Smart Home: Kevin 2.0 passt jetzt noch besser auf euer Zuhause auf

      Smart Home: Kevin 2.0 passt jetzt noch besser auf euer Zuhause auf

      Stellt euch vor, ihr müsstet jemanden auf euer Zuhause aufpassen lassen. Wer käme euch da in den Sinn? Jemand, der Kevin heißt womöglich nicht. Oder doch? Immerhin hat Kevin schon im Jahr 1990 Einbrecher effizient und kreativ in die Schranken gewiesen. Beim Anwesenheitssimulator soll das dank Version 2.0 jetzt noch besser funktionieren.

      Kickstarter-Kevin bringt Leben ins leere Heim

      Für alle, die es wie ich vielleicht verpasst haben: Bei Kevin handelt es sich um den Namen eines Anwesenheitssimulators der Firma Mitipi. Erstmals 2018 auf der IFA vorgestellt, bekommt das smarte Gerät als Kevin 2.0 jetzt ein softwareseitiges Feature-Upgrade spendiert. Die Ursprungsversion konnte bereits die Bewegungen von Personen in einem Raum mit Hilfe von warmweißen und farbigen LEDs simulieren. Dazu kamen Geräusche von täglichen Aufgaben wie Gesprächen, Abwaschen, Fernsehen und Musik via 5-Watt-Lautsprecher. Kevin konnte selbst das, was nervige kleine Kinder ebenfalls können: Einen Streit simulieren.

      Die Steuerung funktioniert entweder via Smartphone und Bluetooth bzw. WLAN oder mittels Tasten am Gerät selbst. Das Managen vom Hausarrest für Kevin klappt nämlich bei Bedarf auch ganz Oldschool ohne Internetverbindung, dann müsst ihr allerdings auf Geofencing verzichten. Fällt das Internet aus, macht Kevin im Gegensatz zu den meisten Kids ungestört mit der Show weiter. Nur bei einem Stromausfall verweigert der Simulator mangels internem Akku seinen Dienst.

      Bei der Simulation verwendet Kevin eine Logik, die mittlerweile nicht mehr so richtig zu seinem über die Jahre in Mitleidenschaft gezogenen Namen passen will. Er nutzt unter anderem die Zeitzone, Region, Sprache, das Wetter und den Haustyp für seine Anwesenheits-Skills. So schaltet sich der TV-Modus an einem verregneten und kalten Tag eher ein als im Hochsommer. Es gibt ebenfalls Personalisierungsmöglichkeiten für Haustiere, Kinder, Sport oder Instrumente.

      Kevin 2.0 ist individueller und vielseitiger

      Mit dem Update auf Kevin 2.0 geht es insbesondere bei den Personalisierungsmöglichkeiten vorwärts. So lassen sich ab sofort auch eigene Aufnahmen von Stimmen oder auch Geräuschen einbinden und mit anderen Simulationen kombinieren. Kevin 2.0 wandelt diese Aufnahmen automatisch in eine Simulation mit Geräusch- und Lichteffekten um und erschafft so individuelle Anwesenheitssimulationen, die zum eigenen Haus oder der Wohnung passen.

      Des Weiteren zieht mit dem Update ein einstellbarer Zeitplan in das System ein. Arbeitszeiten, Urlaube und Co. lassen sich so einfacher planen, ohne von unterwegs aktiv werden zu müssen. Wer das möchte, kann Kevin 2.0 allerdings über die Mitipi-App komplett steuern und konfigurieren. Kevin 2.0 kann zudem bei Bedarf als externer Smartphone-Lautsprecher oder als Lampe genutzt werden.

      Kevin 1.0 entstammt einer Kickstarter-Familie aus der Schweiz und ging ursprünglich zu einer UVP von 199 Euro an den Start. Version 2.0 ist zu einer UVP von einmalig 319 Euro zu haben. Alternativ ist der Anwesenheitssimulator aber auch im 2-Jahres-Abo für 8,90 pro Monat erhältlich, wobei neben der Hardware dann alle zukünftige Updates inklusive sind. Nutzer ohne Abo müssen dafür dann voraussichtlich einen kleinen Obolus zahlen. Ihr seid stolzer Besitzer oder Backer von Kevin 1.0? Dann erhaltet ihr das Update als Dankeschön gratis.

      Smart Home im Shop

      via Computerbase 1, 2
      Bilder: Computerbase (Mitipi)

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      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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