Sicher durch den Stau mit der neuen Version der Google Maps: Live Traffic

Am gestrigen Abend hat Google eine neue Version von Google Maps veröffentlicht. Diese taugt nicht nur zur reinen Routenplanung, man kann sich unterwegs auch für eine andere Strecke entscheiden, falls die Straßen verstopft sind. Möglich ist dies durch die neue Funktion „Live Traffic“, die eigentlich gar nicht live ist, sondern mit einer Zeitverzögerung von ca. 5-10 Minuten daherkommt. So könnt ihr schon unterwegs sehen, wo es zu Wartezeiten kommen könnte und so eine alternative Route planen.

Diese Funktion gibt es seit 2008, aber nun erst in Deutschland und 13 anderen europäischen Ländern. Ab jetzt können Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf Verkehrsinformationen in Google Maps zugreifen. Auch Nutzer in Großbritannien, in den Niederlanden, in Spanien, Polen, Belgien, der Tschechischen Republik, Irland, Israel, Luxemburg, der Slowakei und in Japan. Das funktioniert auch auf Google Maps für Handys, auf Android-Smartphones und auf Maps für iOS-Geräte. Abgedeckt sind alle Schnellstraßen und Autobahnen sowie die Hauptverkehrsadern in großen Städten. Nutzer in Großbritannien erhalten zusätzlich auch Informationen über Nebenstrecken.  Möglich ist dies durch das anonymisierte Erfassen von Daten, welche von den Nutzern bereit gestellt werden. Wie dies funktioniert, wurde bereits hier beschrieben. Tja, ist das nun eine Gefahr für Navigationsgeräte?

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1 Kommentar auf "Sicher durch den Stau mit der neuen Version der Google Maps: Live Traffic"

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Eine Gefahr für Navigationsgeräte sehe ich nicht, denn ein Navigationsgerät besteht aus der Hardware und der Software. Die Software bieten die meisten Hersteller (z.B. TomTom) schon längst auch für andere mobile Geräte an und verdienen daran ebenfalls Geld. Im Prinzip wird’s für die Hersteller sogar günstiger, weil sie keine Hardware mehr produzieren müssen – hat ja jeder sein Smartphone. So schön diese Technik auch ist, sie hat ein großes Problem: Die menschliche Komponente. Sehr viele Leute vertrauen blind auf die Aussagen der Geräte (egal ob Navi oder eben diese Auskunft von Google). Wie auch schon bei der TMC-Stauumfahrung versuchen dann… Read more »
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