Teil 2: Ausprobiert: Samsung Galaxy Note

Hier einmal der zweite Teil meines Berichtes zum Samsung Galaxy Note in Textform. Den ersten Teil findet ihr hier.

Das Telefonieren

Damit wir hier nicht nur Lobeshymnen singen, schreibe ich mal von einem Punkt, der normalerweise selten in Texten zu aktuellen Smartphones vorkommt: dem Telefonieren. Das Samsung Galaxy Note ist groß. Sehr groß. Mir sogar zu groß. Es passt zwar in die Hosentasche, belegt da aber sämtlichen Platz und fühlt sich irgendwie fehl am Platz an. Auch das Halten des Gerätes zum Telefonieren konnte mir keine Freude abringen. Ich kann mir einfach nicht helfen: das Gerät ist zum Telefonieren und zur einhändigen Benutzung mir persönlich zu groß. Die Telefonqualität ist aber gut, da kann ich nichts Schlechtes drüber sagen. Übrigens: wer mit dem Note in der Öffentlichkeit telefoniert, sollte sich auf komische Blicke einlassen 😉

Die Kamera

Sie zeichnet Videos in FullHD bei 1080p auf und nicht nur das – die 8 Megapixel können logischerweise auch zum Fotografieren genutzt werden. Ich habe euch einmal ein paar Indoor-Fotos hier angehangen, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Ich denke, dass der identische Chip verbaut ist, wie ihn auch das Galaxy S2 hat. Von daher kann ich aus eigener Erfahrung sagen: tolle Bilder und vor allem keine langen Wartezeiten beim Auslösen.

Der Stylus

Jaja, der Stylus, aka S-Pen. Ein Phoenix aus der Asche. Überall nur positive Stimmen, wohin ich auch schaute. Ich selber habe in meinem Leben noch nie einen Stylus benötigt. Nun darf ich nicht von mir auf andere schließen und lassen zumindest meine Erfahrungen mit dem Stylus und der dazugehörigen Memo-App von Samsung ab.

Ich fand, dass der Stylus etwas sehr verzögert, des Weiteren hätte ich mir mehr Einstellungen bezüglich der Schriftdicke gewünscht. Ansonsten? Die Schrift (auch meine Klaue) wird gut erkannt und in Text umgewandelt. Memos lassen sich mit Bildern anpassen und vieles mehr. Wer malt, zeichnet oder oft handschriftliche Notizen anlegt, dem wird der S-Pen ein Mehrwert sein, ich persönlich habe in den Tagen des Testens festgestellt, dass ich keinen Pen benötige. Zwar kann man sogar das Gerät vollständig mit dem Pen bedienen – bislang reichten aber meine Finger.

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5 Kommentare auf "Teil 2: Ausprobiert: Samsung Galaxy Note"

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Gast

Klingt soweit ja schon mal sehr interessant.
Auch wenn du schreibst, dass du selbst keinen Stylus benötigst würde mich eines interessieren:
Lassen sich mit Hilfe von Samsungs Handschrifterkennung Texte wie SMS oder emails schneller verfassen als mit der Softwaretastatur oder gar einer Hardwaretastatur?

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Gast
Oh, okay das ist ja dann doch etwas umständlich. Dachte man könnte die Handschrifterkennung überall als alternative Eingabemethode nutzen, wo man sonst Swype oder eine sonstige Tastatur nutzt. Wenn allerdings keine vollständige Implementierung vorhanden ist, ist der Mehrwert direkt ein gutes Stück geringer. Ich denke eine Gruppe, für die sich da Galaxy Note sehr gut eignet sind die Studenten. Zum einen als sehr vielseitiger Organizer und zum andern auch für Mitschriften während den Vorlesungen. Nicht jeder möchte ein Net- Notebook mitschleppen und bei mathematischen Mitschriften besteht immernoch das Problem des schnellen Einfügen von Formelzeichen. Wenn sich eine passende App findet… Read more »
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Gast

Wie macht sich das Galaxy Note als E-Reader?
(Vor allen Dingen mit der Amazon Kindle App?)

Wie schauen Din A4 PDFs auf dem Display aus?

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Gast

Das Ding scheint mir auch zu gross zu sein. Die komische Blicke kann ich mir schon vorstellen. Ich bleibe lieber bei Galaxy S2

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