Schleppende Verkäufe bei Ultrabooks?

Der Branchendienst Digitimes berichtet, dass ASUS & Acer die Bestellungen bei den Zulieferern drastisch gekürzt haben. So reduzieren sich die ursprünglichen 250.000-300.000 Geräte auf schmale 150.000-180.000 bis zum Ende 2011. Grund soll der schleppende Verkauf der Ultrabooks sein, die gerade erst einmal frisch auf dem Markt sind. Schuld am geringen Interesse soll der immer noch hohe Preis gegenüber anderen, „normalen“ Notebooks sein.

Des Weiteren werden die Ultrabooks immer mit der Verarbeitungsqualität eines MacBook Air verglichen – dies ist ein Hauptkriterium. Auch Jahre nach dem ersten MacBook Air schaffen es viele Hersteller nicht, identische Qualität bei teilweise gleichem Preis zu schaffen. Wie bereits des Öfteren erwähnt: ich persönlich sehe diese News lediglich als Anlaufschwierigkeiten, das Ultrabook-Design ist definitiv die mobile Zukunft.

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4 Kommentare auf "Schleppende Verkäufe bei Ultrabooks?"

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Ich sehe das genauso. Wenn die Kunden erst mal alle Vorteile erkannt haben. Und das ist im Grunde alles was man bisher bei einem Notebook vermisst hat. Lange Akkulaufzeit, hohe Performance, leicht und schnelles Booten, dann wird sich der Markt zum Ultrabook hinwenden. Nächstes Jahr, wenn die Preise angepasst sind, ist im Windows Notebookmarkt definitiv das Ultrabook ein Verkaufsschlager.

Ich selbst empfehle heute schon jedem etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und sich ein Gerät dieser Kategorie zu kaufen anstatt eines Netbooks zum Beispiel.

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Gast

In ein paar Jahren werden wir über MacBook Air und UltraBooks und dergleichen lachen und uns fragen, wer auf diese sinnlose Idee gekommen ist und wer so **** war sich diese Geräte zu kaufen. Anders gesagt: Ich sehe in diesem Formfaktor NICHT die mobile Zukunft.
Da sehe ich eher Tablets mit Tastatur/Dockingstation (zb. Motorola, Asus Transformer) und wie gehabt vollwertige Notebooks zum vernünftigen Preis, mit Prozessordesigns wie Tegra3 (Spar-Core und Hochleistungscore)
Netbooks, Airbooks und Ultrabooks verfolgen zwar das richtige Ziel, aber m.E. nicht so konsequent genug.

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Wie kann man von schleppenden Verkäufen reden wenn die Dinger in 1 von 4 Versionen lieferbar sind und das auch erst seit einer Woche? Wer ewig auf Veröffentlichung von angekündigten Geräten warten muss hat natürlich nicht die beste Kauflaune.

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Digitimes hat den Bericht inzwischen nachgebessert, demnach sind die Verkäufe den Erwartungen entsprechend.
Aber wie Vorredner Christian schon richtig bemerkt, geht es ja gerade erst los. Bisher gibt es ja kaum Geräte, keine Werbung etc. sondern Ultrabook ist (noch) ein reines Insider-Thema. Das wird sich 2012 sicher deutlich ändern. Wen die Kunden die Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit der Ultrabooks erst mal entdeckt haben, wird das ein sehr wichtiges Segment werden.

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