Sony warnt vor weiteren immensen Verlusten

Sony Vaio Pro 13

Sonys Next-Generation-Konsole PlayStation 4 verkauft sich zwar bislang bestens, ja die Absätze übertreffen selbst kühne Analysten-Prognosen um Längen, doch das bedeutet nicht, dass es mit dem japanischen Elektronikriesen in seiner Gesamtheit wirtschaftlich bergauf geht. Umstrukturierungs- und Einsparungsmaßnahmen des amtierenden CEOs Kaz Hirai sind in vollem Gange, können aber auch nicht verhindern, dass der Konzern die Prognose für das Jahresergebnis 2013/2014 bereits zum dritten Mal in diesem Jahr nach unten korrigiert: Sony erwartet nun einen Verlust in Höhe von satten 1,3 Milliarden US-Dollar, wenn die Geschäftszahlen in rund zwei Wochen offiziell vorgelegt werden.

Fairer Weise muss an dieser Stelle erwähnt werden, dass ein Großteil des Milliardenverlustes in direktem Zusammenhang mit dem Verkauf der Vaio-PC-Sparte steht, den Sony im vergangenen Februar angekündigt hatte. Vor der Verkündigung dieser Entscheidung waren die Japaner von rund 300 Millionen US-Dollar Verlust ausgegangen, danach waren es 1,1 Milliarden.

Die nun erfolgte abermalige Korrektur der Ergebnisprognose nach unten führt Sony überwiegend auf das PC-Geschäft zurück, das nach der Ankündigung des Verkaufs der Vaio-Sparte einen wahren Umsatzeinbruch hinnehmen musste. Außerdem machen dem Konzern Wertminderungen im Geschäft mit optischen Medien (Blu-ray, DVD) zu schaffen. Konsumenten entscheiden sich mehr und mehr für Video-Streaming-Angebote.

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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