SteelSeries Arctis Pro Wireless Gaming-Headset

      SteelSeries Arctis Pro Wireless Gaming-Headset

      Das SteelSeries Arctis Pro Wireless soll leicht und bequem sein, einen glasklaren Klang bieten und komplett kabellos betrieben werden können. Ob der Plan aufgeht, habe ich einmal ausprobiert.

      Vorweg gibt es einmal schnell die technischen Daten des Headsets.

      Produkteigenschaften des SteelSeries Arctis Pro Wireless Headset
      Bauart Ohrumschließend
      Frequenzband 10 – 40.000 Hz
      Kanäle 7.1
      Akkulaufzeit bis zu 20 Stunden
      Impendanz 32 Ohm
      Anschlüsse USB, Klinke
      Gewicht 687 g
      Besonderheiten Mute-Button, Lautstärkerad, inklusive Transmitter
      Preis 297,99 €*

      Lieferumfang

      Auf den ersten Blick scheint außer dem Headset und dem Transmitter in der Verpackung nichts zu liegen. Um an die zahlreichen mitgelieferten Kabel zu kommen, müsst ihr den unteren Plastikeinsatz herausnehmen. Im Einzelnen findet ihr dort ein Stromkabel, ein USB-Audio-Kabel, ein optisches Audiokabel, ein microUSB auf USB-A-Kabel und ein 3,5mm Klinke auf ein proprietäres Format, um es an den 3,5mm-Anschluss eures Smartphones zu stecken. Damit ihr nicht durcheinanderkommt, sind die Kabel freundlicherweise alle beschriftet. Zusätzlich gibt es noch einen zweiten Akku und Windschutz für das Mikro. Zu guter Letzt gibt es noch eine gedruckte Bedienungsanleitung.

      steelseries arctic pro wireless

      Design und Verarbeitung

      Der Transmitter ist aus einer Mischung von mattem und glänzenden Kunststoff und macht einen wertigen Eindruck. Oben ist das SteelSeries-Logo eingelassen. Die Verarbeitung ist sauber und es gibt nichts zu meckern. Auf der Vorderseite habt ihr ein kleines Display, einen Knopf und ein Drehrad, um den Transmitter einzustellen. Auf der rechten Seite ist die Ladestation für den Akku des Headsets eingelassen. Wesentlich mehr gibt es zum Transmitter auch nicht zu sagen.

      Das Headset selber ist ebenfalls sehr gut verarbeitet. Die beweglichen Teile sind alle leichtgängig, ohne dabei wild umherzuschlackern. Es ist schlicht schwarz und lediglich das Mikrofon bietet einen kleinen farblichen Akzent. Zumindest so lange, bis ihr den Windschutz aufgesteckt habt. Wer sein Mikro nicht braucht, kann es in der linken Hörmuschel versenken. Ist das Mikrofon deaktiviert, dann leuchtet es rot auf. Finde ich ganz nett, dass man auf einen Blick erkennen kann, ob die Mitspieler meine mal mehr, mal weniger freundlichen Kommentare zum Spielgeschehen mitbekommen oder nicht.

      Um den Akku zu wechseln, müsst ihr die rechte Seitenplatte abnehmen. Das geht ganz einfach, denn sie wird nur von kleinen Magneten gehalten. Auf der rechten Seite findet ihr auch den Power-Button und die Bluetooth-Taste. Letzteren könnt ihr auch nutzen, um Telefonate über das Headset zu führen.

      Alles in allem macht das Arctis Pro Wireless einen robusten und stabilen Eindruck. Etwas irreführend ist die Angabe der Akkulaufzeit. SteelSeries spricht von 20 Stunden. Das ist die Laufzeit der beiden Akkus gemeinsam. Jeder Akku soll also für sich zehn Stunden durchhalten.

      Einrichtung

      Die Einrichtung ist simpel. Ihr schließt den Transmitter per USB-Kabel an den PC oder die PlayStation an und wählt als Quelle „PC“ aus. Die Steuerung erfolgt über das Drehrad oder das Headset direkt. Um eine Auswahl zu treffen, drückt ihr einmal auf die Front das Rades. Wenn ihr im Menü einen Schritt zurückgehen wollt, müsst ihr den kleinen Knopf drücken. Anschließend schaltet ihr das Headset ein. Transmitter und Headset sind ab Werk gepairt, so dass ihr hier nichts mehr machen müsst. Wenn ihr den Transmitter direkt über euren Rechner steuern wollt, müsst ihr euch noch die SteelSeries Engine 3 herunterladen.

      Die Reichweite des Transmitters liegt bei 12 Metern. Das kommt hin. Die Kaffeemaschine steht etwa zehn Meter von meinem Schreibtisch entfernt und die Verbindung hielt, als ich ihr meinen morgendlichen Besuch abgestattet habe.

      Per Bluetooth könnt ihr das Headset auch mit eurem Smartphone koppeln. Ihr könnt übrigens gleichzeitig das Headset mit dem Transmitter als auch mit eurem Smartphone verbinden.

      Tragekomfort

      Das ist einer der subjektivsten Teile des Tests. Den Tragekomfort beeinflussen schließlich verschiedene Dinge. Bei mir saß das Headset angenehm fest, ohne zu drücken. Die Ohren wurden fest umschlossen und die Umgebungsgeräusche sehr gut gedämpft. Auch nach längerem Tragen hatte ich keine Probleme, dass es auf den Ohren drückt.

      Das Headset besitzt ein Gummiband, das ihr über Klettverschlüsse individuell auf eure Bedürfnisse einstellen könnt. Dadurch sitzt es sehr fest, ohne unbequem zu sein. Selbst ruckartige Kopfbewegungen sind kein Problem, der Sitz hat sich bei mir nicht geändert.

      Ihr solltet also auch lange Gaming-Sessions abhalten können, ohne dass ihr danach Abdrücke auf den Ohren oder Kopfschmerzen habt.

      Klang

      Der wichtigste Teil des Tests. Was nützt ein stylisches Headset, wenn der Klang unterirdisch ist? Hier kann ich euch beruhigen. Ich habe mir auf dem Arctis Pro Wireless diverse Musik gegönnt und außerdem eine ausgiebige Runde Far Cry 5 gezockt.

      Euch stehen im Transmitter insgesamt sieben verschiedene Presets zur Verfügung: Balanced, Immersion (Bässe werden betont), Performance (Höhen werden betont), Entertainment (Bässe und Höhen werden betont), Musik (Mitten werden runtergeregelt), Voice, (Bässe werden runtergeregelt) und ein freier Platz für eure eigenen Einstellungen zur Verfügung.

      Bei allen Presets ist der Sound klar und präsent. Beim Zocken lassen sich die Geräusche klar lokalisieren und ihr habt einen sehr intensiven Klang. Explosionen klingen fett und Schüsse peitschen richtig. Das Gewusel der Schlachten wurde durch den Surround-Sound richtig greifbar. Getestet habe ich hier die Presets Immersion und Entertainment.

      Auch bei Musik macht der Arctis Pro Wireless eine gute Figur. Die von mir bevorzugte Gitarrenmusik kommt klar und druckvoll rüber. Bässe klingen satt, die Höhen sind klar, allerdings an einigen Stellen für meinen Geschmack etwas zu schrill. Aber auch wirklich basslastige Musik kommt beim Headset gut rüber. Insgesamt bietet das Arctis Pro Wireless ein ausgewogenes Klangbild.

      Das Mikro liefert einen klaren Klang und eine vernünftige Lautstärke. Damit solltet ihr im Teamspeak gut zu verstehen sein.

      Fazit

      Knapp 300 Euro sind eine Menge Geld. Dafür bekommt ihr beim Arctis Pro Wireless aber auch eine Menge geboten. Es lässt sich bequem auch eine längere Zeit tragen und liefert einen guten Klang. Die Kopplung mit verschiedenen Geräten funktioniert nahtlos und auch bei der Bedienung hat sich SteelSeries Gedanken gemacht und eine gut funktionierende Lösung abgeliefert.

      steelseries arctic pro wireless

      Wer auf der Suche nach einem vielseitigen und portablen Headset ist, kann hier bedenkenlos zugreifen.

      SteelSeries Arctis Pro Wireless Gaming Headset bei uns im Shop

      Stand: 17.08.2018

      Tester gesucht

      Nun ist deine Meinung gefragt. Schreib uns hier in einem Kommentar bis zum 02.09.2018, 23.59 Uhr, warum grade du das Arctis Pro zum Testen bekommen solltest und was dich an dem Headset am meisten interessiert. Mit etwas Glück testest du im Anschluss das Arctis Pro Wireless. Danach kannst du das Headset natürlich behalten.

      Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Der Tester wurde ausgewählt und benachrichtigt.

      Teilnahmebedingungen
      Veranstalter der Tester Gesucht-Aktion ist die notebooksbilliger.de AG. Teilnehmen kann jeder ab 18 Jahren aus Deutschland und Österreich. Teilnahmeschluss ist der 02.09..2018, 23.59 Uhr. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Angestellte und Führungskräfte der notebooksbilliger.de AG und verbundene Unternehmen, Anzeigen-, Promotion-, Marketing- oder Produktions-Agenturen, Web-Dienstleister, sowie deren Familienangehörige [Ehepartner, Eltern, Kinder, Geschwister und deren Lebensgefährten] und in deren Haushalten lebende Einzelpersonen.

      Für die Teilnahme muss der Teilnehmer den Blog-Beitrag kommentieren und erklären, warum er ein guter Tester wäre und welches Feature ihn am meisten interessiert. Jeder Teilnehmer kann nur einmal teilnehmen.

      Zu testen gibt es das SteelSeries Arctis Pro Wireless Headset. Der Tester hat nach Zusendung des Produkts 14 Tage Zeit, eine Produktbewertung mit mindestens 300 Wörtern im Shop bei notebooksbilliger.de abzugeben. Der Tester darf das Produkt danach behalten.

      Jeder Empfänger des notebooksbilliger.de-Newsletter nimmt automatisch an allen Gewinnspielen von notebbooksbilliger.de teil. Hierzu müssen die Empfänger keine weiteren Schritte unternehmen. Für die Durchführung der Gewinnspiele werden bestimmte Daten (E-Mail-Adresse, ggf. Name, Vorname) verarbeitet. Die für die Durchführung des Gewinnspiels erhobenen Daten werden nach Ablauf der Aktion gelöscht. Sollte ein Newsletter-Empfänger gewinnen, wird sein Name nur mit seiner ausdrücklichen Zustimmung veröffentlicht. Ein Widerruf bezüglich der automatischen Teilnahme an Gewinnspielen ist jederzeit möglich. Mit dem Abbestellen des notebooksbilliger.de-Newsletters entfällt auch die automatische Teilnahme an Gewinnspielen.

      Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnahme verfällt, wenn der ermittelte Tester sich nicht binnen 14 Tagen nach Benachrichtigung meldet. Die notebooksbilliger.de AG behält sich vor, jederzeit die Teilnahmebedingungen zu ändern oder jederzeit die Aktion aus wichtigem Grund ohne Vorankündigung zu beenden oder zu unterbrechen. Dies gilt insbesondere für solche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf der Aktion „Tester gesucht!“ stören oder verhindern würden. Mit der Teilnahme an dieser Aktion werden die Teilnahmebedingungen akzeptiert. Die Aktion „Tester gesucht!“ steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

      Veröffentlicht von

      Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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