Teil 1: Wissenswertes zu den neuen Intel® Core™ i3, i5 & i7 Prozessoren

Heute geht es mal ans Eingemachte. Wir erklären euch nämlich ein wenig die technischen Finessen und Unterschiede zwischen den aktuellen Core i Prozessoren aus dem Hause Intel. Im ersten Teil geht es um die technischen Details, im zweiten Teil lassen wir dann die neuen Features auf euch los. Den ganzen Bericht sowie weitere Themen rund um die neuesten Intel-Entwicklungen im Prozessorbereich findet ihr in unseren Intel-Monatsbriefen!

Mit den neuen Core i3, Core i5 und Core i7 Prozessorreihen, die Intel im September 2009 und Anfang Januar 2010 vorgestellt hat, geht Intel in die mobile Offensive. Die unter dem Codename Clarksfield und Arrandale veröffentlichten Prozessoren bringen zahlreiche Neuerungen in den Markt. Neben Intel Turbo-Boost-Technik, Hyper-Threading für mobile Prozessoren, 2-Chip-Architektur und der neuen 32-nm-Fertigungstechnik sind zahlreiche weitere Neuerungen in Intels aktuelle Prozessorreihen integriert worden.

Intel ® Core ™ i7

Codename Clarksfield – Turbo-Boost-Technik mit Taktraten von bis zu 3.2 GHz, bis zu 6 MB Level 3 Cache, Hyper-Threading und bis zu 8 virtuelle Kerne

Die im September 2009 durch Intel unter dem Codenamen Clarksfield vorgestellten Core i7 Quad Core CPUs werden vor allem in Notebooks des Performance und High-End Segments verbaut und sind mobile, relativ niedrig getaktete Varianten der Desktop Core i7 CPUs mit eingebauter Übertaktungsfunktion (Intel Turbo-Boost-Technik). Die neue 2-Chip-Architektur und bis zu 8 simulierte Kerne (Hyper-Threading) schaffen Leistungsreserven selbst für rechenintensivste Anwendungen im Multimedia und Gaming-Bereich.

Im Vergleich zu älteren Core 2 Quad CPUs, die aus zwei zusammengesetzten Dual-Core Prozessoren bestehen, sind die Core i7 CPUs monolithische, in 45-nm-Technik gefertigte Quad-Core CPUs mit einem gemeinsam genutzten L3 Cache (6MB) und integriertem Speicherkontroller für DDR3 Speicherriegel. Dies ermöglicht bis zu 2x höhere Speicherbandbreiten Performance bei geringerem Verbrauch und reduzierter Wärmeabgabe.

Zugleich braucht man beim Core i7 statt der ehemaligen 3-Chip Lösung wie bei den Core 2 Duo Prozessoren nur noch einen zusätzlichen Chip der sich um USB, SATA, Soundchip, PCI-E und LAN-Anbindung kümmert.

Die Architektur erlaubt das dynamische Ein- und Ausschalten einzelner Prozessorbereiche von zum Beispiel einzelnen Kernen, Cache und Speichersystem und ermöglicht somit bei geringer CPU-Auslastung aufgrund reduzierter Leakströme zusätzliche Stromspareffekte.

Die schon aus Northwood-Zeiten bekannte Hyper-Threading-Technik, die sich nun auch in den mobilen Core i7 wiederfindet und bis zu 8 Kerne simuliert, neue SSE Befehle (SSE4.1, SSE4.2 und AES) sowie minimale Optimierungen der Rechenkerne führen gegenüber bisherigen Quadcore CPUs zu einer insgesamt deutlich besseren Performance pro MHz.

Die Core i7 Clarksfield haben Standardtaktraten von nur 1.6 – 2.0 GHz, können sich jedoch dank Turbo-Modus auf bis zu 3.2 GHz übertakten. Die CPU erhöht und senkt den Takt entsprechend der Auslastung der Kerne, Stromverbrauch und Temperatur der CPU innerhalb des Bruchteils einer Sekunde voll automatisch und ermöglicht insbesondere auch bei älteren Anwendungen, welche nur einen Kern nutzen, eine optimale Performance.

Die neuen Core i7 vereinen somit die Vorteile schneller Dual-Core CPUs bei Single Threaded Applikationen sowie die Vorteile von Mehrkernprozessoren bei Multi Threaded Applikationen und schlagen in Benchmarks dank des Turbo-Modus die meisten schnellen Dual Core CPUs ebenso wie die CPUs der älteren Core 2 Quad Generation.

Die aktuellen Intel Core i7 Modelle mit 45-nm-Fertigungstechnik (Clarksfield) sind der 720QM mit 1.6 GHz Standard-Taktung, der  820QM mit 1.73 GHz Taktung und das Spitzenmodell, der 920XM, mit 2.0 GHz Taktung.

 

Intel® Core i5

Codename Arrandale – aktuelle 32-nm-Fertigungstechnik und neue Intel eigene 2-Chip-Lösung, Intel Turbo-Boost-Technik mit Taktraten von bis zu 3.06 GHz , 3 MB Level 3 Cache, Hyper-Threading und 4 virtuelle Kerne

Die Anfang Januar 2010 von Intel vorgestellten mobilen Core i5 Prozessoren mit dem Codename Arrandale positionieren sich im Leistungssprektrum direkt unterhalb der Core i7 ein und werden zukünftig insbesondere in Notebooks für den Mainstreammarkt zu finden sein. Sie basieren auf der neuen 32-nm-Fertigungstechnik und verfügen neben 2 Kernen, Turbo-Boost und Hyper-Threading über einen Level 3 Cache von 3 MB. Rund zweimal schneller als vergleichbare bestehende PC-Systeme bieten sie Anwendern die nötige Leistung für Gaming und Multimedia.

Als erster Halbleiter-Hersteller überhaupt setzt Intel bei den Arrendale Core i7, Core i5 und Core i3 CPUs die neue 32-nm-Fertigungstechnik ein. Mehr Transistoren auf kleinerem Raum ermöglichen neben einer höheren Performance gegenüber Standard CPUs einen geringerem Verbrauch und nochmals geringerer Wärmeabgabe gegenüber den in 45 nm breiten Strukturen gefertigten Core i7 Clarksfield der ersten Generation.

Die Core i5 verfügen, ebenso wie die Core i7 Modelle, über die Intel eigene Turbo-Boost-Technik. Die mit Standarttaktraten von 1.06 bis 2.53 GHz relativ gering getakteten Core i5 CPUs können sich, dank Turbo Modus, auf bis zu 3.06 GHz übertakten. Die CPU erhöht und senkt den Takt entsprechend der Auslastung der Kerne, Stromverbrauch und Temperatur der CPU innerhalb des Bruchteils einer Sekunde voll automatisch und ermöglicht insbesondere auch bei älteren Anwendungen, die nur einen Kern nutzen, eine optimale Performance.

Die in den Core i7 und Core i5 integrierte Hyper-Threading-Technik ermöglicht neben einer gesteigerten Energieeffizienz noch schnellere Antwortzeiten dank parallelen Threadings durch bis zu 4 simulierte Kerne. Neben neuen SSE Befehlen (SSE4.1 und SSE 4.2) für Multimediaanwendungen integrierte Intel insbesondere zusätzliche Befehle, die die Kryptografie nach Advanced Encryption Standard (AES) um bis zu 30 Prozent beschleunigen.

Intel® Core i3

Codename Arrandale – neue 32-nm-Fertigungstechnik, 2-Chip-Lösung, 3 MB Level 3 Cache, Hyper-Threading mit bis zu vier virtuellen Kernen und Energieeffizienz für hohe Mobilität


Die von Intel Anfang 2010 neu in den Markt eingeführten und in 32-nm Technik gefertigten Core i3 runden die Palette der Core i7 und Core i5 nach unten hin ab. Mit Taktraten von 2.13 GHz bis 2.26 GHz, 2-Chip-Architektur, 3 MB Level 3 Cache und Hyper-Threading Technik eröffnen Sie im Einstiegssegment Anwendern neue Leistungsreserven für Multimediaanwendungen aller Art.

Als erster Halbleiter-Hersteller überhaupt setzt Intel auch bei den Arrendale Core i3 CPUs die neue 32-nm-Fertigungstechnik ein. Mehr Transistoren auf kleinerem Raum ermöglichen neben einer höheren Performance gegenüber Standard CPUs einen geringeren Verbrauch und eine nochmals geringere Wärmeabgabe gegenüber den in 45 nm breiten Strukturen gefertigten Core i7 der ersten Generation.

Die in den Core i3, i5 und i7 integrierte Hyper-Threading Technik ermöglicht neben einer gesteigerten Energieeffizienz, noch schnellere Antwortzeiten dank parallelen Threadings durch bis zu 4 virtuelle Kerne. Neben neuen SSE Befehlen (SSE4.1 und SSE 4.2) für Multimediaanwendungen integriert Intel insbesondere zusätzliche Befehle, die die Kryptografie nach Advanced Encryption Standard (AES) um bis zu 30 Prozent beschleunigen.

Dies macht den Core i3 momentan zum schnellsten Einsteiger seiner Klasse und ermöglicht Anwendern dank der sehr geringen Leistungsaufnahme des Core i3 im Leerlauf und effizienter Energienutzung im Multitasking zudem lange Akkulaufzeiten.

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5 Kommentare auf "Teil 1: Wissenswertes zu den neuen Intel® Core™ i3, i5 & i7 Prozessoren"

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Raffi

sehr schöner beitrag. hat mir bei meiner nb wahl schon mal weitergeholfen.könntet ihr noch einen vergleich mit den SU prozessoren bringen?

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Axel

kann mich Raffi nur anschließen, werde wohl ein core i5 notebook kaufen, leider sind da die 14″ modelle noch sehr gering am markt vertreten, ich hoffe das sich das in naher zukunft ändern wird! ansonsten wäre ein vergleich der besagten SU bzw. T/P cpus äußerst interessant, um an der fülle an prozessoren überhaupt einen durchblick zu bekommen.

mfg
Axel

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