Strom sparen dank LED-Beleuchtung

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Viele hängen noch an der guten alten Glühlampe und können nicht loslassen. Das Mittlerweile fast 200 Jahre Prinzip der Glühlampe ist nicht mehr Zeitgemäß und wurde wegen der schlechte Energieeffizienz vor einigen Jahren in der EU stufenweise verboten. Gerade mal 5 Prozent der aufgenommenen Energie werden zu Licht, der Rest wird als Wärme abgegeben. Auch ich gehörte zu den Menschen, die nicht loslassen konnten, da ich das Licht der Glühlampe als viel angenehmer und nicht so kalt wie bei Energiesparlampen empfand. Außerdem hört man häufig, dass Energiesparlampen wegen des Quecksilbergehaltes umweltschädlich sind und nicht sofort volle Lichtkraft entfalten. Nun aber ging mein Vorrat an gebunkerten Glühlampen zur Neige und ich musste mich erneut mit den Lampen auseinandersetzen. Mittlerweile gibt es dank der LED-Technik die Nachteile der ersten Energiesparlampen nicht mehr und meine Erfahrung mit meiner ersten LED-Lampe war so positiv, dass ich nun meine gesamte Wohnung auf die LED-Technik umgestellt habe. Auch wenn die Umrüstung auf den ersten Blick als nicht günstig erscheint, rechnet es sich durch den niedrigeren Energieverbrauch und der viel höheren Lebensdauer der LEDs sehr schnell!

Die für euch passenden LED-Leuchtmittel findet ihr zum Beispiel bei uns im Shop, ihr müsst nur die für euch passenden LED raussuchen, welche die vorhandenen Halogen- oder Glühlampen ersetzen sollen. Dort könnt ihr auch bequem euer Sparpotential berechnen lassen.

Bei mir Zuhause habe ich nun neben einer klassischen Glühlampe, meine fest eingebauten Decken-Halogen-Spots durch energiesparende LED-Lampe ausgetauscht. In der Küche, im Flur und im Badezimmer gibt es bei mir 12 Volt Decken-Halogen-Einbau-Spots a 35 Watt. Ich habe insgesamt zehn Spots gegen Whitenergy LED Lampe 12V 3.5W warmweiß ausgetauscht und bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Meiner Erfahrung nach ist das Licht nur minimal anders als vorher, dennoch ist es eine angenehme Lichtfarbe. Die Lichtverteilung ist jedoch unterschiedlich, denn die LED-Lampe bringen das Licht im Gegensatz zum Halogen-Spot nicht so gebündelt nach unten, sondern verteilen es mehr im Raum. Aber auch dort gibt es unterschiedliche Lampen-Typen, so dass man sich einfach die für sich passende aussuchen muss.

Was spare ich mit LED-Lampen?

Zwar wirkt auf den ersten Blick 5-10 Euro für eine einzige LED-Lampe etwas teuer, dennoch hat man die Kosten für die LED-Lampe schon im ersten durch den niedrigeren Energieverbrauch raus. Zugrunde gelegt habe ich einen Strompreis von 28ct/kWh. Bei einer drei Stunden leuchtender 60 Watt Glühlampe am Tag, spart man nach einem Jahr bereits 15,64 Euro. Und das allein im ersten Jahr! Ein weiteres Sparpotenzial gibt es dadurch, da LED-Lampen eine viel längere Lebensdauer haben. Während bei Glühlampen oft nach 1000 Stunden das Licht aus war, halten LED-Lampen 10.000 – 25.000 Stunden durch. Das bedeutet: Bei täglich durchschnittlich drei Stunden, müsste eine LED-Lampe mit 10.000 Stunden Lebensdauer in etwa alle neun Jahre ausgewechselt werden, während die klassische Glühlampe noch nicht mal ein Jahr durchhält!

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Beispielrechnung für eine 60 Watt klassiche Glühlampe, die durch eine LED-Lampe ersetzt wird

Beim Umstieg von normalen Glühlampen gibt es kaum etwas besonderes zu beachten, außer die richtige Fassung, Farbtemperatur und Helligkeit zu wählen (Erklärung weiter unten). Bei Halogen hingegen sieht es anders aus: Bei Lampen mit Trafo (12 Volt Halogen) kann es vorkommen, dass bei der Umrüstung der Trafo laut brummt oder die interne Schutzschaltung anspringt und somit keine Lampe leuchtet. Das kommt daher, dass die LED Lampen nur ~ 3,5 Watt anstelle der 35 Watt ziehen und der Trafo einfach unterfordert ist und zu wenig Strom verbraucht wird. Hier half bei mir, einfach eine alte Halogen-Lampe neben den LED-Lampen angeschlossen zu lassen, so dass der Trafo eine höhere Belastung hat und richtig arbeitet.

Farbtemperatur und Helligkeit in Lumen, was bedeutet das?

Früher haben wir es bei der Glühlampe recht einfach gehabt, je nach Wattzahl war die Glühlampe entsprechend hell. Heutzutage kann man sich auf die Wattzahl nicht mehr verlassen und die Helligkeit wird in Lumen (Lichtstrom) angegeben. Eine 40 Watt Glühlampe hat einen Lichtstrom von 400 Lumen, 60 Watt entsprechen 600 Lumen und 75 Watt sind knapp 1000 Lumen. Somit sollte man beim Kauf einer LED-Lampe auf deren Lichtstrom achten, um die Helligkeit mit herkömmlichen Glühlampen zu vergleichen. Aber ebenso wichtig wie die Angabe der Lumen ist die Farbtemperatur. Diese gibt an, wie der Eindruck der Lichtfarbe ist. Hier benötigen wir im Grunde nur die Werte „Warmweiß“ und „Kaltweiß“. Warmweißes Licht eignet sich besonder gut für Wohnräume und hat eine Farbtemperatur von 2700-2900 K (Kelvin), es wirkt gemütlich und beruhigend. Dies ist das Licht, das man von den klassischen Glühlampe her kennt. Kaltweißes Licht hat hingegen eine Farbtemperatur von über 4000 K und eignet sich für Küchen, Bäder und Arbeitsräume, denn es kommt eher dem Tageslicht gleich, welches eine Farbtemperatur ab 5500 K hat. Kaltweißes Licht kennt man von Leuchtstofflampen, eingesetzt oft in Büros oder Schulen!

Fazit: Durch den Verbot der klassischen Glühlampe bleibt uns sowieso nichts anderes übrig, als früher oder später zu wechseln. Mit der LED-Technik haben wir aber mittlerweile eine vernünftige alternative zur Glühlampe. Im Gegensatz zu Energiesparlampen enthalten LED-Lampen kein hochgiftiges Quecksilber, brauchen keine Minuten, um volle Helligkeit zu liefern, sind dimmbar und noch energiesparender. Ich bereue sehr, dass ich der Technik nicht schon eher eine Chance gegeben habe!

Bild: © stockphoto-graf – Fotolia.com
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6 Kommentare auf "Strom sparen dank LED-Beleuchtung"

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Kaum jemand denkt an die Umweltbelastung durch die Herstellung und Entsorgung von LEDs. Auch wenn in einer LED nur geringe Mengen unschöne Stoffe enthalten sind (bspw. Arsen) macht es sich in der Summe (und die steigt immer weiter an) bemerkbar. Die folgenden Generationen können sich also an energiesparenden Techniken (und folglich auch an weniger verbrauchten fossilen Brennstoffen) erfreuen, müssen aber mit Schadstoffen und deren Entsorgungsaufwand leben. Sinnvoll oder nicht?

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Gast
Netter Beitrag, der aber leider nur an der Oberfläche kratzt. Ein paar Dinge, die bedacht werden sollten: – Sogenannte Retro-Fits, also LED-Leuchtmittel die in ein klassisches Lampengehäuse / Fassung eingesetzt werden, haben oft mit Hitzeproblemen zu kämpfen, so dass die Lebensdauer nicht allzu hoch ist. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Konstantstromquellen, die sehr klein ausfallen müssen um in die „Birne“ zu passen. – Die Effizienz der Trafos ist auch soeine Sache.. Bei solchen Rechnungen sollte man vom Gesamtverbrauch und nicht vom Verbrauch der Leuchtmittel ausgehen. – Oft spart man zwar etwas Strom, hat aber vorallem im Winter die Heizung öfter… Read more »
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Gast

Ich werde die nächsten defekten Lampen sukzessive gegen LED Lampen tauschen. Gerade in Bad und Küche stört mich die Dauer bis zur vollen Leuchtkraft einer Energiesparlampe enorm.

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Gast

Die 35W-Decken-Spots wurden also gegen LED-Spots mit 320lm ausgetauscht, die nach der Rechnung oben aber nur ungefähr 25W-Halogen-Spots entsprechen. Schließlich holt eine Halogenlampe noch etwas mehr Licht bei gleicher Leistung raus.
Es sollte also (deutlich?) dunkler geworden sein.
Bei Lampen, die mehrere Stunden pro Tag leuchten, nutze ich Energiesparlampen.
In Keller oder Gästetoilette normale 60W-Glühlampen. Die sind fast nie an, halten dementsprechend mehrere Jahre und hier punktet eindeutig die billige und unkomplizierte Herstellung.
Es gibt einfach nicht DIE Lampe für alles.

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Die Beleuchtung soll wirklich gut durchdacht sein. Es gibt sehr viel Möglichkeitem. Die LED Einbauleuchten sind eine super gute Variante findeich. Sie liefern genug Licht und halten länger aus.

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Gast

Die LED Beleuchtung passt immer. Ich habe LED Spots fast in jedem Zimmer bei mir zu Hause. IN meinem Arbeitszimmer zum Beispiel habe ich LED Spots über dem Fenster montiert und abends wenn draußen dunkel ist, mache ich die an und es sieht so aus, als ob ich Kerzen an habe. Ist doch schön!

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