Test: Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 – Erstes 12,5 Zoll Convertible mit 4K-Display

      Test: Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 – Erstes 12,5 Zoll Convertible mit 4K-Display

      Toshiba-Radius-12-Aufmacher-neu

      Mit dem Satellite Radius 12 P20W-C-106 hat Toshiba ein edles Business-Notebook auf den Markt gebracht, das zwei Besonderheiten mitbringt. Zum einen lässt sich das 12,5 Zoll große Display komplett um die Basiseinheit drehen und zum anderen besitzt das Touchdisplay eine Auflösung von 4k (3.840 x 2.160 Pixel). Außerdem hat Toshiba das Radius 12 mit einem sehr eleganten Gehäuse aus gebürstetem Aluminium gefertigt. Angetrieben wird das zierliche Notebook durch einen schnellen Intel Prozessor der 6. Generation, dem 8-GB-Arbeitsspeicher und ein M.2-SSD Modul mit 256 GB zur Seite stehen. Für einen guten Sound hat Toshiba Lautsprecher von Harman Kardon verbaut.

      Display

      Toshiba-Radius-12-Stand

      Als Display verwendet Toshiba ein TruBrite Ultra HDTouch Display, das nicht nur Touch-Eingaben unterstützt, sondern auch mit 4k auflöst. Die Auflösung beträgt 3.840 x 2.160 Pixel. Das macht bei der Größe des Displays 352.5 ppi. Die Displayanzeige wird auf 250 Prozent hochskaliert, sonst könnte man den Bildschirminhalt kaum lesen. Das Display besitzt ein schützendes Corning Gorilla Glass NBT mit einer Anti-Fingerprint-Beschichtung.

      Hardware

      Toshiba-Radius-12-Tablet

      Im Inneren des Toshiba Radius 12 arbeitet ein schneller Intel Prozessor der Skylake-Architektur. Der Prozessor arbeitet mit 2 Rechenkernen und besitzt einen Grundtakt von 2,5 GHz. Im Turbomodus werden einzelne Prozessorkerne bis auf 3,1 GHz hoch getaktet. Aufgrund der niedrigen TDP von 15 Watt entsteht kaum Abwärme. Ganz ohne Lüfter arbeitet das Notebook jedoch nicht. Das Belüftungssystem ist aber nur dann hörbar, wenn man sein Ohr direkt ans Notebook hält. Für die Grafik ist die integrierte HD Graphics 520 verantwortlich. Als Arbeitsspeicher sind 8 GB verbaut.

      Zum Speichern von Daten ist ein M.2-SSD-Modul verbaut, das eine Kapazität von 256 GB besitzt. Im Auslieferzustand sind noch rund 200 GB frei. Die Netzanbindung erfolgt bei diesem Notebook nur kabellos. Das Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 nutzt hierfür den schnellen ac-Standard.

      Toshiba-Radius-12-Ambiente

      Das Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

      • Display: 31,75 cm (12,5”) Toshiba TruBrite Ultra HDTouch Display
      • Auflösung: 3.840 x 2.160 (Ultra HD), 16:9-Format
      • Prozessor: Intel Core i7-6500U (2,50 GHz, Turbo 3,10 GHz; 4 MB Cache)
      • Grafik: Intel HD Grafik 520
      • Arbeitsspeicher: 8 GB DDR3L RAM (1.600 MHz)
      • Festplatte: 256 GB M.2-SSD
      • Netzwerk: Wireless LAN 802.11ac+a/b/g/n, Bluetooth 4.0LE
      • Anschlüsse: 2x USB 3.0, 1× USB 3.1 Type-C Gen 2, 1x HDMI
      • Akku: 3-Zellen Lithium-Ionen, bis zu 6 Stunden Laufzeit
      • Abmessungen (B x T x H): 299,5 x 209 x 15,4 mm
      • Gewicht: 1,32 kg
      • Sound: Harman Kardon Stereo Lautsprecher
      • Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Home

      Anschlüsse

      Toshiba-Radius-12-Seite-2

      Am zierlichen Radius 12 findet Ihr zwei normale USB-Buchsen, wobei jeweils eine rechts und links am Gehäuse platziert wurde. Links hat Toshiba auch einen vollwertigen HDMI-Anschluss angebracht. Hiermit könnt Ihr auch zusätzlich einen Monitor oder Beamer ansteuern. Auf der linken Seite befindet sich auch noch eine dritte USB-Buchse, die zum 3.1-Standard Typ C kompatibel ist. Toshiba-Radius-12-Seite-3

      Auf der rechten Seite befinden sich auch einige Bedienelemente (Ein/Austaster, Soundwippe und Cortana Suchtaste) sowie der Kartenleser für SD-Speicherkarten.

      Tastatur

      Toshiba-Radius-12-Stand3

      Toshiba verbaut hier eine schwarze Chiclet-Tastatur, die den vorhandenen Platz gut ausnutzt. Die Tasten sind alle gleich groß (16 x 16 mm), wobei nur die oberste Reihe – also die Funktionstasten – sowie die Richtungstasten verkleinert wurden. Toshiba hat im Radius 12 auch eine Hintergrundbeleuchtung für die Tasten eingebaut, die sich nach zirka 15 Sekunden Nichtbenutzung automatisch deaktiviert. Sobald Ihr wieder eine Taste betätigt, springt diese wieder an. Der gesamte Bereich der Tasten ist leicht ins Chassis abgesenkt, sodass die Tasten zum Beispiel im Tabletmodus nicht auf dem Untergrund aufliegen können. Auch das Touchpad ist etwas in der Handballenablage abgesenkt und deaktiviert sich automatisch, wenn Ihr das TruBrite Ultra HD Display nach hinten knickt.

      https://www.youtube-nocookie.com/Xj_plRIkq-g

       

       

      Erweiterbar ?

      Toshiba-Radius-12-Deckel

      Auf der Unterseite findet man einige Schrauben, die sich auch lösen lassen. Aber das Gehäuse ist so gut verbaut, das sich die Unterseite nicht abnehmen lässt. Wer dennoch das Toshiba Radius 12 P20W-C-106 erweitern will (warum auch immer) sollte dies nur vom Fachmann erledigen lassen.

      Fazit

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      Mit dem Radius 12 P20W-C-106 hat Toshiba wieder einmal ein schickes Business-Notebook entwickelt und liegt damit voll im Trend. Denn immer mehr Personen wollen unterwegs lieber was Kleines und Leichtes mit sich führen. Das 12,5 Zoll große Display mit 4k-Auflösung ist aber nicht nur für unterwegs bestens geeignet, sondern auch am Arbeitsplatz oder auf dem heimischen Schreibtisch. Über HDMI lässt sich auch ein Monitor oder Beamer ansteuern. Und wer lieber im Tabletmodus arbeiten will, kann das TruBrite Ultra HD mit Touch um 360 Grad um die Tastatureinheit drehen.

      Die verbaute Hardware entspricht dem derzeitigen Standard und basiert auf einem Intel Core i7-Prozessor der Skylake-Generation. 8 GB Arbeitsspeicher und das 256 GB fassende SSD-Modul sollten für die kommenden Jahre ebenfalls ausreichen. Überrascht hat mich die lange Akkulaufzeit. Diese liegt – gemessen mit PC Mark 8 – bei über 5 Stunden.

      Durch das 4k-Display mit Corning Gorilla Glas ist das Toshiba Radius 12 P20W-C-106 nicht gerade ein Schnäppchen. Der aktuelle Verkaufspreis (Stand Jan. 2016) liegt bei rund 1500 €.

      Veröffentlicht von

      Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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      5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Wieso müssen die guten Convertible Notebooks immer so teuer sein 🙁

        Kann man es denn mit einem Wacom-Stift (oder so) wenigstens auch zum Zeichnen bei Photoshop benutzen?

      2. Also ich muss ja sagen, dass mich der Gedanke, dass meine Tastatur falsch herum auf dem Tisch liegt immer noch abschreckt… Konnte ich beim lenovo schon nix abgewinnen

      3. Ich frage, wieso bei einem Businessnotebook ein Windows 10 Home dabei sein muss. Sollte doch zumindest ein „pro“ dabei sein.

      4. Das selbe Notebook gibt es auch mit einem 12 Zoll Full-HD Display und einem etwas schwächeren Core-i5 Skylake CPU. Falls man ein günstigeres Gerät sucht.

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