Teil 4: D-LINK DNS 323 im Test: FTP-Server und Fazit

Vierter und letzter Teil von Pauls Bericht über das D-Link DNS 323.  Wie fassen noch einmal die ersten drei Berichte zusammen: Teil 1: Der Aufbau, Teil 2: Backup und Einbindung im Netzwerk, Teil 3: UPnP und der Geschwindigkeitstest.

FTP Server einrichten & verwenden

Als letzten Streich hatte ich mir eine eher konventionelle Aufgabe überlegt, die ich jedoch gerne einsetzten würde, da das FTP-Protokoll stark verbreitet ist und unter Umständen große Vorteile bietet. Dazu habe ich im Admin Interface unter „Advanced -> User/Groups“ erst einmal eine neue „Group“ eingerichtet. Danach dann einen neuen User und abschließend den neuen User der Group zugeordnet. Das Ergebnis sollte wie im Screenshot aussehen.

Unter „Advanced -> FTP Server“ erlaube ich nun der ganzen Gruppe (damit ich später noch mehr User hinzufügen kann) Lese- und Schreibzugriff auf das extra dafür angelegte Unterverzeichnis (keiner außer mir soll z.B. Zugriff auf meine Backups oder ähnliches haben).

Mit hinzufügen dieser Einstellungen wir der FTP-Server auch automatisch gestartet, was man weiter unten auf der Seite im Admin Interface erkennen kann.

Danach FileZilla (mein FTP Client) gestartet und auf das DNS-323 verbunden, funktioniert wunderbar, na dann laden wir doch direkt mal was auf das gute Stück: Per FTP komme ich hier subjektiv gefühlt auf bessere Schreibraten, der Screenshot zeigt jetzt auch das, wahrscheinlich eher im Mittel unrealistisches, oberes Ende der Leistung.

Sowieso: Wer viel per FTP hin und herschiebt weiß, dass die Anzeigen der Programme punktuell variieren. Die Leseraten sind wiederum eher das, was die voran gegangen Speedtests auch gezeigt haben: mau…

Fazit:

Es hat Spaß gemacht, dass optisch ansprechende D-Link DNS-323 zu testen!

Der Aufbau & die Installation waren echt easy, das ging wirklich gut. Die Funktionen sind vielfältig, schaffen wiederum aber eigene Voraussetzungen, was ich z.B. beim Thema „Streaming“  gelernt habe, ohne Client bringt der Server auch nichts –  eigentlich logisch.

Als Backupplatte läuft das NAS, die Geräuschentwicklung ist auf jeden Fall ok.
Die Transferraten  sind in einem normalen W-LAN, so wie es die meisten Leute haben werden, sehr eingeschränkt, in diesem Rahmen funktioniert der Dateiaustausch über FTP dafür super.

Ich persönlich muss mir überlegen: Entweder ich rüste das heimische W-LAN auf, sprich ein neuer Router mit entsprechend schnellerem Standard muss her (natürlich müssen die W-LAN Receiver an den jeweiligen Client-PCs auch mitziehen), oder ich muss doch wieder ein Kabel anstecken.

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4 Kommentare auf "Teil 4: D-LINK DNS 323 im Test: FTP-Server und Fazit"

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Gast

Was mich bei der ganzen Sache noch brennend interessieren würde, ist das Streamen von Filmen. Ich überlege eine NAS anzuschaffen um dann Filme im HD Format auf meinen Fernseher oder PS3 zu streamen.
Bei mir liegen überall Kabel, da ich in meinem Neubau an allen wichtigen Punkten CAT7 gelegt habe ;-). Ich denke über WLAN wird das schwer machbar sein, zumindets was HD angeht.

Gruß
BJörn

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Webmaster

@Björn:
für HD Streaming würd ich mir eher ne leistungsfähigere NAS zulegen als die D-Link.. bei Übertragungsraten von 3MB/s max (per FTP) wirst du beim FullHD Streaming nicht glücklich 🙂
Würd dir eher was von Synology, QNAP oder Buffalo empfehlen.. sind zwar teurer, dafür haste da auch die benötigte leistung ..

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