Test: Acer Predator 17 Gaming-Notebook jetzt mit Intel Kaby-Lake-CPU und NVMe-Modul

In der Predator 17-Serie hat Acer wieder nachgerüstet. Im Modell G9-793-718K stecken nun eine Intel Core i7 der 7. Generation und eine Nvidia Geforce GTX 1070. Diese Kombination verspricht viele Frames auf dem 17,3 Zoll großen Full HD-Display. Wie schon bei den Vorgängern könnt ihr das DVD-Laufwerk mit dem beiliegenden Predator FrostCore Lüfter tauschen, so dass auch bei längerem Zocken die Hardware gut gekühlt wird. Ein Augenschmaus ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, die sich über Software in vielen Farben programmieren lässt.

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Ansichten

Display

Das Gaming-Notebook von Acer besitzt ein 17,3 Zoll großes Acer ComfyView™ Full HD-IPS-Display mit LED-Backlight. Durch die matte Oberfläche entstehen so gut wie keine Reflexionen. Für gute Betrachtungswinkel sorgt ein IPS-Panel. Das Display besitzt eine durchschnittliche Ausleuchtung von sehr guten 325 cd/m2. Mittig im oberen Displayrahmen hat Acer die Webcam platziert.

Hardware

In diesem Gaming-Notebook hat Acer einen Intel Core i7-Prozessor der 7. Generation verbaut. Hierbei handelt es sich um einen QuadCore-Prozessor, der mit einem Grundtakt von 2,6 GHz arbeitet. Im Turbomodus wird die Taktrate vom 7700HQ-Prozessor bis auf 3,5 GHz angehoben. Der QuadCore-Prozessor unterstützt auch Hyper-Threading, so dass dieser 8 Aufgaben gleichzeitig abarbeiten kann.

Für die Grafikberechnungen setzt Acer bei diesem Modell auf eine Nvidia Geforce GTX 1070. Diese besitzt einen eigenen Speicher von 8 GB vom Typ GDDR5. Hiermit lassen sich in der nativen Full HD-Auflösung sehr gute Frameraten erzielen. Die integrierte HD Grafik der Intel-CPU wird nicht genutzt.

Der Arbeitsspeicher besteht aus zwei Speichermodulen mit je 8 GB vom Typ DDR4 und lässt sich mit zwei weiteren Modulen leicht erweitern. Das Betriebssystem, in diesem Fall Windows 10, ist auf einem M.2 SSD-Modul mit 256 GB installiert. Hiervon stehen euch im Auslieferzustand noch 192 GB zur Verfügung. Das Modul erreicht Transferraten von über 2.680 MB/s. (Gemessen mit Crystal Diskmark 5.2.2). Beim Schreiben sinken die Transferraten auf 1.226 MB/s., was immer noch sehr schnell ist.

Zusätzlich zum M.2-Modul hat Acer im Gaming-Notebook noch eine Festplatte mit 1.000 GB Fassungsvermögen verbaut, die entsprechend langsamer ist als das M.2-Modul. Die Netzanbindung kann entweder kabellos per WLAN (ac-Standard) oder kabelgebunden über die RJ-45-Buchse (GBit-LAN) erfolgen. Das Predator-Notebook verwendet das Feature Killer DoubleShot™ Pro, das die gleichzeitige Nutzung von Ethernet- und Wireless-Verbindungen ermöglicht.

Der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 8 Zellen reicht für 4:13 Stunden (Office / Surfen). Beim Spielen sinkt die Akkulaufzeit deutlich.

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Das Acer Predator 17 (G9-793-718K) zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

  • Display: 43,9 cm (17,3″), Acer ComfyView™ Full HD-IPS-Display mit LED-Backlight (matt)
  • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD), 16:9-Format
  • Prozessor: Intel® Core™ i7 (7. Generation) 7700HQ Prozessor 4x 2,80 GHz
  • Grafik: Nvidia GeForce GTX 1070 (8GB VRAM)
  • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 PC4-17000 (2.133 MHz)
  • Festplatte: 256 GB PCI-Express-SSD + 1 TB HDD (5.400 rpm)
  • Kartenleser: SD
  • Optisches Laufwerk: 8x DVD-SuperMulti Double Layer
    • lässt sich durch den im Lieferumfang enthaltenen Predator FrostCore Lüfter austauschen
  • Netzwerk:
    • WLAN 802.11 ac
    • Bluetooth 4.1
    • Gigabit-Ethernet
  • Anschlüsse:
    • 1 x HDMI
    • 1 x USB 3.1 (Typ-C + Thunderbolt 3)
    • 4 x USB 3.0
    • 1 x Kopfhörer-out
    • 1 x Mikrofon-in
    • 1 x Displayport
  • Akku: 8-Zellen Li-Ion-Akku, 6000mAh
  • Eingabegeräte:
    • beleuchtete Tastatur mit Nummernblock
    • Multitouchpad
  • Sound: Dolby® Audio Premium® 4 Stereo Lautsprecher mit Subwoofer
  • Kamera: HD-Webcam
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Home (64 Bit)
  • Abmessungen (B x T x H): 423 x 321,5 x 39,7 mm
  • Gewicht: ca. 4,20 kg
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Anschlüsse

Am Acer Predator findet man viele Anschlussmöglichkeiten. Links befinden sich neben dem DVD-Brenner der Kartenleser für SD-Speicherkarten und zwei USB-Buchsen, die zum USB 3.0-Standard kompatibel sind. Außerdem sind auf dieser Seite zwei Anschlüsse fürs Headset zu finden.

 

Auf der gegenüberliegenden Seite hat Acer zwei weitere USB-3.0-Buchsen platziert. Hier findet man auch eine USB 3.1 Typ C-Buchse mit Thunderbolt-Unterstützung. Externe Monitore lassen sich auch über HDMI und Displayport anschließen. Rechts befindet sich auch der RJ-45-Anschluss.

Wer den seitlichen DVD-Brenner nicht benötigt, kann stattdessen auch das beiliegende Lüftermodul verwenden. Hiermit wird das Lüftungssystem des Notebooks entlastet und muss somit nicht ständig mit voller Drehzahl arbeiten.

DVD / Lüfter

Zusätzlich schützt der Predator DustDefender das Notebook effektiv vor Staubablagerungen. Mit der DustDefender-Funktion laufen die Lüfter kurzfristig alle drei Stunden in die andere Richtung, um so Ablagerungen vorzubeugen. Die Funktion wird automatisch deaktiviert, wenn das System beansprucht wird.

Tastatur und Touchpad

Die Tastatur fällt beim 17-Zöller entsprechend groß aus. Rechts gibt es einen großen numerischen Ziffernblock, der auch eine Beleuchtung besitzt. Gegenüber den Vorgängermodellen ist die Beleuchtung jetzt in mehrere Farbzonen unterteilt.

Links neben der Tastatur befinden sich die Shortcut-Tasten, die sich dreifach belegen lassen. Einige Tasten sind vorbelegt, die restlichen könnt ihr individuell für Funktionen oder Programme nutzen. Mit der neuen PredatorSense-Systemsteuerung ist es zudem möglich, wichtige Spielbefehle anhand von bis zu 15 Shortcuts festzulegen. Auch das beleuchtete ProZone-Keyboard kann der Nutzer durch PredatorSense kontrollieren. So kann die in vier verschiedene Lichtzonen unterteilte Tastatur beispielsweise unabhängig voneinander erhellt oder abgedunkelt werden. Damit kein Spiel versehentlich unterbrochen wird, lassen sich das Touchpad und die Windows-Taste einfach durch Knopfdruck sperren.

Sound

Für einen guten Sound hat Acer vier Lautsprecher plus einen Subwoofer verbaut. Diese liefern einen recht guten Sound und auch Bässe werden gut wiedergegeben. Über die seitlichen Audio-Buchsen könnt ihr auch ein Headset anschließen.

Hitzeentwicklung / Lautstärke

Im Stresstest erwärmte sich die Oberseite des Kunststoffgehäuses stellenweise bis auf 36,1 Grad. Die Handballenauflage und das Touchpad blieben jedoch bei Zimmertemperatur. Auf der Rückseite zeigte die Wärmebildkamera vom CAT S60 lediglich bis zu 38,8 Grad an. Die Verlustleistungen der Intel-CPU und der Nvidia-Grafik werden nach hinten ausgelassen, wobei hier bis zu 50,4 Grad gemessen wurden. Das Belüftungssystem, das im normalen Betrieb kaum hörbar war, musste unter Last deutlich mehr leisten und wurde dementsprechend lauter. Mit dem Zusatzlüfter im DVD-Slot erwärmte sich das Gehäuse nicht ganz so stark.

Das 438 g schwere Netzteil wird unter Last des Notebooks deutlich wärmer. Stellenweise erhitzte sich der Adapter bis auf 48,8 Grad Celsius.

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Erweitern

Zum Erweitern besitzt das Gaming-Notebook von Acer auf der Rückseite eine große Serviceklappe, die lediglich durch zwei Schrauben gehalten wird. Öffnet man diese Klappe, findet man zwei freie So-Dimm-Sockel für weiteren Arbeitsspeicher und einen freien M.2-Slot. Die 2,5-Zoll-Festplatte ist frei zugänglich und würde sich problemlos tauschen lassen.

Benchmarks (System / CPU / SSD / Akku)

Benchmarks (Grafik)

Benchmarks (Spiele)

Mit der verbauten Hardware, die aus einer Intel Core i7 und einer Nvidia GeForce GTX 1070 besteht, könnt ihr in der nativen Full HD-Auflösung bei allen aktuellen Spielen gute Frameraten erzielen. Wenn ihr bessere Frameraten haben wollt, solltet ihr in den Einstellungen der Grafik etwas Hand anlegen. Hier eine kleine Auswahl der Ergebnisse:

  • Battlefield 1 ~ 173 fps
  • For Honor ~ 118 fps (Detailstufe Hoch)
  • For Honor ~ 101 fps (Detailstufe Extrem)
  • Crysis 3 ~ 137 fps
  • World of Tanks HD ~ 118 fps

Benchmarks (Grafik / Spiele) auf Monitor mit 2.560 x 1.080

Über HDMI oder Display Port könnt ihr auch externe Monitore ansteuern. Unser neues Testequipment besteht aus einem Acer Predator Z35 Monitor mit Curved Display, der eine Bilddiagonale von 35 Zoll besitzt. Die Auflösung liegt bei diesem 21:9-Monitor bei 2.560 x 1.080 Pixel. In den nachfolgenden Spieletests wurde diese Auflösung mit maximalen Details gewählt.

Vergleichswerte

Pro & Contra

+ viele Frames /sec in allen aktuellen Spielen
+ gut erweiterbar
+ Tastenlayout / Beleuchtung
– hohes Gewicht

Video

Hier unser Hands-On-Video vom Vorgängermodell Acer Predator 17 G9. Das Gehäuse ist mit dem aktuellen Gerät fast identisch. Die meisten Änderungen betreffen die innere Hardware.

Fazit

 

Mit dem neuen Predator 17 von Acer könnt ihr in allen aktuellen Spielen mit vielen Frames auf einem großen 17,3-Zoll-Display durchspielen. Im Modell G9-793-718K hat Acer jetzt eine Intel Core i7 der 7. Generation verbaut. Auch beim M.2-Modul kommt jetzt ein schnelles NVMe-Modul zum Einsatz, das sehr gute Schreib-/Leseraten besitzt. Die Grafikberechnungen übernimmt die verbaute Nvidia Geforce GTX 1070, die auf 8 GB VRAM zugreifen kann. Beim Arbeitsspeicher bleibt Acer bei 16 GB, die sich jedoch gut erweitern lassen. Wer will, kann auch noch ein weiteres M.2-Modul einbauen. Über die große Serviceklappe auf der Unterseite des Gaming-Notebooks kommt ihr gut an diese Erweiterungssteckplätze.

Das 17,3 Zoll große Display besitzt einen guten Betrachtungswinkel und eine sehr gute Ausleuchtung. Diese liegt bei 325 cd/m2. Auch beim Akkuverbrauch hat sich etwas getan. Im Officebetrieb reicht eine Akkuladung für über 4 Stunden. Wer unterwegs auch spielen will, kann sich auf rund 1,5 Stunden Spielespaß mit dem Acer Predator 17 freuen.

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*Stand 12.10.2017
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Über Siggy

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.
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1 Kommentar auf "Test: Acer Predator 17 Gaming-Notebook jetzt mit Intel Kaby-Lake-CPU und NVMe-Modul"

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Gast

Starkes Teil, schöner Test – leider reicht mein aktuell nicht vorhandenes Budget nicht.

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