Sony will mit Hilfe der PlayStation-Sparte wieder zurück in die Gewinnzone

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Sony hat gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters einen Plan dargelegt, wie in den nächsten Jahren der Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft werden soll. Eine zentrale Rolle nimmt dabei die PlayStation-Sparte des japanischen Konzerns ein, die mit der PlayStation 4 seit ziemlich genau einem Jahr einen echten internationalen Verkaufsschlager im Portfolio hat. Außerdem sollen Kosten eingespart werden indem die Produktpalette bei Smartphones und Fernsehern erheblich zusammengestrichen wird.

Den Aussagen der Japaner gegenüber Reuters nach ist es aufgrund der wirklich immensen Verluste in den vergangenen Jahren endlich zu einem Umdenken innerhalb des Konzerns gekommen. So sei es in den Sparten Fernseher und Mobilgeräte ab sofort nicht mehr ausgeschriebenes Ziel, die Marktführerschaft anzustreben beziehungsweise einen möglichst großen Marktanteil mit einer Flut an Modellen zu sichern, sondern vielmehr mittelfristig profitabel zu werden. In den beiden genannten Geschäftsfeldern würden dafür sogar Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent in Kauf genommen.

Für Wachstum und einen Großteil der Einnahmen sollen nach Sonys Vorstellungen ab sofort andere Sparten zuständig sein. In erster Linie das Geschäft mit der PlayStation 4 und den daran geknüpften Diensten und Software-Angeboten sowie mit Bildsensoren für Digitalkameras und Smartphones (unter anderem auch Apples iPhone-Familie) soll den Japanern in den nächsten Jahren Milliardenumsätze bescheren.

Wie sieht dieser Geschäftsplan also in konkreten Zahlen aus? Laut dem Reuters-Artikel will Sony seinen Umsatz im Videospielmarkt in den nächsten drei Jahren um ein Viertel auf umgerechnet knapp 11 Milliarden Euro steigern. In der Elektrogeräte-Sparte, zu der Sony auch das Geschäft mit Bildsensoren zählt, soll der Umsatz sogar um 70 Prozent auf 10,3 Milliarden Euro hochgeschraubt werden.

Bild: Sony
Quelle: Reuters

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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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