Sony Tablet S: der feine Unterschied

Ich habe gestern bereits über das brandneue Sony Tablet S berichtet, welches vor allem erst einmal durch seine etwas andere Optik auffällt. Doch neben den bereits vorgestellten Dingen verfügt das Sony Tablet S über einen weiteren Punkt, mit dem es sich von anderen Tablets unterscheidet. So ist es möglich, dass man sein komplettes Home Entertainment mit dem Tablet fernbedient. Das Sony Tablet S verfügt über eine Infrarot-Schnittstelle und eine spezielle Fernbedienungs-App.

Über diese lassen sich Geräte aller möglichen Klassen, wie zum Beispiel: TV, DVD-Player, Stereoanlagen, Media Center, PCs, Blu-ray-Player, Kabelbox, Netzwerk-Lautsprecher, Receiver und auch Beamer bedienen. Diese müssen nicht von Sony sein, sämtliche andere Hersteller werden auch unterstützt. Über diese App kann man dann das zu bedienende Gerät auswählen und fernbedienen. Ziemlich tolle Sache, funktionierte bei meinem TV-Gerät wunderbar. Die Einrichtung erfolgt über das Lernen anderer Fernbedienungen oder Auswählen von Sets aus einer Liste – jedenfalls spielend erledigt.

Vielleicht für einige ein weiteres Alleinstellungsmerkmal: der Slot für eine SD-Karte. Ist diese eingelegt, können über einen Datei-Manager Daten von der Karte gelesen werden oder auf sie transferiert werden. Ein nützliches Feature – wie zumindest ich finde. Ein weiteres Thema ist das nahtlose Übertragen von Daten auf TV-Geräte via DLNA. So lassen sich direkt vom Tablet aus Bilder oder Fotos per DLNA-Standard auf dem TV-Gerät „in groß“ betrachten.

Weitere Benefits des Sony Tablet S dürften mit Sicherheit die Playstation-Spiele sein, denn das Gerät ist Playstation-certified, mit Crash Bandicoot und Pinball Heroes werden gleich zwei Klassiker mitgeliefert. Auch sucht sony das Heil in einem eigenen Store, so wird gleich Music Unlimited und Video Unlimited mitgeliefert – zwei Dienste, über die man in Zukunft gegen Entgelt Medien empfangen kann.

Soviel zur Software, deren Auswahl ich ganz gut finde. Was ich am Gerät nicht so ganz 100%ig finde, ist die leichte Verzögerung beim Drehen. Andere Tablets machen das irgendwie schneller, sanfter. Erst dachte ich, dass könnte an Android 3.1 liegen, doch das mittlerweile ausgelieferte Android 3.2 brachte dahingehend keine Abhilfe. Des Weiteren sind die Lautsprecher ok, sie neigen aber bei hoher Ansteuerung zum Kreischen.

Mein Fazit? Ein gutes Tablet. Wäre vielleicht nicht meine erste Wahl, was aber einfach daran liegt, dass ich einfach andere Ansprüche an ein Tablet habe. Trotz alledem kann ich das Sony Tablet S empfehlen und ich bin sicher, dass es auf vielen Wohnzimmertischen landen wird – als digitales Infoblatt, Fenster in die Onlinewelt, mobiler Begleiter und letztendlich auch als Fernbedienung. Guter Job Sony!

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10 Kommentare auf "Sony Tablet S: der feine Unterschied"

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Gast
ml

Sucht sony
Freudsche Fehlleistung?

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Anonym

[…] von wemsinho Sony Tablet S: der feine Unterschied Hmmm Sent with wemsi's device Design vom Notion Ink Adam abgeschaut. __________________ […]

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y0koert

Funktioniert die Fernbedienungsapp auch mit der Xbox360?

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[…] das brandneue Sony Tablet S berichtet, welches vor allem erst einmal durch seine etwas andere http://blog.notebooksbilliger......terschied/ Posted in Hardware Tags: DATEN, Gerät, SONY, Tablet, tablets, Unlimited « Office Tab […]

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