Seagate IronWolf NAS HDD Kurztest

Seagate IronWolf NAS HDD Kurztest

Seagate dürfte eigentlich fast jedem ein Begriff sein. Schon seit beinahe 40 Jahren ist man auf dem Festplattenmarkt unterwegs, zwischenzeitlich hat man sich sogar die Festplattensparte von Samsung einverleibt. Neu ist hingegen die IronWolf Serie von Seagate. Namentlich erinnert sie mich irgendwie immer an einen gewissen Trash-Film, was sich aber hoffentlich im Laufe des Tests nicht fortsetzt. Die IronWolf HDDs gibt es in einer „normalen“ sowie einer Pro Version, getestet habe ich die Standardausführung in 4TB.

Die Seagate IronWolf HDDs sind vor allem für den Einsatz in NAS-Systemen konzipiert. Für den Heimanwender und kleine Unternehmen gibt es die normale IronWolf, Firmen- und Gewerbekunden bekommen mit der Pro Version eine noch etwas langlebigere Version. Die Pro Version eignet sich für den Einsatz in Systemen mit bis zu 16 Laufwerksschächten, die normale IronWolf hingegen nur mit bis zu 8 Schächten.

Technisch hat Seagate hier alles aufgefahren, was in eine gute NAS-HDD gehört. So setzen alle Modelle ab der IronWolf mit 4TB Kapazität auf Rotationsschwingungs-Sensoren, die für einen ruhigeren Lauf sorgen sollen. Dadurch erhöht sich einerseits die Lebensdauer, andererseits sorgt es auch für einen ruhigeren Lauf. Besonders wichtig ist diese Dämpfung in großen NAS-Systemen.

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Neben den RV-Sensoren bietet man mit AgileArray getauften NAS-Optimierung mehr Leistung für Multi-User-Szenarios. Die Schreibleistung wird mit jährlich bis zu 180TB angegeben, die Pro-Version kommt hier schon auf 300TB/Jahr. Mit einer MTBF (Mean Time Between Failures – Mittlerer Ausfallabstand) von 1 bzw. 1,2 Million Stunden ist auch für eine lange Lebensdauer gesorgt.

  • Interface: SATA III 6GB/s
  • Schächte: 1 bis 8 Laufwerksschächte
  • Kapazität: 10 TB, 8 TB, 7 TB, 6 TB, 4 TB, 3 TB, 2 TB, 1 TB
  • NAS-Optimierung: AgileArray™
  • Rotationsschwingungs-Sensoren: 10 TB, 8 TB, 6 TB, 4 TB
  • Wiederherstellungsdienste: Optional
  • Maximale Workload-Rate von 180 TB pro Jahr
  • Garantie: 3 Jahre

Technisch bieten die IronWolf damit alles, was eine NAS-HDD aktuell so braucht. Auch größentechnisch dürfte damit für die meisten Anwender das richtige dabei sein.

Der Lieferumfang ist dagegen wie von Festplatten gewohnt recht dürftig: Nur die Festplatte(n) stecken in einer sicheren Versandverpackung, das wars. Auch zur Verarbeitung braucht man denke ich nicht viel sagen. Das Gehäuse besteht aus Metall, viel gibt es nicht zu sehen. Kommen wir daher direkt zur Leistung.

Performance

Für den Performance Test muss zunächst eine einzelne HDD herhalten, im Anschluss müssen dann beide Platten im RAID0 und RAID1 zeigen was sie können. Für einen RAID5 standen mir leider nicht genug HDDs zur Verfügung.

Als Testplattform dient statt einem NAS unser Testsystem – einen Flaschenhals durch ein langsames NAS können wir damit ausschließen.

  • CPU: Intel Core i7-5820K
  • CPU Kühler: Cooler Master Hyper 412S
  • RAM: 16GB Crucial Ballistix Elite DDR4
  • Mainboard: Gigabyte X99-UD7-WiFi
  • GPU: Gigabyte Nvidia GeForce GTX 970 Gaming G1
  • Netzteil: FSP Aurum Pro 850 Watt Gold
  • Systemlaufwerk: Crucial MX200 1TB SSD
  • Gehäuse: Cooler Master Lab Benchtable

Für den Test mussten wieder diverse Tests herhalten, einmal im Single-Disc-Setup um die einzelne Festplatte zu messen und einmal im RAID1 Setup.

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HDTune Pro

Hier wird einerseits die Sequenzielle Lese- und Schreibrate über die gesamte Kapazität gemessen, andererseits misst es aber auch die Reaktions- und Zugriffszeiten.

Die Performance liegt auf einem hohen Niveau für eine herkömmliche HDD. Schreibend liegt sie im Schnitt bei etwa 150MB/s, lesend ist sie nur minimal schneller. Auch die Zugriffszeiten sind mit durchschnittlich 16ms in Ordnung. Gerade für ein 4TB Modell gute Werte.

In der RAID1 Konfiguration ändert sich nur wenig. Die durchschnittliche Geschwindigkeit sinkt etwas, die Zugriffszeiten steigen leicht – schreibend kommen die beiden IronWolf auf 147MB/s – knapp 5MB/s langsamer als eine einzelne IronWolf. Im Alltag macht das aber kaum einen Unterschied.

ATTO Disk Benchmark

Ein eher klassischer Test. Reine Lese- und Schreibperformance mittels Testdateien. Die Werte sind ordentlich für eine HDD und durchgehend stabil.

Kopierleistung

Die interne Kopierleistung ist ebenfalls ordentlich für eine HDD. Bei dem Testen werden große und kleine Dateien innerhalb des Laufwerks kopiert. Getestet wird dabei eine einzelne große (ISO), viele kleine (Programm) und eine Mischung aus vielen großen und kleinen Dateien (Spiel).

Emissionen

Wo sich Bauteile bewegen entstehen auch Wärme und Geräusche. Je weniger, desto besser. Schwächen geben sich die Seagate IronWolf hier keine. Auch unter langanhaltender, hoher Last blieben meine Testexemplare mit knapp 35°C überraschend kühl. Zudem laufen die Festplatten angenehm leise und gleichmäßig, nur bei ansonsten völliger Ruhe hört man ein leichtes Rauschen der Laufwerke.

Fazit

Zusammengefasst liefern die Seagate IronWolf eine solide Performance und bieten wenig Raum für Kritik. Mit den RV-Sensoren bieten sie außerdem ein Feature für den Einsatz in größeren NAS-Systemen mit bis zu 8 Festplatten und eine erhöhte Lebensdauer.

Auch preislich sind sie durchaus attraktiv – die Konkurrenz in Form von WD RED oder HGST sind im Schnitt noch etwas teurer.

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Gewinnspiel

Unsere beiden Testexemplare dürfen wir netterweise an einen Leser oder eine Leserin verlosen! Was ihr dafür tun müsst? Verratet uns in den Kommentaren den unterschied zwischen RAID1 und RAID0! Unter allen richtigen Antworten losen wir dann einen Gewinner aus. Wir würden uns dann natürlich auch über eine Bewertung der Festplatten durch den Gewinner freuen.

Teilnahmebedingungen

Veranstalter des Gewinnspiels ist die notebooksbilliger.de AG. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren aus Deutschland und Österreich. Teilnahmeschluss ist der 08.01.2017, 23.59 Uhr. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Angestellte und Führungskräfte der notebooksbilliger.de AG, G.B.T. Technology Trading GmbH, deren Tochtergesellschaften und verbundene Unternehmen, Anzeigen-, Promotion-, Marketing- oder Produktions-Agenturen, Web-Dienstleister, sowie deren Familienangehörige [Ehepartner, Eltern, Kinder, Geschwister und deren Lebensgefährten] und in deren Haushalten lebende Einzelpersonen.

Für die Teilnahme am Gewinnspiel muss der Teilnehmer in den Kommentaren im notebooksbilliger.de Blog oder auf der Facebookseite unter dem Gewinnspielbeitrag die Gewinnfrage korrekt beantworten.

Gewonnen werden kann ein Set bestehend aus zwei Seagate IronWolf Festplatten mit jeweils 4 Terrabyte Kapazität.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden in dem Gewinnspielbeitrag per Kommentar und per Privatnachricht benachrichtigt. Der Gewinn verfällt, wenn die ermittelten Gewinner sich nicht binnen 14 Tagen nach Benachrichtigung melden.

Die notebooksbilliger.de AG behält sich vor, jederzeit die Teilnahmebedingungen zu ändern oder jederzeit das Gewinnspiel aus wichtigem Grund ohne Vorankündigung zu beenden oder zu unterbrechen. Dies gilt insbesondere für solche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspieles stören oder verhindern würden. Mit der Teilnahme an dieser Aktion werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

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144 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. RAID 0 werden alle Festplatten als eine virtuelle Disk zusammengefasst. Da die Daten somit auf beide verteilt werden können, sind dadurch höhere Transferraten für Schreiben und Lesen möglich. Aber: fällt eine Platte aus, sind die Daten weg.
    RAID 1 werden die Platten gespiegelt, also mit den gleichen Daten beschrieben. Fällt eine Platte aus, gibt es ein redundantes Backup auf der/den anderen Platten.

    Also kurz: RAID0 Striping, RAID1 Mirroring

  2. RAID0 = Striping (Aufteilung der Daten) : schnellere Datenübertragungsraten, da paralleler Plattenzugriff
    RAID1 = Mirroring (Spiegelung der Daten): Beide Platten identisch beschrieben, bei Ausfall einer Platte, Zugriff auf identische Daten auf der anderen Platte

    Bei mir selbst habe ich RAID1 im Einsatz und sichere die gespiegelten Daten zusätzlich über eine externe Festplatte weg.

    Die beiden IronWolf HDDs wären genau das richtige Upgrade für mein NAS-System 🙂

  3. Raid1 kopiert die Daten auf jede Festplatte, was hohe Datensicherheit gewährleistet.
    Raid0 teilt die Daten auf alle Festplatten auf, was schneller aber weniger sicher ist.

  4. Raid0 teilt die Daten auf die Anzahl der Festplatten auf.
    hohe Geschwindigkeit.
    Verlust der Daten beim Ausfall einer Platte.

    Raid1 kopiert die Daten und schreibt sie auf jede Platte.
    Datensicherheit bei Ausfall.
    kein Geschwindigkeitsvortei.

  5. Bei RAID 0 werden die Festplatten in gleichgroße Blöcke unterteilt und immer abwechselnd „genutzt“. Es entsteht quasi eine große Platte.

    Bei RAID 1 wird auf den Platten jeweils genau das selbe abgebildet und quasi gespiegelt.

  6. Während RAID 0 mehrere Festplatten in zusammenhängende Blöcke aufteilt und somit den Datendurchsatz steigert, da die Datenzugriffe simultan auf beiden Festplatten geschehen, stellt RAID 1 einen Verbund da, der die Daten identisch auf zwei Festplatten spiegelt und somit im Vergleich zu RAID 0 für gewünschte Datenredundanz sorgt. Fällt bei RAID 0 eine Festplatte aus, gehen z.T. Daten verloren, während bei RAID 1 (je nach Anzahl der Festplatten) der Ausfall verkraftet wird, da die gleichen Daten auf mehreren Festplatten liegen.

  7. Bei RAID 0 werden mindestens zwei Festplatten zu einer logischen Festplatte zusammengefasst, was sie nach außen als eine einzige erscheinen lässt. Der RAID-Controller verteilt dann die Daten auf den Festplattenverbund, wodurch sich die Transferraten erhöhen.

    Bei RAID 1 schreibt der Controller parallel die gleichen Daten auf zwei unterschiedliche Festplatten. RAID 1 wird darum auch Spiegel-RAID genannt. Fällt eine Platte aus, arbeiten Sie problemlos mit der zweiten weiter. Allerdings steht Ihnen immer nur die Hälfte der Gesamtspeicherkapazität zur Verfügung. Intelligente Controller lesen sogar parallel von den gespiegelten Datenträgern, wodurch sich die Lesegeschwindigkeit erhöht.

  8. RAID 0

    Bei diesem RAID-Level werden die Dateien blockweise über alle Festplatten (mindestens zwei) verteilt. Diese Methode wird “Striping” genannt, alle beteiligten Festplatten werden als “Stripe Set” bezeichnet. Der Vorteil liegt zum einen in der hohen Performance bei Schreib- und Leseoperationen, da die Dateien auf mehrere HDDs parallel geschrieben werden beziehungsweise von dort gelesen werden. Zum anderen nutzt RAID 0 die volle Kapazität aller Festplatten aus. Der Nachteil ist allerdings die fehlende Redundanz: Fällt eine Festplatte aus, sind alle Dateien verloren.

    RAID 1

    Ebenfalls mindestens zwei Festplatten sind Voraussetzung für RAID 1, allerdings steht hier nur die Hälfte der Gesamtkapazität für Nutzdaten zur Verfügung. Denn bei diesem RAID-Level werden die Dateien von Festplatte 1 komplette auf Festplatte 2 gespiegelt. “Mirroring” wird diese Methode daher auch genannt, die vergleichsweise teuer ist, da man immer die doppelte Anzahl an Speicherplatz kaufen muss, um die gewünschte Kapazität zu erreichen.

    Vorteil ist die echte Redundanz: Eine Festplatte kann ausfallen, ohne dass man einen Datenverlust erleidet. Dabei ist die Schreibgeschwindigkeit nahezu identisch zur Performance der einzelnen Festplatten. Die Lesegeschwindigkeit ist hingegen wesentlich höher, da die Dateien von beiden HDDs parallel gelesen werden können.

  9. Beim RAID0 werden Daten auf zwei oder mehr Festplatten im Verbund verteilt geschrieben. Die verfügbare Kapazität des Verbunds ergibt sich aus der Summe aller sich darin befindlich Festplatten. Dies hat den Vorteil von erhöhter Lese- und Schreibgeschwindigkeit, bringt aber leider auch erhöhtes Risiko eines Datenverlusts mit sich, denn fällt auch nur eine Festplatte aus zerfällt der Verbund und es kann ohne weiteres nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden.

    Beim RAID1 werden Daten auf zwei oder mehr Festplatten im Verbund gespiegelt auf alle Festplatten in Kopie geschrieben. Die verfügbare Kapazität des Verbunds ergibt sich aus der Größe einer einzelnen darin befindlichen Festplatte. RAID1 hat den Vorteil von erhöhter Datensicherheit. Fällt eine gespiegelte Festplatte aus, kann diese schnell ohne Datenverlust ersetzt werden. Man kann von einer erhöhten Lesegeschwindigkeit profitieren, da die Daten von mehreren Festplatten gleichzeitig zurückgelesen werden können.

  10. Raid0 bedeutet ohne Sicherheit, einmal auf einer Platte geschrieben.
    Raid1 bedeutet Sicherheit, da werden die Daten zweimal auf unterschiedliche Platten geschrieben.

  11. RAID1 kopiert die Daten auf jede Festplatte, was hohe Datensicherheit gewährleistet.
    RAID0 teilt die Daten auf alle Festplatten auf, was schneller, aber weniger sicher ist.

  12. RAID 0 (eigentlich gar kein RAID): 2 physische, gleichgroße Festplatten, die zu einer zusammengefasst werden. Die Einzelteile einer Datei werden dabei abwechselnd auf beide Festplatten aufgeteilt. Damit kann man rein theoretisch die Lese-/Schreibgeschwindigkeit verdoppeln. Gibt eine Festplatte aber den Geist auf, sind alle Daten futsch. Man hätte dann auf der funktionierenden Platte nur die Hälfte einer Datei. Lohnt sich also nur bei persönlich unempfindlichen Daten oder wenn diese Daten ohnehin regelmäßig als Backup auf einer separaten Festplatte gelegt werden.

    RAID 1: Zwei Festplatten werden vom Volumen her wie eine (und zwar die kleinere) behandelt. Dabei werden die Daten, die auf Festplatte 1 geschrieben werden automatisch auch auf Festplatte 2 kopiert. Fällt nun eine Festplatte aus, kann man auf die Daten der anderen Festplatte ohne Verluste zugreifen. Allerdings hat man hier auch nur die Hälfte des kleineren Volumens zur Verfügung. Hat man Beispielsweise 2 x 200GB HDD zu RAID 1 verbunden, stehen dem Nutzer nur 200GB statt der 400GB zur Verfügung.

  13. ja gut, dass Raid1 die sichere Variante ist in der die date doppelt gespeichert werden und Raid0 die schnelle unsichere variante ist, wissen ja scheinbar alle. Fehlt nur noch das Glück auch zu gewinnen…

  14. RAID 0 ist ein Stripesetdatenträger, das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren über 2 Festplatten verteilt werden. RAID 1 ist ein Datamirroringdatenträger, und das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren immer gleichzeitig auf 2 Festplatten geschrieben werden.

  15. Bei der Raid 1- Variante werden die Daten auf beiden Festplatten gespeichert und gespiegelt, so dass auch eine beider Festplatten den Geist aufgeben kann, ohne, dass die Daten auf der zweiten Festplatte verloren gehen. Bei einer Raid 0 – werden die Daten abwechselnd auf beide Platten verteilt. Daraus entsteht ein Performancegewinn bei jedem Schreib und Lesevorgang, den man beim Raid 1-Format nicht hat. Allerdings gehen auch alle Daten verloren, wenn eine beider Festplatten versagt.

  16. Moin moin,

    Raid 0 verteilt die Daten ohne Redundanz auf mehrere Festplatten. Raid 1 spiegelt sie und sie sind daher redundant.

  17. RAID 0 ist ein Stripesetdatenträger, das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren über 2 Festplatten verteilt werden.

    RAID 1 ist ein Datamirroringdatenträger, und das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren immer gleichzeitig auf 2 Festplatten geschrieben werden.

  18. Hier der Versuch es mal kurz und knapp auszudrücken:

    Raid 0 = Striping = Verbund von Platten; Daten verteilen sich auf die Platten
    keine Redundanz/Sicherheit (eine Platte wech = alle Daten wech), dafür schnellerer Zugriff

    Raid 1 = Mirroring = Verbund von z.B. 2 Platten, bei denen die Daten gleichzeitig auf beide Platten gelesen/geschrieben werden.
    nicht schneller dafür Redundanz/höhere Sicherheit, weil alle Daten auf 2 Platten liegen (halt gespiegelt)

  19. Bei RAID0 handelt es sich um Stripping. Zwei Datenträger werden als quasi ein Datenträger miteinander im „Reißverschluss“ verbunden. Das erhält die komplette Laufwerksgröße von beiden Datenträgern und ist schnell, aber auch unsicher.

    RAID1 spiegelt die zwei Datenträger, der Inhalt wird redundant abgelegt. Vorteil: Datensicherheit, Nachteil: Geringere Geschwindigkeit und die Datenträgerkapazität ist auf einen Datenträger reduziert.

  20. RAID 0 ist ein Stripesetdatenträger, das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren über 2 Festplatten verteilt werden.

    RAID 1 ist ein Datamirroringdatenträger, und das bedeutet, dass die geschriebenen Daten bei diesem Verfahren immer gleichzeitig auf 2 Festplatten geschrieben werden.

  21. Ich könnte ja einfach die alten Kommentare lesen, aber hier mal aus dem Kopf:

    RAID0 = Stripeset = die Daten werden in kleine Häppchen zerlegt und beim Schreiben auf die (mindestens 2) Platten verteilt. Beim Lesen wird von beiden Platten gelesen und die Häppchen vom RAID-Controller wieder zu einem sinnvollen Datenstrom zusammengefügt.
    + schnell
    + optimale Platzausnutzng
    – anfällig (sind die Daten auf einer HDD beschädigt, ist alles Schrott)

    RAID1 = Mirrorset = die Daten werden identisch auf alle Platten geschrieben. Beim Lesen kann von beiden parallel gelesen werden.
    + sicher gegen Plattenausfall
    – Miese Platzausnutzung (nur so viel wie die kleinste HDD hat)
    + mäßiger Geschwindigkeitsgewinn beim Lesen

  22. Raid0: Mehrere Datenträger werden zu einem Volume zusammengelegt. Dadurch erscheinen sie als ein Laufwerk. Das erhöht die Geschwindigkeit, geht aber zu Lasten der Datensicherheit. Geht die eine Festplatte kaputt, sind die Daten verloren.
    Raid1: Datenträger werden gespiegelt. Langsamer, aber die Datensicherheit ist größer. Wenn eine Festplatte kaputt geht, sind die Daten auf der zweiten noch vorhanden.

  23. Bräuchte neue Festplatten für mein Backup.

    RAID 0

    Bei diesem RAID-Level werden die Dateien blockweise über alle Festplatten (mindestens zwei) verteilt. Diese Methode wird “Striping” genannt, alle beteiligten Festplatten werden als “Stripe Set” bezeichnet. Der Vorteil liegt zum einen in der hohen Performance bei Schreib- und Leseoperationen, da die Dateien auf mehrere HDDs parallel geschrieben werden beziehungsweise von dort gelesen werden. Zum anderen nutzt RAID 0 die volle Kapazität aller Festplatten aus. Der Nachteil ist allerdings die fehlende Redundanz: Fällt eine Festplatte aus, sind alle Dateien verloren.

    RAID 1

    Ebenfalls mindestens zwei Festplatten sind Voraussetzung für RAID 1, allerdings steht hier nur die Hälfte der Gesamtkapazität für Nutzdaten zur Verfügung. Denn bei diesem RAID-Level werden die Dateien von Festplatte 1 komplette auf Festplatte 2 gespiegelt. “Mirroring” wird diese Methode daher auch genannt, die vergleichsweise teuer ist, da man immer die doppelte Anzahl an Speicherplatz kaufen muss, um die gewünschte Kapazität zu erreichen.

    Vorteil ist die echte Redundanz: Eine Festplatte kann ausfallen, ohne dass man einen Datenverlust erleidet. Dabei ist die Schreibgeschwindigkeit nahezu identisch zur Performance der einzelnen Festplatten. Die Lesegeschwindigkeit ist hingegen wesentlich höher, da die Dateien von beiden HDDs parallel gelesen werden können.

  24. Bei Raid0 werden die Daten abwechselnd auf beide Platten geschrieben. Biete doppelte Geschwindigkeit, aber keine Redundanz. Stirbt eine Platte, sind alle Daten weg.
    Bei Raid1 werden die Daten gleichzeitig auf beide Platten geschrieben. Bietet Redundanz, aber keinen Geschwindigkeitsvorteil.

  25. Hi,
    Raid1 kopiert die Daten auf jede Festplatte
    Vorteil: Datensicherheit bei Ausfall
    Nachteil: kein Geschwindigkeitsvorteil
    Raid0 teilt die Daten auf die Festplatten auf
    Vorteil: hohe Geschwindigkeit
    Nachteil: Verlust der Daten beim Ausfall einer Platte

  26. Beim RAID 0 werden die Daten gleichmäßig auf alle Platten verteilt, daher bietet sie höhere Geschwindigkeit, aber keine Redundanz, fällt also eine Platte aus, so sind die Daten futsch.

    Beim RAID 1 werden die Daten gespiegelt, weswegen sie redundant sind. Fällt eine Platte aus, so sind die Daten trotzdem noch da.

  27. Bei Raid 0 wird alles krass auf zwei Platten verteilt und bei Raid 1 ist eine Platte die Kopie der anderen. Krass

  28. RAID 0 – Daten werden aufgesplittert, dadurch erhält man einen höheren Datendurchsatz allerdings sinkt die Ausfall Sicherheit
    Raid1 – eine Festplatte wird redundant abgesichert durch eine zweite. Alle Daten befinden sich zu vollständig auf beiden Platten. Wenn eine Platte ausfällt sind die Daten immer noch auf der zweiten.

  29. Also entweder würde ich mir ein NAS damit bauen oder beide Platten in meinen kleinen Wohnzimmer Medien PC basteln, da schlummert aktuell nur eine 240GB SSD und eine 2TB Seagateplatte die nun ca 5-6 Jahre auf dem Buckel hat.

    Würde mich freuen, wenn ich diese Platten gewinnen würde, eine Bewertung ist selberverständlich drin.

  30. Raid0
    teilt die Daten auf die Anzahl der Festplatten auf.
    Vorteil: hohe Geschwindigkeit.
    Nachteil: Verlust der Daten beim Ausfall einer Platte.

    Raid1
    kopiert die Daten und schreibt sie auf jede Platte.
    Vorteil: Datensicherheit bei Ausfall.
    Nachteil: kein Geschwindigkeitsvorteil.

  31. Bei RAID0 werden die Daten einfach aber verteilt auf verschiedene Speichermedien gespeichert, bei RAID1 werden die Daten auf 2 Speichermedien so gespeichert, dass sie jeweils vollständig auf dem einen wie auch vollständig auf dem anderen Medium vorhanden sind.

  32. Raid0 bringt höheren Durchsatz durch zusammenlegen der Platten bei Verzicht auf Ausfallsicherheit, die Kapazitäten addieren sich.
    Raid1 erhöht die Ausfallsicherheit und stellt dabei weniger Speicher zur Verfügung (bei Platten gleicher Größe die Hälfte), man nennt es auch „Mirroring“, da die Daten gespiegelt abgelegt werden.

    Grüße,
    Ben

    p.s. natürlich werde ich einen ausführlichen Test durchführen 🙂

  33. RAID 0 (Striping)
    Daten werden auf alle Festplatten aufgeteilt – Vorteil: Erhöhte Performance, Voller Speicher nutzbar. Nachteil: Keine Redundanz

    RAID 1 (Mirroring)
    Daten werden gespiegelt auf die Festplatten – Vorteil: Redundanz, alle Daten sind sicher falls eine Festplatte ausfällt. Nachteil: Benötigt doppelt so viel Speicher und ist langsamer als RAID 0

  34. Raid1 kopiert die Daten auf verteilt auf jede Festplatte. Wenn eine Platte die Grätsche macht – Pech gehabt

    Raid0 verteilt die Daten nicht. Auf die Festplatten kommen jeweils alle Daten. Wenn eine Platte die Grätsche macht – kein Problem. Einfach eine neue reinschieben und die Daten werden wieder rauskopiert

  35. Bei Raid 0 wird die Größe der Platten addiert, da die Daten abwechselnd auf beide Festplatten gespeichert werden. Dadurch erhöht sich die Geschwindigkeit, allerdings bietet dies die Unsicherheit, da die Daten jeweils nur auf einem Datenträger vorhanden sind.

    Raid 1 kopiert die Daten auf beide Festplatten. Dadurch langsamer als Raid 0, aber sicherer, da bei einem Ausfall die Daten auf beiden Datenträgern vorhanden sind.

  36. brauche immer mehr Platz für Bilder, Videos und Spiele und da würde sich so eine große Platte perfekt bei mir zum testen im Alltag anbieten.

  37. RAID 0: Striping – Daten werden verteilt auf allen im Volume befindlichen Platten gespeichert
    RAID 1: Mirroring – Daten werden auf allen im Volume befindlichen Platten gespiegelt

  38. Heyho zusammen,

    beim RAID 1 werden die Daten 1:1 gespiegelt auf alle beteiligten Festplatten und somit liegen sie redundant vor Hardwareausfällen geschützt vor.

    Beim RAID 0, dem Striping, werden die Daten sprichwörtlich in Streifen gehackt und auf verschiedene Festplatten verteilt, um so die Geschwindigkeit des Zugriffs zu steigern, da Lese/Schreiboperationen gleichzeitig durchgeführt werden können.

    Ich freue mich in meinen Desktop ein solches kleines RAID betreiben zu dürfen 🙂 Zur Sicherheit wird es vermutlich ein Software RAID, da ich aufgrund Controller Inkompatibilität schon mal schlechte Erfahrungen beim Versuch das RAID wieder zu retten gemacht habe 🙂

    Schönes Restwochenende!
    Manuel

  39. Beim RAID0 werden Daten auf zwei oder mehr Festplatten im Verbund verteilt geschrieben. Die verfügbare Kapazität des Verbunds ergibt sich aus der Summe aller sich darin befindlich Festplatten. Dies hat den Vorteil von erhöhter Lese- und Schreibgeschwindigkeit, bringt aber leider auch erhöhtes Risiko eines Datenverlusts mit sich, denn fällt auch nur eine Festplatte aus zerfällt der Verbund und es kann ohne weiteres nicht mehr auf die Daten zugegriffen werden. Beim RAID1 werden Daten auf zwei oder mehr Festplatten im Verbund gespiegelt auf alle Festplatten in Kopie geschrieben. Die verfügbare Kapazität des Verbunds ergibt sich aus der Größe einer einzelnen darin. Einen Geschwindigkeitsvorteil gibts dabei nicht. Fällt eine Platte aus, hat man die Daten noch auf der/die anderen Festplatte(n).

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