Test & Gewinnspiel: Überwachungskamera Smartfrog mit Plug-and-Play-Installation

Mit integriertem Bewegungsmelder, Benachrichtigungsfunktion, Cloud-Speicher, Gegensprechanlage und Live-Ansicht via Web-Browser oder Smartphone-App überwacht das Smartfrog-System Privaträume in HD-Auflösung. Außerdem soll sie sich ohne große technische Kenntnisse im privaten Netzwerk einbinden lassen. Wir haben getestet, wie intuitiv die Bedienung ist und ob das Ergebnis überzeugt. Mit etwas Glück kannst du eine von drei Smartfrog IP-Kameras gewinnen.

IP-Kameras zur Überwachung von privaten Bereichen sind nur selten ohne großen Aufwand zu installieren. Häufig sind technische Kenntnisse erforderlich, um Kamera und Netzwerk auf die Gegebenheiten anzupassen sowie einen Netzwerkspeicher für die Videos zu installieren. Ein Berliner Startup mit Sitz in Dublin hat mit Smartfrog eine Komplettlösung im Angebot, die technisch weniger affinen Menschen die Integration einer Videoüberwachungsanlage im Netzwerk ermöglichen will.

Mit der kostenlosen App für Apple iPhone und Android-Smartphone lässt sich eine Smartfrog-Kamera in das WLAN einbinden. Nach der Registrierung mit E-Mail-Adresse und Passwort trägt man in der App die WLAN-Passphrase ein und schon ist die neue Kamera online. Bis zu zehn Kameras gleichzeitig lassen sich mit einem Account überwachen. Neben der App kann man auch über einen Flash-kompatiblen Web-Browser auf die Kamera zugreifen und Einstellungen vornehmen. Einfacher kann man die Netzwerkanbindung einer IP-Kamera kaum umsetzen.


Die Installation ist ebenfalls schnell erledigt. Die IP-Kamera lässt sich mit dem Standfuß aufstellen oder durch die beigelegte Halterung an einer Wand anbringen. Über ein Gelenk lässt sie sich händisch nach vorne oder hinten neigen, um den Aufnahmebereich anzupassen, den man über die Liveansicht in der Smartphone kontrollieren kann. Ein etwa 3,5 Meter langes Stromkabel gewährt einem viel Freiraum bei der Positionierung der Kamera, ohne auf Verlängerungskabel zurückgreifen zu müssen. Mit einem großen Weitwinkel zeichnet die Kamera den Bereich auf, auf den sie ausgerichtet ist.

Einstellungen und Funktionen

Neben der reinen Liveansicht bietet das Smartfrog-System komfortable Funktionen durch integrierten Bewegungsmelder, Mikrofon und Lautsprecher. Registriert die IP-Kamera eine Bewegung oder ein Geräusch, speichert Smartfrog das Video in der Cloud und man kann man sich über Push-Benachrichtigung am Smartphone oder per E-Mail informieren lassen. Um Fehlalarme zu vermeiden, kann man den Bewegungsmelder auf bestimmte Bildbereiche wie Türen oder Fenster einschränken, was im Test nicht so genau funktionierte. Zu ungenau grenzte die Kamera den gewünschten Bildbereich ein. Der Bewegungssensor dagegen arbeitet sehr zuverlässig.

Der Zeitversatz zwischen registrierter Bewegung und Alarmmeldung per E-Mail sowie Push-Benachrichtigung beträgt im Schnitt eine Minute. Alternativ kann man auch vordefinierte Intervalle für Alarmierungen festlegen. In der E-Mail ist keine Bildvorschau angehängt, sodass man sich im Web-Interface einloggen oder die App starten muss, um den vorgeschnittenen Videoschnipsel betrachten zu können. Das dauert immer einen kleinen Moment, nicht nur weil die Videos aus der Cloud geladen werden müssen, sondern auch weil Web-Interface und App träge auf Eingaben reagieren.

Eine Alarmierung bei aufgezeichneten Geräuschen haben wir im gesamten Testzeitraum nicht erhalten, obwohl sich regelmäßig ein Kaffeevollautomat lautstark bemerkbar machte. Schaltet man den Ton bei der Liveansicht oder den automatischen gespeicherten Videoaufnahmen hinzu, rauscht es sehr laut. Aufgezeichnete Gespräche sind nicht zu verstehen. Über einen integrierten Lautsprecher kann man aus der Ferne per Smartphone oder PC-Mikrofon die Kamera als Freisprechanlage nutzen. Doch der Lautsprecher ist extrem leise. Wir mussten uns die Kamera an Ohr halten, um die Nachrichten hören zu können.

Verliert die Kamera die Verbindung zum Server, kann man sich darüber informieren lassen. Während des Testzeitraums war die Kamera mehrmals offline. Unser WLAN scheint daran keine Schuld gehabt zu haben, andere Geräte hatten permanent eine Internetverbindung ohne diese zu stark zu belasten, auch ein Ping-Test verlief ohne nennenswerte Aussetzer.


Obwohl die Kamera mit 11 cm Höhe und 6 cm Breite relativ kompakt aufbaut, ist sie mit Weiß, Orange und Schwarz nicht unauffällig gestaltet. Auch in dunklen Räumen ist sie durch ihre hell leuchtenden Infrarot-LEDs für den Nachtsichtmodus schnell ausgemacht. Immerhin kann man die LED abschalten, die dauerhaft über den Status der Kamera informiert.

Cloud-Speicher

Die Kamera selbst speichert keine Videos. Sie streamt die Aufnahmen in die Cloud, auf die man per Web-Browser oder Smartphone zugreift. Ohne zusätzliches Abonnement speichert Smartfrog den Livestream für vier Stunden. Auch die automatisch gespeicherten Videoschnipsel bei registrierten Bewegungen sind nach vier Stunden gelöscht. Wer später auf seine Videos zugreifen will, muss sie innerhalb von vier Stunden eigenhändig in der Cloud speichern. Über eine Zeitleiste im Web-Interface kann man Start und Ende des zu speichernden Videos definieren. Nach einer kurzen Berechnungszeit steht das Video mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel dauerhaft zur Verfügung, kann abgespielt oder runtergeladen werden. In der App kann man manuell gespeicherte Videos nur betrachten. Das Speichern und Runterladen ist mit einem Apple iPhone und Android-Smartphone, beide in der App-Version 2.2.0, nicht möglich.

Wem das zu umständlich ist, der kann ein kostenpflichtiges Abonnement abschließen. Um das Smartfrog-System wirkungsvoll einzusetzen, sollte man sich wenigstens für das 24-Stunden-Abo für einen Monatsbeitrag von 2,95 Euro entscheiden. So lassen sich nächtliche Einbrüche als Videobeweismaterial noch am nächsten Tag sichern, falls man den Alarm verschlafen hat. Im größten Abo speichert Smartfrog die Videos für 30 Tage, was knapp 15 Euro kostet.


Allerdings erschweren einige Kinderkrankheiten die Nutzung des Smartfrog-Systems. Verliert die Kamera mal die Internetverbindung, kann man nicht immer die automatisch in der Cloud gespeicherten Videoschnipsel über das Web-Interface abspielen. Um Videoclips händisch zu speichern, definiert man in einer Zeitleiste Start und Ende, was aber nicht immer korrekt umgesetzt wird. Die Funktion Geofence soll automatisch die Alarmhinweise deaktivieren, sobald man sich mit dem Smartphone in einem definierten Bereich wie der Wohnung befindet. Im Test wurden wir trotzdem einige Male alarmiert, wenn wir an der Kamera vorbeigelaufen sind.

Bildqualität

Die Videos mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel sind mit einem leichten Fischaugeneffekt an den Rändern verzerrt, was dem großen Weitwinkel zuzuschreiben ist, der eine gute Übersicht über die Geschehnisse bietet. Fremde Personen oder Gesichter zu identifizieren, die mehr als drei Meter von der Kamera entfernt gefilmt werden, ist aufgrund des hohen Bildrauschens und der gefühlt niedrigeren Auflösung als angegeben nur schwer möglich. Die niedrige Bildwiederholrate und Lichtempfindlichkeit der Kamera erschweren das Erstellen von verzerrungsfreien Screenshots aus Standbildern. Im Nachtsichtmodus mit Schwarz-Weiß-Bild ist die Bildqualität ähnlich. Man erkennt, dass Personen durch das Bild laufen, aber Details, die zur Identifizierung verwendet werden könnten, bieten die Videos der Smartfrog nur aus der Nähe. Auch an der mangelhaften Tonaufzeichnung scheitert der Einsatz als zuverlässige Überwachungskamera.

Screenshot eines Überwachungsvideos in nativer Auflösung.

Screenshot eines Überwachungsvideos in nativer Auflösung.

Fazit und Einsatzempfehlung

Das Smartfrog-Überwachungssystem besteht aus IP-Kamera, Smartphone-App sowie Videospeicher in der Cloud und lässt sich in wenigen Minuten installieren und nutzen. Im Standard-Abonnement speichert Smartfrog Videos maximal vier Stunden lang. Wer länger Zugriff auf die Filme haben möchte, sollte sich für ein kostenpflichtiges Abo entscheiden.

Ein Einsatz zur Dokumentation von Einbrüchen ist mit dem Smartfrog-System zwar möglich, aber die Videos bieten zu wenig Details, um gefilmte Einbrecher identifizieren zu können. Außerdem verliert die Kamera zu häufig den Kontakt zu den Servern, was zu einer Unterbrechung der Überwachung führt. Zudem ist sie auffällig designt und lässt sich vom Einbrecher mit Leichtigkeit vom Stromnetz trennen. Dafür springt der integrierte Bewegungsmelder zuverlässig an.


Eine hohe Zuverlässigkeit ist nicht so wichtig, wenn man beispielsweise seine Haustiere filmt, während sie sich unbeobachtet fühlen. Oder man will einfach nur wissen, ob das Kind aus der Grundschule nach Hause gekommen ist. Setzt man die Smartfrog-Kamera als Babyvideophone ein, sollte man die Alarmierung bei Bewegung einschalten, denn Hinweise bei Geräuschen sendete unser Testgerät nicht ab.

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Über Robert Tischer

Aufgewachsen mit Lego und Nintendo Game Boy eroberte schon bald ein Laptop mit MS-DOS und Windows 3.1 mein Herz und meinen Schreibtisch im Jugendzimmer. Nach einer kurzen Technikrezession sind Schreibtisch und Spielplatz 20 Jahre später auf die Größe eines Wohnzimmers gewachsen, das inzwischen einen Anbau vertragen könnte.
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235 Kommentare auf "Test & Gewinnspiel: Überwachungskamera Smartfrog mit Plug-and-Play-Installation"

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Dann mal her damit 🙂 ich liebäugle schon seit einiger Zeit mit diversen SmartHome Kameras, da passt sich das gut 🙂

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wäre fantastisch…

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Das hört sich nach nem guten Gadget an ! So alles in allem würde ich die schon gerne zu Hause aufstellen !

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Könnte ich gut gebrauchen

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ich poste oft sehr oft aber gewinnen kann man hier eh nie … habe noch nie gewonnen weiß ja nicht ob das jemand auch lesen tut ..oder ob man es zum spass hier schreibt

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kann jeder gebrauchen, aber ich noch mehr..

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Na – da bin ich mal gespannt wer immer den Kühlschrank räubert….

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Kann man immer gut gebrauchen…

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Ein HD-Bild vom nächsten Eierdieb – das hat was 🙂

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das wäre ideal

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Kann ich gut gebrauchen.

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Oh super, so ein Überwachungssystem möchte mein Onkel unbedingt haben, damit er mal Mäuschen bei seinen Katzen spielen kann! Ich würde es ihm schenken, er hätte sicherlich riesigen Spaß daran!

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Sieht aus wie die Yi Cam von Xiaomi, ist aber sicherlich deutlich funktioneller da man ja sogar per Browser drauf zugreifen kann.
Ich könnte sie definitiv gebrauchen.

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Ich würde mich riesig freuen 🙂 Das wäre so toll.

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Zum Testen wäre damals was feines

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könnte ich gut gebrauchen

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Wie geil wäre das denn!

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Wow, da versuche ich auch gern mein Glück. Dann könnte ich immer mal schauen, ob bei meinen vier Kids alles in Ordnung ist, ob die kleinen auch im Bett bleiben, oder wer seinen Müll immer bei uns ablegt…….mir würde da schon einiges einfallen

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Da müssten sich die Katzen aber warm anziehen.

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Klein, sieht pfiffig aus, als Erweiterung zu meinem Projekt Hausautomation passt es richtig gut.
Also ich bin gespannt…

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Zu wissen was die Katzen machen wenn wir nicht zuhause sind, fänd ich schnafte.

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Wäre einen Test in den eigenen vier Wänden wert.

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Ich wär auch riesig erfreut, aber ich glaub auch nicht, dass das hier jemand liest. Ich wette, dass ihr es nicht schafft mir eine dieser Smartfrog Pakete zuzulosen. Ich habe fertig…und nehme eine!!!

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Würde den Frosch gerne mal testen 🙂

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Interessantes Konzept, die Frage ist wie anfällig die Übertragung ist. Die Verbindung mit der App schaut gut aus. Ich würde mich freuen das System zutesten.

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Würde mich sehr darüber freuen 🙂
Schöne Feiertage allen

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Nach dem letzten Einbruch bei uns hier im Haus, würde ich mich damit schon etwas sicherer fühlen. Auch wenn es wahrscheinlich nichts verhindert.

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Würde ich auch mal testen wollen 🙂

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Die hab ich mir gestern erst angesehen!
Wenn man über Weihnachten oder im Urlaub unterwegs ist,
hab ich zumindest immer ein komisches Gefühl was zu Hause los ist..
Ob noch alles da ist oder jemand eingebrochen ist..
Genau deshalb ist diese Kamera so genial und hätte einen super neuen Arbeitsplatz bei mir zu Hause 😉
Lg

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Das hört sich echt super einfach an, wäre gespannt, ob diese Kamera wirklich so einfach zu installieren ist und wie das Bild aussieht usw. Da ich seit ein paar Wochen einen WD NAS Server habe, würde ich die Kamera sehr gerne damit verbinden und ausprobieren! Ich versuche gerne mein Glück und drücke die Daumen! Guten Rutsch allerseits.

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Wäre super interessant für uns. Ich Versuch mein glück

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Habe schon öfters überlegt eine zuzulegen, da meine Oma schon des öfteren gestürzt ist. Käme also nicht mal ungelegen 🙂

Allen viel Glück 🙂

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Cooles Gewinnspiel macht weiter so

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Klasse, dann könnte ich schauen was meine Tiere treiben.. UND meine Tochter wenn ich nicht da bin.. 😛 lach.. Nee im Ernst, sowas wäre schon eine sinnvolle Anschaffung heutzutage.

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Würde mich freuen. Wollte ich schon lange mal anschaffen.

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Das wäre echt super dann kann ich endlich sehen wer meinen garten als Abkürzung benutzt oder seinen Müll hineinwirft.

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Ganz Nett

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Ich würde gerne eine gewinnen, euer Testbericht ist zwar sehr aussagend würde mich aber gerne selbst davon überzeugen 😉

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Das wäre ja was Tolles bei uns zu Hause ! Da versuch ich gern mein Glück !

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Das wäre ja mal was

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Das wäre genau das richtige für uns – wir wollten so was schon immer mal testen.

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Würde mich freuen

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Bin dabei

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Hmm, scheint ja noch nicht ganz ausgereift zu sein. Würde die Cam allerdings trotzdem gerne ausprobieren

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Das wäre in der Tat super!

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Wäre zum gucken ob der Weihnachtsmann eindringt praktisch gewesen, neues Jahr neues Glück

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Das wäre noch das nachträgliche Weihnachtsgeschenk für mich 😉

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Super für unsere Haustiere.

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Ich würde mich über die Cam sehr freuen. Danke für den Testbericht.

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So ein System ist wirklich praktisch. Ich wüsste nur zuuu gerne was unsere Katze so macht zb. wenn wir nicht Zuhause sind 🙂

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