicherweise ohne Schlangenöl wie eine Antiviren-Software zum Nutzer. Dafür kriegt der Gamer dann die geballte Control-Center-Vielfalt. Grafikübertaktung, Lüftergeschwindigkeit und Settings für die Tastaturbeleuchtung sind jeweils einzelne kleine Tools, die sich aus dem Control Center 3.0 heraus öffnen.

Für das Rivet Killer Wireless-AC 1550 gibt es nochmal ein eigenes Control Center, an dem mir der Wifi-Analyzer sehr gut gefällt.

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Arbeitstier mit 6 Cores, Gaming-Champ mit RTX-Raytracing

Kommen wir nun zum Punkt, wegen dem alle hier sind, der Leistung. Schenker XMG ermöglicht Konfigs, die für Gamer und Professionals so interessant sind, weil sie auf Markenkomponenten mit dem „gewissen Etwas“ setzen. Der Intel Core i7-9750H zählt da jetzt nicht unbedingt zu, den 6-Kerner gibt es eher „an jeder Ecke“.

Das soll dessen Leistung nicht schmälern: 12 Threads. 4,5 GHz Turbo, die auch weniger Multithreading-optimierte Anwendungen abholen und 12 MB Cache. Die 45-Watt-CPU ist state of the art aber eben in nicht wenigen Gaming-Notebooks anzutreffen.

Ich bin ja eher begeistert von den 32 GB Corsair-SODIMMS. Die zwei 16-GB-Module (DDR4, 2666 MHz) verteilen sich auf die verfügbaren Slots und ermöglichen etwas laxeren Umgang mit Chrome-Tabs zum Beispiel oder auch mehrere Adobe-Tools parallel auszuführen.

Allein Chrome kann bei mir schon mal 5 bis 10 GB belegen. Wenn man dann alle Tabs offen lassen und trotzdem ein Game für eine kurze Session starten kann, dann hat das was. Oder ein Logo mit Lichteffekten in After Effects bearbeiten und Photoshop gleichzeitig für die Footage-Dateien zu nutzen.

Auch beim Massenspeicher vermittelt der Schenker XMG Pro 17 den Eindruck eines „richtigen PCs“. Die Samsung 970 Evo Plus ist mit 1 TB Kapazität nicht nur eine besonders üppige SSD, sie liest und schreibt auch noch extrem schnell mit mehr als 3 GB/s. Zusätzlich trägt das Pro 17 noch eine 2-TB-HDD, die Seagate Barracuda bleibt mit 5.400 RPM angenehm leise. Mit 80 MB/s Schreib- und Leseleistung zwingt sie Projekte wie Filmschnitt allerdings auf das schnellere Laufwerk.

Unseren Benchmarks nach ist die RTX 2070 eine solide WQHD-Karte: Hohe Detailstufen, meist über 60 FPS… ein 34-Zoll-Ultrawide mit 3.440 x 1.440 als externer Monitor wäre durchaus drin. Bei 4K, also 8 Millionen Pixeln, wird es auch für stärkere Notebook-GPUs wie die RTX 2080 eng. Im Vergleich zur Max-Q-Variante kann die Max-P-2070 nochmal 5 bis 25 Prozent rausholen.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Je nach Spiel zeigt sich ein deutlicher Zugewinn. Dafür fällt der Boost durch manuelle Übertaktung mittels Control Center nicht mehr so gravierend aus. Ich habe versucht, der Karte 180 MHz mehr auf den Chip und 1 GHz mehr auf den Speicher zu geben. Da das Power-Limit relativ flott zuschlägt, ist bei 1,7 GHz Boost-Takt Schluss, mit gelegentlichen Ausflügen an die 2 Ghz, wenn keine Last anliegt.

Mit 8 GHz für den GDDR6-Speicher ist der größte Gewinn in einer deutlich gesteigerten, minimalen Framerate zu finden. Die Drops fallen einfach weniger drastisch aus. Die Kühlung nutzt zwei kräftige Lüfter und hält die GPU bei 78°C. Mit ein bisschen Mehrtakt kommt die voll ausgefahrene RTX 2070 im Schenker XMG Pro 17 auf das Level der RTX 2080 Max-Q in der Gaming-Flunder Razer Blade 15.

Etwas fummelig gestaltet sich die Umschaltung zwischen diskretem Grafikmodus und Hybridmodus (Optimus) im BIOS. Per F2 könnt ihr den Bootvorgang in einem Menu stoppen, wählt dort Setup, um ins BIOS zu kommen. Hinter den Punkten Advanced/Advanced Chipset Control/MSHybrid or DISCRETE Switch könnt ihr entweder Optimus aktivieren (MSHybrid) für längere Akkulaufzeit oder aber DISCRETE. Letzteres ist Voraussetzung für die Nutzung von G-Sync mit dem internen oder externen Displays.

Das Umschalten bringt durchaus etwas. Ohne Optimus erreicht der PCMark-8-Akku-Benchmark 1h 44min Laufzeit. Ist MSHybrid aktiviert, kommen da noch einmal 17 Minuten drauf. Nicht die Welt, angesichts der sowieso schon unterirdischen Laufzeit, aber it`s something.

Schenker XMG Pro 17 bei uns im Shop

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Deutlich hörbar beim Gaming

Wie alle Gaming-Notebooks kühlt das Schenker XMG Pro 17 eine Abwärme von 150 bis 200 Watt nicht lautlos. Werft ihr ein Game oder Rendering an, reagiert die Kühlung und powert bis auf 54 dB(A) hoch. Das hört ihr deutlich. Im normalen Office-Betrieb rauschen die Lüfter leise vor sich hin und stören nicht weiter.

Unter voller Auslastung senkt das Schenker XMG Pro 17 den Turbotakt des i7-9750H von 4 GHz (all Cores) auf 3,5 GHz, der Chip rangiert um die 97°C. Die RTX 2070, die sich gern mal bis zu 120 Watt genehmigt, bleibt um die 80°C. Im BIOS findet sich eine Undervolting-Option, mit der wir noch ein wenig Takt rausschlagen konnten.

Mittels Intel XTU haben wir die Stabilität der CPU-Spannung ausgelotet und dann -100mV über das BIOS ins „System gebacken“. Dadurch fällt der Takt unter maximaler Last nur auf 3,8 GHz und das Package bleibt ein wenig kühler. Wenn der Grafikspeicher mit 8 GHz läuft und die 2070 zwischen 100 und 200 MHz mehr Chiptakt bekommt, dürfen die 6 Kerne immer noch 100 bis 300 MHz mehr ausfahren.

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Nur mit Anleitung aufzubekommen

Der Schenker XMG Pro 17 hat einen wechselbaren Akku, der vom Kunden selber eingebaut werden muss. Im Grunde ist es nur ein einclippen und zwei Kreuzschlitzschrauben festzuziehen, sollte jeder hinbekommen. Wir haben probiert, die Bodenplatte zu lösen, alle sichtbaren Schrauben gelöst und ihn erstmal nicht aufbekommen.

Im Handbuch von Clevo steht, die Öffnung des Gehäuses zum Upgrade würde den Verlust der Garantie bedeuten. Das hat uns beim Built-to-Order-Hersteller Schenker etwas irritiert. Es stellt sich heraus: Unabhängig davon, was im Handbuch steht, darf der XMG Pro 17 wie jedes andere Notebook von Schenker ohne Garantieverlust geöffnet werden.

Im Disassembly Manual für das XMG PRO 17 findet sich die Erklärung: Ihr müsst das Keyboard abnehmen und dann eine darunter befindliche Schraube lösen. Anschließend lässt sich die Bodenplatte abnehmen.
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Fazit zum Schenker XMG Pro 17

Das Schenker XMG Pro 17 ist ein sehr funktionales Gaming-Notebook, dass sich durch den Fokus auf leistungsfähige Hardware hervortut. Außer einer auf Wunsch knallig bunten Tastaturbeleuchtung beschränkt sich das Design auf Schlichtheit. Trotzdem handelt es sich um ein hochwertiges Gehäuse aus Aluminium, die Displayränder sind angenehm schlank und das Chassis bietet unkomplizierte Wartungsmöglichkeiten.

In Sachen Performance setzt sich das Schenker XMG Pro 17 vor die meisten anderen Gaming-Notebooks und schlägt mit seiner RTX 2070 nicht selten eine RTX 2080 Max-Q. Mit dem schnellen 6-Kerner i7-9750H und 32 GB Arbeitsspeicher glänzt es genauso wie mit der blitzschnellen Samsung Evo 970 Plus SSD. Die Dual-Lüfter-Kühlung bewältigt die bis zu 200 Watt Abwärme hörbar, aber souverän.

Beim Display muss das XMG Pro 17 zwischen Gamer und Creative wählen und entscheidet sich mit FHD, 144 Hz und G-Sync kompromisslos für den Gamer. Bildbearbeitung, Videoschnitt oder CAD müssen unterwegs mit 1.920 x 1.080 Pixeln auskommen. Mit maximal 2 Stunden läuft das XMG sowieso nicht lange ohne Netzteil.

Es ist voll und ganz Desktop-Replacement, heißt es wandert höchstens mal von Schreibtisch zu Schreibtisch. Dort könnt ihr das gamerlastige, interne Display dann aber auch durch hochauflösende Multi-Monitor-Setups, wahlweise auch mit G-Sync, ersetzen. Insgesamt ist das Anschlussportfolio erschöpfend und lässt kaum Wünsche offen.

Das Audiosystem erreicht eine sehr hohe Lautstärke, klingt nur nicht ganz ausgewogen. Die Eingabegeräte sind vorbildlich dank komfortabler Tastatur, einem präzisem Touchpad und integriertem Fingerabdruckscanner.

Genießen Leistung und Geschwindigkeit Priorität, dann ist das XMG Pro 17 der geeignete Gamer. Der Preis liegt derzeit bei rund 2600 Euro*.

Schenker XMG Pro 17 bei uns im Shop

*Stand: 29.07.2019

Veröffentlicht von

Robert schaut am liebsten auf OLED-Panels und bastelt in seiner Freizeit häufig an Wasserkühlungen. Er zockt am PC sowie der PS4 Pro und fliegt mit seiner Drohne gerne tropische Strände ab.

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