Teil 2: Sony VAIO Z21M9E/B – Business Subnotebook

Seit einem knappen Monat hat das Sony VAIO Z21M9E/B mein mobiles Leben begleitet und bereichert. Doch irgendwann endet auch einmal die schönste Zeit – das Testgerät muss leider zurück. Ja, wirklich: leider. Denn das Sony VAIO Z21M9E/B hat nicht nur die Aufgaben erfüllt, die man an ein Gerät dieser Preis- und Leistungsklasse stellt, nein – es hat auch Spaß gemacht, ein Faktor, der zumindest für mich auch wichtig ist. Die ausgegebene Akkulaufzeit von 7 Stunden wurde angefragt.

Hier muss ich sagen: diese wird nicht ganz erreicht. Kommt immer auf das Profil des Anwenders an. Wer bei nicht voller Helligkeit reines Surfen betreibt, der wird auf die 6 – 6,5 Stunden kommen, bei Rendering von Filmen wird logischerweise die Zeit nach unten getrieben. Und wenn wir schon bei leistungshungriger Arbeit sind – dazu gehören nicht nur Filme, sondern auch die Bearbeitung Gigabyte-großer Maildatenbanken oder Dokumente: das Gerät ist leise – was mir persönlich sehr wichtig ist. Die verbaute SSD sorgt zudem dafür, dass alle Anwendungen flott starten, natürlich inklusive dem Start des Systems.

An die Tastatur habe ich mich binnen weniger Minuten gewöhnt, sie ist ausgezeichnet, womit ich allerdings ein paar Tage zu kämpfen hatte, war das relativ kleine Touchpad. Hat man allerdings einige Zeit mit dem Gerät gearbeitet, dann gewöhnt man sich an den Spielraum, den man mit seinen Fingern hat. Arbeitet man in normaler Umgebung – ohne Fremdquellen im Lichtbereich, dann kann man übrigens locker das Display auf die zweitkleinste Stufe einstellen – der Inhalt des Bildschirmes ist weiterhin gut sichtbar. Vielleicht auch für die interessant, die nicht automatisch den integrierten Umgebungslichtsensor nutzen wollen.

Ich hatte im ersten Artikel von der Dockingstation gesprochen, diese ist besonders für alle die interessant, die das Sony VAIO Z21M9E/B zum alleinigen Rechner machen möchten. Es lässt sich unter anderem ein weiterer Monitor anschließen, des weiteren ist eine externe Grafik für den Spieler vorhanden, nebst der Möglichkeit, optische Medien zu nutzen (lesend und schreibend). Im eingedockten Zustand  (geschieht über DC-in und USB). Hier sollte man allerdings immer daran denken, das Gerät korrekt auszudocken, gerade, wenn man den externen Grafikbeschleuniger nutzt.  Diesen kann man übrigens auswählen – je nachdem, was man plant (Gaming oder Office).

Was sind die Besonderheiten, die mir aufgefallen sind, die vielleicht erwähnenswert sind? Ein kleiner Wermutstropfen ist wie gesagt das Touchpad, hier sollte man sich selber die Chance geben, sich daran zu gewöhnen. Nervig fand ich persönlich die vorinstallierte Software und die Toolbars für alles mögliche. Positiv ist allerdings der stylische Launcher, der erhaben am oberen Rand der Displays „wabert“.

Die Leistung des Sony VAIO Z21M9E/B ist sehr gut für einen mobilen Begleiter, diese geballte Technologie in Kohlefaser lässt sich Sony zurecht bezahlen, sodass das Business nicht nur daher gesagt ist, sondern sich auch in Euro niederschlägt. Die wichtigste Frage: kann ich das Gerät weiter empfehlen? Definitiv, mit einem absolut ruhigem Gewissen. Wer hier einen Schwung Euros anlegt, der bekommt ein Gerät dessen Symbiose aus Leistung und Mobilität absolut gelungen ist.

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1 Kommentar auf "Teil 2: Sony VAIO Z21M9E/B – Business Subnotebook"

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Gast
Flo

Sieht echt super aus, ist bestimmt eine gute Alternative zu den ThinkPads – nur der Preis ist mir leider deutlich zu hoch. Schade. Aber in einem Jahr, gebraucht wär’s was.

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