Teil 2: D-LINK DNS 323 im Test: Backup und Netzwerk

Hier der zweite Teil von Pauls Erfahrungen mit dem D-LINK DNS 323. Teil 1 fandet ihr ja gestern hier. Nach der Auspackorgie und der ersten Einrichtung erfolgt logischerweise die Benutzung.

Als Laufwerk verfügbar machen

Ok, nachdem die Installation in groben Zügen durchgeführt wurde, will ich jetzt natürlich Dateien zwischen dem NAS-Speicher und meiner Workstation hin und her schaufeln: Dazu will ich das Standardvolume des DNS-323 als Netzwerklauf jederzeit in meinem Arbeitsplatz vorfinden. Das „Easy Search Utility“ von der mitgelieferten CD bietet hierzu zwar die Möglichkeit, es gelang mir jedoch nicht, hierüber das Laufwerk einzubinden, es kam der Fehler: „ Failed to Map drive“.

Es klappt aber auch anders: In der Netzwerkumgebung ist das Gerät bei mir unter dem Namen „D-LINK-76DD90“ zu finden, das Teil einfach mal doppelt geklickt, danach dann rechts Klick auf „Volume 1“ (meine Standardfreigabe) und schließlich „Map Network device“ (zu deutsch „Netzwerklaufwerk verbinden“, ja ich hab ein englisches Windows als Betriebssystem) klicken.

Damit hätte sich die Kiste schon geklärt und ich habe meinen Netzwerkspeicher immer schnell & komfortabel im Explorer als Laufwerk verfügbar.

Backup Prozess einrichten

Meine „Hoffnung“ lebt immer noch, endlich eine praktikable Backup Lösung, welche ich nicht nach 14 Tagen Euphoriehandeln wieder fallen lasse, gefunden zu haben: Dadurch, dass das Gerät unabhängig von meinem PC und meinem Laptop immer seinen „festen Platz“ hat, kann ich auch immer drauf zugreifen, und muss nicht wie vorher die externen Festplatten erst mal rauskramen, anstecken, Strom suchen etc …

Viel zu nervig, das lässt man doch sein, gerade wenn  viel am Laptop arbeitet und dabei viele verschiedene Plätze in der Wohnung aufsucht und keine Dockingstation verwendet. Im Lieferung hat sich ebenfalls eine Backup Software getummelt: DriveClone Pro. Noch nie was von gehört, nun gut, wir probieren es einfach:

Installieren (Key befindet sich auf dem Softcover hinten), Registrierung überspringen (wir haben wie immer: KEINE ZEIT) und dann erst mal einen Überblick verschaffen: Die Oberfläche von DriveClone Pro wirkt ganz aufgeräumt, ich entscheide mich für eine sog. „Datensicherung“.

Jetzt ganz normal die zu sichernden Ordner auswählen (hierbei werden die „Bibliotheken von Windows 7 leider nicht direkt erkannt, das Teil sucht immer noch nach der „Eigenen Dateien Struktur“, muss man manuell hin navigieren, könnte alltägliche User ein bisschen verwirren), festlegen wie viele Kopien (ich gehe hier von Dateiversionen aus) gesichert werden sollen und dann natürlich noch den Speicherort auswählen:

Jeb, ab geht’s auf das neue Netzlaufwerk (Was hier wiederum über die Netzwerkumgebung ausgewählt werden muss, das heißt Netzwerklaufwerke stellt die Software auch nicht dar). Und schon läuft das erste Backup … Nach etwas Zeit passt es dann auch, fertig.

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