Systemanforderungen von League of Legends – Welches Notebook ist das Richtige?

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League of Legends ist ein Phänomen in der Gaming-Welt. Millionen Spieler weltweit, in einigen Ländern füllen die Turniere bereits ganze Stadien und zu gewinnen gibt es bei diesen Events teilweise sogar Millionenbeträge. Und das alles bei einem Free-to-Play Titel. Durch die große Beliebtheit werden wir auch häufig gefragt: Welches Notebook soll ich für League of Legends kaufen? Funktioniert LoL auf einem Notebook mit Intel HD Grafik? Wie viel Geld muss ich dafür ausgeben? Aber auch Fragen was man tun kann, wenn es zu langsam läuft oder sehr lange lädt.

Leistung steigern

Eines der wohl nervigsten Themen im Spiel sind die Ladezeiten. Wer mal League of Legends gespielt hat wird es kennen: Immer wartet man eine gefühlte Ewigkeit auf einen oder zwei Spieler, die scheinbar auf Steinzeit-Hardware spielen. Damit man nicht selbst derjenige ist, sind vor allem zwei Dinge wichtig, um die Ladezeit zu verringern: Die Festplatte und der Arbeitsspeicher. Auf der Festplatte liegen die nötigen Daten für das Spiel, diese müssen zum Spielen dann in den Arbeitsspeicher. Das kann bei einer langsamen Festplatte sehr lange dauern, da League of Legends sehr viele Daten für eine einzelne Runde abrufen muss. Eine SSD hilft hier wahre Wunder. Modelle mit wenig Speicherplatz gibt es bereits sehr günstig. 120GB Sollten z.B. locker für euer Betriebssystem und ein paar Spiele reichen. Daten wie Musik, Filme oder Ähnliches sollten auf eine herkömmliche HDD mit größerem Festplattenspeicher ausgelagert werden. Wie ihr euer Notebook umrüstet auf eine SSD, haben wir natürlich auch für euch erklärt.

Dann wäre da noch der Arbeitsspeicher. 4GB sind aktuell der Standard, langsam entwickelt es sich aber in Richtung 8GB. Ob Ihr euer Notebook aufrüsten könnt, erfahrt Ihr beim Hersteller oder auch im Handbuch des Geräts. Als Faustregel gilt: Notebooks mit Intels Core i Prozessoren ab der ersten Generation können in der Regel 8GB verarbeiten. Diverse Anleitungen zum Aufrüsten findet ihr auf unserem YouTube Kanal. Empfehlen würde ich euch auch auf jeden Fall auf 8GB zu setzen, denn wie sagt man so schön: Arbeitsspeicher ist durch nichts zu ersetzen, als durch noch mehr Arbeitsspeicher.

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Das passende Notebook finden

Wichtig ist bei League of Legends, dass es nur eingeschränkt von mehreren Prozessorkernen profitiert. Mehr als zwei Kerne der CPU kann es nicht aktiv nutzen. Wer sparen will, sollte daher auf einen starken Dual-Core setzen, statt sich auf die Quad-, Hexa-, oder gar Octa-Core-Prozessoren zu stürzen.

Die Grafikkarte ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Zwar sind die LoL Systemanforderungen nicht gerade für hohe Ansprüche bekannt, aber eine halbwegs aktuelle Karte sollte es dann doch sein. Den Einstieg markieren hier AMDs APU-Systeme, bei denen die Grafikkarte direkt im Prozessor integriert ist.

Low Budget Klasse

Schon mit AMDs A-Serie APUs, mit Ausnahme des kleinsten A4-1200, eignet sich um League of Legends flüssig in Full-HD Auflösung und minimalen Details zu spielen. Entsprechende Geräte wie das HP 255 G4 gibt es bereits für unter 300€.

Auch mit Intels Einstiegsmodellen ist es möglich, League of Legends flüssig zu spielen. Allerdings ist hier die Auflösung auf 1366×768 Pixel beschränkt und die Details und Schatten sollten auf den Minimaleinstellungen ohne Shader bleiben. Selbst mit Windows 8.1 vorinstalliert gibt es hier schon Geräte für unter 300€, die die Systemvoraussetzungen erfüllen, wie das MEDION AKOYA E6239. Deutlich besser läuft es dann mit Intels Core Prozessoren. Wer mit vielen Details Spielen will, sollte mindestens zu einem Core i3 greifen. Geräte mit Core i3 bekommt Ihr schon für unwesentlich mehr Geld gegenüber den Celeron Versionen. Das HP 250 G4 N0Z86EA bekommt ihr z.B. schon für unter 400 Euro.

Da Full-HD Displays in der Preislage eher selten sind, läuft League of Legends hier problemlos auch mit mittleren bis hohen Details.

Aufgrund des geringen Preisunterschieds zwischen Notebooks mit Intel Core i3 und Celeron CPU würde ich euch immer zum Core i3 raten. So habt Ihr noch etwas Luft nach oben und könnt die Details noch etwas höher schrauben. Und ein paar FPS mehr als Puffer können ja auch nicht schaden, oder?

Mittelklasse

Wer nicht auf die Details verzichten möchte und Wert auf die Optik legt, sollte etwas mehr investieren. Wobei das hier relativ ist, denn bereits mit einem Intel Core i5 samt Intel HD Grafik läuft LoL in Full-HD mit mittleren Details flüssig.

Geräte ohne Full-HD Display und ohne Windows gibt es schon für deutlich unter 500 Euro, zum Beispiel ein Acer Aspire E5-574-525M. Für etwas mehr Grafikleistung – zum Beispiel für diejenigen, die noch andere Games zocken wollen – ist der HP 350 G2 eine Empfehlung wert.

Für ungeduldige empfiehlt sich noch das Lenovo V110-15ISK mit 128GB SSD. Die bietet zwar nicht viel Speicherplatz, ist dafür aber weit schneller als jede normale Festplatte.

Und dann gibt’s da natürlich noch die gehobene Mittelklasse, in der sogar schon eine dedizierte AMD Grafik verbaut ist. Das HP 250 G5 ist da ein sehr gutes Beispiel.

Mit dieser Ausstattung erfüllt Ihr schon problemlos die empfohlenen Systemanforderungen. Doch was, wenn man gleichzeitig Streamen möchte? Oder League of Legends Let’s Plays aufnehmen will? Dann braucht es etwas mehr Prozessor-Power.

High-End

Wer neben dem Zocken auch noch aufnehmen oder gar live Streamen will sollte zu etwas mehr Leistung greifen, um auch in jeder Situation genügend Reserven zu haben. Viel teurer muss es allerdings dennoch nicht werden. Notebooks mit Intels neuestem Core i7 Prozessor gibt es bereits für unter 700 Euro.

Zu nennen wäre hier z.B. das Lenovo E51-80, das mit Core i7, 8GB RAM, 256GB SSD und AMD Radeon Grafik aufwarten kann. Sogar Windows 7 oder wahlweise Windows 8.1 sind enthalten. Allerdings löst das Display lediglich mit einer HD-Ready Auflösung auf, nicht mit 1080p Full-HD.

Natürlich gibt es auch hier Modelle, die gleich alles auf einmal bieten: Das Acer TravelMate P258-MG-749G kann mit 8GB RAM, einem Intel Core i7, 256GB SSD, nVidia GeForce Grafik und einem matten Full-HD-Display aufwarten. Das Preisschild ist dann allerdings entsprechend höher.

Fazit

Wer League of Legends auf einem Notebook spielen will, muss nicht zwingend viel Geld ausgeben. Für niedrige bis mittlere Details gibt es schon für 300€ das passende Notebook. Mit etwas mehr Budget sind dann auch problemlos Full-HD und hohe Details möglich.

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1 Kommentar auf "Systemanforderungen von League of Legends – Welches Notebook ist das Richtige?"

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Hallo zusammen
Bis jetzt habe ich reibungslos immer League of Legend auf mein laptop gespielt, aber seit ein Monate Gefriert der Bildschirm beim starten des Spieles.
Und ich weis nicht Wieso…
Ich habe ein
ASUS Notebook 15.6″ F554LA-XO1093H
Intel Core i7-5500U, 2.4 GHz Dual-Core
RAM-Speicher 4 GB DDR3
500 GB HDD 5400 U/min SATA
Intel HD-Grafikkarte 5500
Ich wäre für ein Tipp sehr froh was ich da verändern mus oder ob das einfach ein schrott Laptop ist

Gruss

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