Teil 1: D-LINK DNS 323 im Test

Neue Woche – neuer Test. Wir haben noch eine zweite Testperson gefunden, die das NAS von D-LINK gerne testen wollte. Wir haben also das Paket einfach mal an Paul geschickt und harrten der Dinge, die da kommen. Eben erreichte mich also der Testbericht inklusive einiger Fotos, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Wir werden die einzelnen Unterpunkte in eigene Beiträge verpacken und veröffentlichen.

Hiermit begrüße ich alle Leser zu meinem nachfolgenden Testbericht zum „D-LINK 2-Bay Network Storage Enclosure DNS-323“, welches mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Viele „Teststandards“ werde ich nur am Rande erwähnen oder gar ganz auslassen, da dieses Gerät schon mehrfach, auch hier im Blog vorgestellt und getestet wurde. Ich bin das ganze „sehr praktisch“ angegangen und habe auf mein sehr spezielles Setup getestet, was sicherlich nicht repräsentativ für alle ist, wohingegen eines klar ist: Jeder kauft sich so ein Teil, um eigene Vorstellung, was damit erreicht werden kann, abzudecken.

Um mal den obligatorischen Lieferumfang zu covern, dass hier kam alles im „DNS-322“ Päkchen:
• das eigentliche NAS Gehäuse
• Netzwerkkabel
• die Stromversorgung
• gedrucktes Quickstartguide & Treiber CD, Backupsoftware

Nach dem Auspacken habe ich gar nicht lange gefackelt und habe sofort begonnen, die Festplatte in das Gehäuse zu montieren. Das ist auf der einen Seite sehr einfach (Merke: Wer nur eine Festplatte einbaut, bitte den linken Slot verwenden), aber auf jeden Fall aus meiner Sicht noch verbesserungswürdig: So muss man schon sehr genau schauen, ob eher links oder eher rechts der Anschluss für die Festplatte im Gehäuse ist.

Hat man die raus gefunden, müssen die Platten einfach mit ein bisschen Druck „eingesteckt“ werden, hier gilt wie immer: Nach fest kommt ab, aber wer hier gar kein Druck aufbaut, kommt auch nicht zum Ziel, d.h. für die „Neulinge“ vorsichtig ran tasten. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Platten innerhalb des Gehäuses zwar in ihrer jeweiligen Positionen gehalten werden, von richtiger Befestigung würde ich jetzt aber nur in Maßen sprechen.

Soll heißen, hier könnte man auf jeden Fall ein bisschen nachbessern, muss man aber auch nicht unbedingt, weil: Auf der Unterseite des Gehäuses befinden sich 2 gummierte Längsstreifen, die das Gerät an sich sehr stabil auf gerader Oberfläche befestigen und eine gewisse Rutschfestigkeit garantiert. Das finde ich gut!

Für alle die es interessiert: Ich habe zwei baugleiche 500GB Platten von Seagate zum Testen eingebaut, nicht weil ich genau diese haben wollte, sondern es war das, was Saturn gerade zum Mitnehmen da hatte ☺ .

Ich kann sagen, Aufbau des Geräts inklusive „Festplatten-Montage“ in guten 10 Minuten, das passt auf jeden Fall und macht Spaß, weiter geht’s zur Installation des D-Link DNS-323. Dazu habe ich es mit Strom versorgt und per mitgeliefertem Ethernetkabel an meinen Router angesteckt. Das erste Booten des Devices dauert ein paar Minuten, ist aber auf keinen Fall zu lang oder ähnliches, passt auch. Danach geht alles eigentlich wie von alleine seinen Weg: Ich habe das „Easy Search Utiliy“ von der CD gestartet und bin per „Configuration“ im Einrichtungprozess des NAS gelandet.

Das Ganze geschieht hier per Webinterface im Browser. Im Auslieferungszustand ist der User „admin“ und das Passwort leer – der erste Schritt ist die: Hard Drive Configuration. Ich habe mich für RAID 1 entschieden, da ich das DNS-323 primär als Backup NAS nutzen will, für Datensammler oder Performancefreaks ist diese Einstellung sicherlich nichts.

Cool finde ich, dass D-Link direkt hinter jede Möglichkeit eine kurze Erklärung schreibt, was das Herausstellungsmerkmal der jeweiligen Einstellung ist, so haben alle (die der englischen Sprache mächtig sind ☺) die Chance, die für sie passende Einstellung zu finden. Das Filesystem habe ich auf „Ext-3“ eingestellt, auch wieder der gleiche Grund wie vorher: „Sicherheitsbedürfnis“. Festplattengröße will ich natürlich die komplette, insgesamt habe ich hier nur knappe 500GB verfügbar, weil ich ja RAID 1 eingestellt habe: Das heißt, Daten werden gespiegelt, kostet natürlich den doppelten Platz.

Das anschließende Formatieren wird automatisch vom Installationsassistenten durchgeführt, hat bei meinen Einstellungen ca. 6 Minuten gedauert, ist auch völlig ok. Wer es wirklich gern im Detail mag, kann sich einfach mal hier die Screenshots anschauen, die so ziemlich genau durch die Grundinstallation führen.

Abschließend muss man noch ein paar wenige Sachen einstellen, das sind unter anderem das administrative Passwort ändern (hier bitte wirklich sichere Passphrasen verwenden, besonders wenn später das Teil auch per DynDNS dauerhaft „im kompletten Netz verfügbar ist“!), die korrekte Zeitzone einstellen, den Namen des Geräts und die gewünschte Workgroup.

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8 Kommentare auf "Teil 1: D-LINK DNS 323 im Test"

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Nils

Wow, meinen Glückwunsch zu dem hübschen Gerät! Das würde hier auch ideal in mein – noch nicht ganz so gut ausgerüstetes – Netzwerk passen 😉 Bin momentan noch dabei einen alten Laptop als Netzwerkspeicher zu missbrauchen, der braucht natürlich seine Zeit bis er hochgefahren ist 😀
Bin am überlegen ob ich mir auch solch ein NAS zulege … Vor allem interessiert mich RAID, damit meine Daten endlich mal sicher sind^^

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Matze (mabie1)

Moin,

habe seid über einem Jahr das selbe Gerät, mit momentaner Firmware 1.08.Hier ftp://ftp.dlink.de/dns/dns-323/driver_software/ bekommt man in unregelmäßigen abständen neue Firmware und bei Addons, kann man beim D-Link auch die Deutsche Sprache einstellen. Ein Tip seitens D-Link, wenn man ein Update macht, sollte man unbedingt einen Reset durchfüren.

Greetz Matze

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Jo

Salve,
bei der recherche nach einer einfach zu bedienenden speicherlösung für einen freund bin ich im oktober’09 bei DLink fündig geworden. Das teil läuft seitdem problemlos in einem MacNetzwerk. Bestellt habe ich seinerzeit bei http://www.amazon.de/gp/produc.....ss_product auch aufgrund der vielen positiven einträge.
Hier noch ein paar produktbilder von mir:
http://www.abload.de/img/nasdlink502dc.jpg
http://www.abload.de/img/nasdlink2040o.jpg
http://www.abload.de/img/nasdlink3l3sv.jpg
http://www.abload.de/img/nasdlink4z35q.jpg
http://www.abload.de/img/nasdlink122at.jpg
Ciao…bis demnächst JO

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Philipp

Ich habe das Gerät auch. Was mich nur stört ist die niedrige Übertragungsrate. Über LAN 100 hatte ich knappe 7MB/s und mit LAN 1000 habe ich jetzt knappe 15 MB/s. Ist das normal? Ich würde sagen, die NAS sollten deutlich schneller sein. ???

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Matze (mabie1)

Moin,

gleiche Übertragungsraten auch bei mir. Vom Update 1.05 bis 1.08, hat sich nichts getan in richtung Geschwindigkeit. Ich hoffe, das sich das noch ändert.

Greetz: Matze

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Teil 2: D-LINK DNS 323 im Test: Backup und Netzwerk

[…] by WP Greet Box WordPress PluginHier der zweite Teil von Pauls Erfahrungen mit dem D-LINK DNS 323. Teil 1 fandet ihr ja gestern hier. Nach der Auspackorgie und der ersten Einrichtung erfolgt logischerweise die […]

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rudi

Hallo Matze,
ich hoffe Du wartest nicht vergebens. Was ich über die DNS-323 gelesen hatte genügt mir eingentlich für das wofür ich das NAS einsetzen wollte – ausser der Geschwindigkeit – war bisher der einzige Grund weshalb ich das Gerät noch nicht gekauft habe. Bin weiter auf der suche nach Alternative.
Gruss Rudi

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D-Link DNS-323 Review
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