Sony VPCX11S1

Heute freue ich mich, euch ein relativ aktuelles Gerät von Sony vorstellen zu dürfen. Mit 11,1 Zoll fällt es nicht mehr in die Klasse der Netbooks, sondern gehört zu den Subnotebooks. Die Besonderheit dürften die Ausmaße des Gerätes sein: bei einer Display-Diagonale von 11,1 Zoll bringt es das Gerät gerade mal auf federleichte 780 Gramm. Des Weiteren gehört das Gerät ganz klar in die Kategorie Blickfang. Doch was steckt drin im Sony VPCX11S1?

Fangen wir einfach mal mit den nackten Fakten an:

Prozessor: Intel Atom N540, 1,86 GHz
Arbeitsspeicher: 2048 MB DDR2
Display: 11,1 Zoll (28 cm Diagonale) bei einer Auflösung von 1366×768 Pixeln (WXGA)

Das LCD-Display ist mit der bekannten X-Black-Technologie ausgestattet. Es ist matt und kein glossy. Als Grafikchip kommt ein Intel GMA 500 zum Einsatz.

Festplatte: im Sony VPCX11S1 kommt eine SSD mit einer Kapazität von insgesamt 128 GB zum Einsatz.

Schnittstellen und so? Hatta! Auf der rechten Seite befindet sich hinter einer Schutzklappe die Rj45-Netzwerkschnittstelle für die Menschen, die per normalem LAN-Kabel ins Netz gehen. Die LAN-Schnittstelle bringt es dabei auf 10/100 und 1000 MBit. Kurioserweise gibt es immer noch Books, die ohne Gigabit-LAN vertrieben werden. Schade eigentlich. Für die häufig verwendeten Beamer mit VGA-Anschluss ist auch ein Pendant vorhanden. VGA-Out ist ja irgendwie nicht tot zu bekommen.

Links befinden sich zwei USB-Schnittstellen, der Anschluss für einen Kopfhörer, das Netzteil und der obligatorische Notebook Lock gegen Langfinger. Die Front bietet euch einen Einschub für SD-Karten als auch einen für euren Memory Stick. Dazu gibt es noch Bluetooth 2.1 und WLAN mit a/b/g/n Draft. Falls kein WLAN oder LAN in der Nähe ist: HSDPA/HSUPA ist auch mit drin. Wer ab und an Skype nutzt, den wird es freuen dass eine Webcam eingebaut ist.

Sony X1 Bauhöhe

Interessant sind auf jeden Fall die Abmessungen des Gerätes. Da man ohne eine Portion Augenmaß mit reinen Millimeter-Angaben nichts anfangen kann (27,80 x 1,39 x 18,50 cm (mm)) habe ich für euch mal ein Foto des Sony VPCX11S1 im Vergleich zu einem handelsüblichen Feuerzeug gemacht. Das kleine Prachtstück von Sony ist wirklich flacher als meine Witze!

Ein weiteres Highlight ist natürlich das Karbon-Chassis. Fingerabdrücke sind hier nur von temporärer Natur. Ich persönlich finde es immer wichtig ein vernünftig aussehendes Gerät zu haben. Ach ja, die Akku-Kapazität wird mit 8 Stunden angegeben. Inwiefern dies in Bezug auf Multimedia (beziehungsweise Filme) aussieht, wird im zweiten Teil geklärt.

Eine weitere angenehme Sache: das Touchpad. Hier kann man ganz gepflegt die Vorzüge von Multi-Touch nutzen.

Soviel erst einmal zum optischen Eindruck des Gerätes und dem Innenleben. Im zweiten Teil: wie schlägt sich der Akku? Was bringt die interne SSD? Vor allem: habt ihr Fragen, oder Wünsche, was an dem Gerät mal ausprobiert werden sollte? Oder spezielle Fotos aus bestimmten Perspektiven. Fragt mich einfach!

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13 Kommentare auf "Sony VPCX11S1"

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Das für den Preis kein HDMI-Ausgang bzw. ne HD-Grafiklösung wie Nvidia ION dabei ist, ist echt schwach.
Ansonsten top ausgepackt. 😉

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Das wäre doch mit Sicherheit noch dünner, wenn dieser dicke VGA-Anschluss nicht wäre 😉

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Die Specs sind ja fein soweit, aber ich wünschte es hätte ein Alugehäuse.
Außerdem gefällt sollte das Touchpad größer werden (was aber wieder zu Problemen mit der Handballenauflage bei so einem kleinen Gerät werden kann).
Definitiv aber ein gutes Gerät um unterwegs online zu sein.
Bei der Wahl ob VGA oder HDMI (beides dürfte eng werden) ist VGA definitiv die bessere Wahl, da man momentan dafür mehr Anschlussmöglichkeiten hat.
Für HD Filme oder riesen Monitore sind solche Gerät nicht gedacht, da hat Sony anderes in petto.
Und der Preis? Typisch Sony 😀

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Schönes Teil!
Vorallem find ich den Schreibstiel weltklasse 🙂
Aber zu meinem Vorredner: Brauchste HDMI und ne HD Auflösung mit ner GMA500? Die Power bring das Gerät doch niemals! Ich bitte um Korrektur falls ich irre.

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Feines Gerät, aber die Auflösung ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu gering und der Grafikchip von 2003 ist leider auch nicht besonders zeitgemäß. Ich denke aber, die Kritikpunkte wird der kleine mit guter Akkulaufzeit wett machen.

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Also naja, für den Preis von 1500€ ist das alles schon ein bisschen teuer.. Die Timeline von Acer gibts mit ähnlicher bzw besserer Ausstattung zum halben Preis!

Und wer auf 1″ Displaygröße verzichten kann bekommt zum gleichen Preis 3 sehr gut ausgestattete Netbooks..

Mir ist schleierhaft wer das Gerät hier aus wirtschaftlichen Gründen kaufen soll?! Wirklich nur was für Sonyfetischisten oder jemanden der ein „Prestige-Subnotebook“ braucht 😉

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Atom wäre mir auch zu langsam.
Für nen Geschäftsmann, der keine Grafikpower braucht-nur 8 Stunden tippen will, dafür wäre es doch ganz schick.

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Wirklich super Notebook. Für mich als Amateurschriftsteller wäre das genau das Richtige. Vor allem die acht Stunden Akkulaufzeit. Ich hatte bisher mit einem Asus UL30 geliebäugelt, aber Sony war schon immer mein Truam, seitdem es Vaio gibt.
Üblich guter Schreibstil hier, Carsten.
@Jo: Wer wirklich viel schreibt (Ich rede hier von ca 2-3 Romanstärken pro Jahr, legt viel Wert auf eine stabile und langlebige Arbeitsplattform. In dem Fall nehm ich lieber ein Sony, als ein Asus. Das Sony-Notebook hält mindestens 5-7 Jahre. Bei einem Arbeitsnotebook sehr wünschenswert.

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Das werden doch niemals 8 Stunden sein. Bin gespannt auf den Praxistest!

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Ich krieg ja die Krise Carsten das Du das Ding vor mir bekommen hast … Hab aber große Zweifel, ob selbst Outlook 2010 auf Win 7 mit dem Atom Sinn macht. Bin gespannt auf Deine Info, spar ich mir den Eigenversuch 😉

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mich interessiert hauptsächlich, wie schnell son outlook 2010 mit 10 gigabyte postfach performed.

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