Testbericht Epson Stylus SX525WD

Anfang Juni suchten wir einen Tester für den Epson Stylus SX525WD. Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und der Testbericht aus Benutzersicht ist da. Viel Spaß beim Lesen.

Hier vorab einmal die technischen Spezifikationen:

Technische Spezifikationen

  • Kompatible Betriebssysteme: > Mac OS 10.4.11, Windows 7, Windows Vista, Windows XP 64 Bit, Windows XP
  • Anschlüsse: Ethernet 10/100 Base Tx, Hi-Speed USB (2.0 kompatibel), Wireless LA (802.11a/b/g)
  • Technologien: Epson Advanced MicroPiezo(TM), 4-Farbtintenstrahldrucker
  • Auflösung: 5760 x 1440 dpi
  • Geschwindigkeit: DIN A4, Text, monochrom: bis zu 36 Seiten pro Minute, DIN A4, Text, Farbe: bis zu 36 Seiten pro Minute, 10 x 15 cm Foto: ca. 20 Sek.
  • Formate: DL, Legal, DIN A4, DIN B5, DIN A5, 130 x 200 mm, DIN C6, DIN A6, 20 x 25cm, 16:9 Breitformat, 9 x 13 cm, 10 x 15 cm, 13 x 18 cm, Umschlag Nr. 10, Letter
  • Optische Auflösung: 2400 x 2400 dpi
  • Größe: 445 x 359 x 164 mm
  • Gewicht: 6,2 kg
  • Garantien: Standard: 12 Monate Carry-In-Service

Wenn es einfach gehen soll…

Dann kam er also an, der Multifunktionsdrucker, der Epson SX525WD. Noch nie war ich als Tester tätig und mein Erfahrungsschatz ist entsprechend gering. Genauso standen mir keine Vergleichsgeräte zur Verfügung. Ich konnte also lediglich testen, ob das Gerät in meinen Augen 99,-€ wert ist, das ist zumindest der aktuelle Preis bei notebooksbilliger.de.

So flatterte der Drucker ins Haus.

Was erwarte ich? Einfache Bedienung, viel Komfort und ein bißchen SchnickSchnack. Und selbstverständlich: niedrige Verbrauchspreise. Aber: Ich war dann doch zu geizig, um die ganzen Patronen mal leer zu drucken, deswegen verweise ich hier auf die Patronenpreise und deren Inhaltsmengen. Es scheint mir aber, dass der Drucker doch etwas durstig ist.

Die erste Enttäuschung: Kein komplette Papieranleitung. Zwar gibt es drei Anleitungen, doch die helfen einem nur beim Einsetzen der Druckpatronen, beim Installieren des Wi-Fi und wie man das Gerät ohne(!) einen Computer nutzt. Der Rest geht über eine Hilfsdatei und Online-Unterstützung. Das alles führt dazu, dass ich mich abenteuerisch ohne Anleitung in die weitere Bedienung stürzte.

Die Einrichtung des Druckers am ersten PC dauert mit Einsetzen der Patronen rund 25-30 Minuten. Dann kann es losgehen. Doch halt: die einfachste Einrichtung des Druckers erfolgt über ein USB-Kabel, das (trara!) nicht dabei ist. Hat man keines zur Hand muss man die Installation über das Bedienfeld vornehmen. Ich habe ein Kabel und spar mir die Umstände.

Der Drucker hat zudem ziemlich Heimweh und möchte ständig mit seinem Hersteller kommunizieren und alle möglichen Daten übermitteln. Ich mag so etwas nicht und bin ständig damit beschäftigt solch Treiben zu verweigern. Genauso soll man der Installation von Software zustimmen von der man kein Ahnung hat, was sie sein soll. So gibt es einen Epson Event Manager, dessen Bedeutung mir erst sehr viel später klar wird. Mit ihm kann man Direktfunktionen vom Computer aus am Drucker einrichten.

Erste Druckversuche zeigen, dass die Bildqualität ordentlich ist.

Dann geht es aber los, ich scanne, ich drucke, ich kopiere. Was sind gute Motive anhand denen ich Qualität erkennen kann? Keine Ahnung. Aber alles was ich mache funktioniert tadellos, lässt sich leicht und intuitiv bedienen.

Ein mit dem Gerät angefertigter Originalscan lässt kaum Wünsche offen.

Ich habe mich ja, wie geschrieben, jeglicher elektronischer Bedienungsanleitung verweigert und erleide keinen Schiffbruch. Ich drucke Bilder direkt von der SD-Karte, kopiere schief eingelegte Zeitungen mit Fotos und lasse die eingescannten Texte mit OCR erkennen.

Ich gebe zu, ich dachte nicht, dass man das in der Qualität schon für 99,-€ bekommt. Streifen, die ich zunächst in den Ausdrucken finde, lassen sich durch Druckkopfreinigung und –justierung entfernen. Ich gehe einen Schritt weiter und fange an Fotos von meinem Handy per Wi-FI über das Gerät auszudrucken. Auch das funktioniert einfach und einwandfrei.

Ein weiterer Schritt. Meine bessere Hälfte, als mode- und stilbewusster Mensch, nutzt Apple. Ich stehe auf Kriegsfuß mit der Bedienung dieser Geräte und wage mich trotzdem an die Installation. Die Bedienungsanleitung führt mich sicher durch das Procedere. Okay. Das Gerät ist bedienungsfreundlich, lässt mich alles das tun, was ich von dem Gerät erwarte und hat noch den kleinen SchnickSchnack, den ich mag: ausklappbares Display, Füllstandsanzeigen am Rechner und dass ich direkt vom Handy aus drucken kann (man benötigt bei Android-Handys eine etwas teures App) hat mich umgehauen.

Auch beidseitiges Bedrucken ist mit dem Drucker möglich.

Was ist also das Resumee? Das Gerät ist meiner Meinung nach das Geld wert. Sieht man mal von den etwas lauten Papiertransportgeräuschen ab und der unbeantworteten Frage, ob das Gerät wirklich sparsam ist, so kann ich das Gerät all jenen ans Herz liegen, die hin und wieder ihre Erinnerungen als Farbfotos ausdrucken wollen, gelegentlich offizielle Briefe schreiben und ab und an etwas aus den Internet ausdrucken. Wer viel drucken will und von der Qualität abhängig ist, sollte die Finger davon lassen. Ich würde auf diesem Gerät keine Doktorarbeit ausdrucken wollen, noch meinen gesamten Fotobestand. Dafür ist es nicht gebaut. Es ist der richtige Drucker für Leute, die hin und wieder auf einfache Weise für sich und die Verwandten und Bekannten ein paar weiße Blätter mit Farbe füllen wollen und das zu einem vernünftigen Preis.

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1 Kommentar auf "Testbericht Epson Stylus SX525WD"

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Gast

Ich habe den Drucker seit einigen Wochen auch zuhause und bin bis heute auch absolut zufrieden mit dem Gerät. Die angesprochenen Punkte kann ich nur bestätigen.

Am Anfang hätte ich nicht gedacht das man einen so leistungsstarken Drucker für den Preis bekommt, weit gefehlt.

Was mich absolute begeistert ist die Schnelligkeit beim Drucken, sowohl die Farbausdrucke als auch die S/W Ausdrucke absolut Top.

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