Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Hochwertiges und starkes Ultrabook
  • Display
  • CPU
  • RAM/Speicher
  • 13,3'' Full HD
  • Intel Core i7-1165G7
  • 16 GB/512 GB

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Hochwertiges und starkes Ultrabook

Das ThinkBook 13s Gen 2 bietet euch mit aktueller Hardware, schnellem RAM und einer großen und flinken SSD viel Leistung in einem mobilen Formfaktor. Es ist hochwertig verarbeitet, bietet schnelle Anschlüsse und ist mit weniger als 1,3 Kilo auch leicht genug, um es überall mit hinzunehmen.

Das gefällt uns

  • hervorragende Verarbeitung
  • gute Akku-Laufzeit
  • schnelle Anschlüsse
  • gute Eingabegeräte

Das gefällt uns nicht

  • teilweise laut unter Last

Fehlerfrei ist es nicht. Im Test erklären wir euch, wo die wenigen Schwächen des Ultrabook liegen.

Die ThinkBook-Serie umfasst wie bei Lenovo üblich, diverse Notebooks, darunter auch Convertibles. Es sind Ultrabooks, die ihren Usern viel Leistung in einem kleinen Formfaktor bieten sollen. Ihr habt dabei die Wahl zwischen Intel- und AMD-CPUs. Als Betriebssystem kommt üblicherweise Windows 10 Pro zum Einsatz, so dass ihr auch Features wie Entsperren per Gesichtserkennung oder Fingerprintreader nutzen könnt.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelungenes Ultrabook

Die Einstiegsmodelle starten im Moment bei 850 Euro. Dafür bekommt ihr einen Ryzen 5 4500U, ein 14“ Full HD-Display, 8 GB RAM und eine 256 GB SSD.

Mein Testgerät verfügt über einen Core i7 der 11. Generation, ein 1,3“ WUXGA-Display, 16 GB RAM und 512 GB SSD. Alle Specs findet ihr wie immer in der aufklappbaren Tabelle.

Technische Daten: Lenovo ThinkBook 13s G2 20V90004GE
Display 33,8 cm (13,3“) entspiegeltes IPS-Display mit LED Backlight im 16:9-Format, 300 Nits maximale Helligkeit
Auflösung 1920x1080px (Full-HD), Pixeldichte von ca. 165 PPI
Prozessor Intel® Core™ i7-1165G7 Prozessor der 11. Generation (Tiger Lake)
4x 2,80 GHz
Turbo Boost bis zu 4,70 GHz
12 MB Cache
Grafik Intel Iris Xe Graphics (integriert)
Arbeitsspeicher 16 GB DDR4 4266 MHz (nicht erweiterbar)
Festplatte 512 GB NVMe-SSD
Netzwerk Bluetooth 5.0
WLAN 802.11 ac
Anschlüsse 1x Thunderbolt 4 (USB-C)
2x USB 3.2 Gen 1Type A
1x HDMI 2.0b
Akku Li-Ion Akku mit 56 Wh
bis zu 12,10 Stunden Laufzeit
Eingabegeräte hintergrundbeleuchtete Tastatur
TrackPad
Sound Audiosystem mit zwei Lautsprechern
Kamera HD-Webcam
Betriebssystem Windows 10 Pro
Abmessungen 299x210x14,9 mm (BxTxH)
Gewicht 1,26 Kilo
Preis 1099 Euro*

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Lieferumfang: So wie man es von Lenovo kennt

Lenovo gehört nicht zu denen, die ihre Notebooks mit so richtig viel Beilage ausstatten. So auch hier. In der Verpackung liegen neben dem ThinkBook 13s noch das USB-C-Ladegerät mit 65 Watt und etwas Papierkram. Das reicht aber auch zum Starten vollkommen aus.

Jetzt muss Lenovo nur noch den Kunststoff aus der Notebook-Halterung in der Verpackung durch Pappe ersetzen und dann haben sie die perfekte kunststofffreie Verpackung.
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Lenovo ThinkBook 13s G2 im Shop

Design und Verarbeitung: Zurückhaltend und schlicht

Normalerweise schreibe ich an dieser Stelle, dass mir das zurückhaltende Design von Lenovo gefällt. Schließlich sind sie so uneitel, dass sie auf Zierkrams fast vollständig verzichten. Beim ThinkBook 13s G2 gehen sie geradezu verschwenderisch mit Zierlementen um, sind aber im Vergleich zu anderen Herstellern immer noch deutlich zurückhaltend.

Der übliche Lenovo-Zierrat beschränkt sich auf zwei Lenovo-Schriftzüge auf dem Displaydeckel und dem Body. Hier kommen noch ein großer ThinkBook-Schriftzug auf dem Deckel und ein kleiner Schriftzug an der Frontseite. Der große Schriftzug ist Geschmackssache, der kleine hingegen sieht richtig gut aus. Dezent und unauffällig.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Überhaupt gefällt mir das ThinkBook 13s G2 optisch sehr gut. Es ist komplett in verschiedenen dunklen Grautönen gehalten, die gut harmonieren.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Als Material setzt Lenovo auf Aluminium. Das sorgt dafür, dass das Ultrabook mit nur 1,26 Kilo schön leicht und sehr robust ist. Ohne erheblichen Kraftaufwand lässt sich nichts eindrücken oder verbiegen.

Die Verarbeitung ist einwandfrei. Es gibt keine Grate oder störenden Kanten und die wenigen Spaltmaße sind allesamt gleichmäßig, so muss das sein. Das Displayscharnier ist angenehm schwergängig, so dass das Display immer in der gewünschten Position bleibt und nicht wackelt. Der Nachteil ist, dass sich das ThinkBook 13s G2 nicht mit nur einer Hand öffnen lässt.

Ein paar Besonderheiten gibt es allerdings, die zu erwähnen sind. Im Powerbutton ist ein Fingerprintreader untergebracht. Damit könnt ihr direkt beim Starten das Notebook entsperren. Tolle Sache.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Eine weitere Besonderheit ist die Service-Taste an der Tastatur. Ein Druck und es öffnet sich im Browser ein Tab mit allen relevanten Infos zu eurem Notebook und einem direkten Draht zum Support.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Da ich gerade dabei bin: Bei der Tastatur müsst ihr, wie bei allen 13‘‘-Notebooks, auf einen Nummernblock verzichten. Die Tasten selbst besitzen einen kurzen Hub und bieten ein gutes Schreibgefühl. Aufgrund der geringen Maße des ThinkBooks 13 sitzen die Tasten eng beisammen. Ich bevorzuge größere Tastaturen und hatte daher anfangs ein paar Probleme, mich an die engen Abstände zu gewöhnen. Das legte sich allerdings und anschließend waren auch längere Texte kein Problem.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Das Touchpad besitzt eine angenehme Größe und reagiert prompt auf eure Eingaben. Es ist eindeutig eines der besseren Touchpads, die es gibt.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Die Displayrahmen sind angenehm schlank. Im oberen Rahmen sitzt die Webcam. Sie lässt sich mit einem Regler abdecken, falls ihr sichergehen wollt, dass euch keine ungebetenen Gäste zuschauen.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook
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Anschlüsse: Modern und schnell

Bei den Anschlüssen geizt Lenovo nicht. Das ThinkBook 13 s G2 bietet euch auf der rechten Seite 2x 3.2 Gen 1 Type-A.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit vielseitigen Anschlüssen

Auf der linken Seite findet ihr einen Thunderbolt 4- Port, einen HDMI 2.0b und einen 3,5mm-Klinkenanschluss vor. Damit ist alles am Start, was ihr im Alltag braucht. Dass es keinen Cardreader gibt, finde ich persönlich schade, aber für Bildbearbeitung ist das ThinkBook 13s auch nicht in erster Linie gedacht.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit vielseitigen Anschlüssen

Über den Thunderbolt-Anschluss wird das Ultrabook auch geladen. Da der Port sowohl PowerDelivery als auch DisplayPort unterstützt, könnt ihr über ihn ein Display anschließen und das ThinkBook gleichzeitig laden. Das sorgt für ein wenig mehr Ordnung auf dem Schreibtisch.
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Display: Helles Display mit guten Farbwerten

Das matte 13‘‘ Display löst mit Full HD auf und stellt somit eure Inhalte allesamt knackscharf dar. Mehr als Full HD braucht es bei dieser Displaygröße nicht und wäre nur Stromverschwendung. Es handelt sich um ein IPS-Display, so dass es große Blickwinkel gibt, ohne dass die Inhalte abdunkeln und Farben verfälschen.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit gutem Display

Das Display ist für den Alltag auch ausreichend hell. Lenovo gibt die maximale Helligkeit für das ThinkBook 13s mit 300 cd/m² an. Den Wert erreicht es auch. In der Spitze haben wir mit unserem Spyder 5 306 cd/m² gemessen. Die Ausleuchtung ist gleichmäßig. Abweichungen gibt es zwar, aber sie beeinträchtigen nicht den subjektiven Eindruck, ein gleichmäßig helles Display vor sich zu haben.

lenovo thinkbook 13s gen 2 ausleuchtung und helligkeit display

Die gängigen Farbräume werden gut abgedeckt. Das ThinkBook 13s deckt den sRGB-Farbraum zu 100% ab. Den für Bildbearbeitung wichtigen Farbraum AdobeRGB deckt es zu 79% ab. Aber nicht nur die Abdeckung der Farbräume ist wichtig, sondern auch die Farbtreue. Schließlich möchte niemand seine Fotos bearbeiten und sich später bei den Abzügen fragen, was zum Teufel passiert ist. Bei der Farbtreue wird ein Delta-E-Wert von unter 2 angestrebt. Im Durchschnitt erreicht das ThinkBook 13s nach der Kalibrierung ein Delta-E von 0,9. Das ist ein hervorragender Wert. Farben werden akkurat dargestellt, lediglich bei Blautönen kommt es zu Ausreißern.

Was bedeutet das? Für Serien, Filme und den ganz normalen Alltag braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Das Display wird euch hier viel Freude machen. Auch gelegentliche Ausflüge in die Bildbearbeitung sind überhaupt kein Problem. Lediglich dann, wenn ihr beruflich auf farbgenaues Arbeiten angewiesen seid, solltet ihr eure Arbeiten auf einem externen Display durchführen.

Das Display ist übrigens ab Werk bereits gut eingestellt. Die Kalibrierung mit dem Spyder 5 brachte gegenüber den Werkseinstellungen lediglich eine Verbesserung des Delta-E-Wertes. Falls ihr euch das kalibrierte Farbprofil herunterladen möchtet, könnt ihr das hier machen. Eine Anleitung, wo ihr es speichern müsst, findet ihr in der zip-File.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit gutem Display
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Leistung: Reicht für alles außer Gaming

Ein Intel Core i7 der 11. Generation, 16 GB schneller RAM und eine große SSD. Das sind die Keyfacts für die Leistung. Auf dem Papier klingt das nach viel Leistung. Und der Eindruck bestätigt sich auch im Test.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit viel Leistung

Die SSD bietet euch Leseraten von mehr als 2200 MB/s und Schreibraten von über 1400 MB/s. Das macht sich beim Starten von Programmen und Öffnen von Dateien bemerkbar. Alles geht blitzschnell und auch der Wechsel zwischen verschiedenen Anwendungen funktioniert flott. Bei den Geschwindigkeiten werdet ihr auch mit großen Dateien keine Probleme haben.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook mit viel Leistung

Um herauszufinden, ob der Tiger Lake Core i7 seine Leistung auch über eine längere Zeit halten kann, haben wir uns einen Belastungs-Benchmark geschrieben. Dabei wechseln sich Phasen mit hoher Last und Ruhepausen ab. Dieser Test dauert in der Regel knapp zwei Stunden. Hierbei zeigt sich, dass das ThinkBook 13s keine Probleme hat, seine Leistung auch über einen zu halten. Die ausgegebenen Werte am Ende unterscheiden sich nur marginal.

In unserem Resolve-Benchmark müssen die Notebooks jeweils ein rund 30-sekündiges Video in Full HD und 4K rendern. Mit um die 2:30 Minuten sortiert es sich im Mittelfeld ein. Eine zu erwartende Position.

Für die Bildbearbeitung haben wir noch unseren Lightroom-Benchmark. Dabei müssen die Testgeräte 20 jeweils 50 MB große RAW-Files exportieren, die mit einem vorgegebenen Preset behandelt wurden. Das Ergebnis hat mich überrascht. 62 Sekunden benötigte das ThinkBook 13s für diese Aufgabe. Das ZenBook Flip mit gleicher CPU und XE-Grafik benötigte für den gleichen Task hingegen nur 14 Sekunden. Woher der Unterschied kommt, lässt sich nicht genau klären.

Die Ergebnisse von anderen Benchmarks findet ihr wie immer in den Grafiken.

Zusammengefasst: Für den Alltag braucht ihr euch beim ThinkBook 13s Gen 2 keine Sorgen zu machen, dass ihr nicht genügend Leistung habt.

Bei der vorinstallierten Software hält sich Lenovo übrigens zurück. Es gibt McAfee, das mit meist weniger dezenten Hinweisen versucht, euch eine kostenpflichte Vollversion schmackhaft zu machen. Das könnt ihr aber deinstallieren, falls ihr lieber auf eine andere Sicherheitslösung setzt. Daneben ist nur noch Lenovo Vantage erwähnenswert. Mit diesem Programm könnt ihr euer System aktuell halten und im Zweifelsfall auch Kontakt zum Support aufnehmen.

Von den 512 GB der SSD sind ordentliche 432 GB im Auslieferungszustand frei.
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Akkulaufzeit: Arbeitstag ohne Steckdose geht

Vor ein paar Jahren war ein Notebook nichts weiter als ein tragbarer Desktop-Ersatz. Arbeiten ohne Steckdose war nur begrenzt machbar. Das hat sich erfreulicherweise geändert. Was allerdings geblieben ist, sind die teilweise unrealistischen Angaben von Herstellern zur Akku-Laufzeit. Lenovo spricht beim ThinkBook 13s von etwas über zwölf Stunden, die das Ultrabook durchhält.

Das habe ich natürlich überprüft. Wie immer musste das ThinkBook 13s im Arbeitsalltag zeigen, was die Hersteller-Angabe wert ist. Dazu habe ich das Energieprofil „Ausbalanciert“ ausgewählt und die Helligkeit auf 80% eingestellt. Das entspricht etwa 200 cd/m².

Mein üblicher Arbeitsalltag besteht aus einer Menge Office, vielen Browser-Tabs, Outlook, verschiedene Online-Meetings und Bildbearbeitung mit Photoshop und Lightroom.

Bei reiner Office-Nutzung verliert das ThinkBook 13s innerhalb einer Stunde 10-12% an Akku-Ladung. Der Arbeitstag ohne Steckdose ist also machbar, auch wenn das Ultrabook bei diesen Einstellungen nicht an die versprochenen zwölf Stunden herankommt. Ihr könnt die Laufzeit aber noch verlängern, wenn ihr die Helligkeit herunterdreht. Beim Profil „Ausblanciert“ steht sie standardmäßig auf 40%. Dank der matten Display-Oberfläche kann man in geschlossenen Räumen mit dieser Helligkeit im Notfall noch arbeiten. Wirklich Spaß macht es aber nicht.

Wenn ihr die stromfressenden Programme von Adobe nutzt, dann könnt ihr von der oben beschriebenen Laufzeit nur träumen. Denn dann erhöht sich der Verbrauch auf bis zu 25% pro Stunde. Das war aber auch nicht anders zu erwarten und tritt bei allen Notebooks auf.

Insgesamt gibt es bei der Akku-Laufzeit keinen Grund zur Klage und ihr braucht nicht in Panik auszubrechen, wenn ihr das Ladegerät einmal nicht am Start habt.
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Lenovo ThinkBook 13s G2 im Shop

Emissionen: Meistens leise

Hier liefert das ThinkBook 13s G2 ein gemischtes Bild ab. Im Alltag springen die Lüfter nur selten an. Bei Office-Aufgaben werdet ihr sie so gut wie nie hören. Und wenn, dann ist es ein leises Rauschen.

Nutzt ihr Programme wie Photoshop werdet ihr sie regelmäßig hören. Auch hier ist es in aller Regel ein Rauschen, das in den meisten Fällen von Umgebungsgeräuschen übertönt wird.

Belastet ihr das das System richtig oder installiert eine Menge Updates, dann wird das ThinkBook ordentlich laut. Dann mischt sich in das Rauschen der Lüfter hin und wieder auch ein leises Pfeifen. Das lässt sich aber verschmerzen.

Wir haben das Ultrabook natürlich durch unseren 30minütigen Stresstest gescheucht. Wie eben beschrieben, waren die Lüfter deutlich zu hören. Kein Wunder, denn alle Komponenten des Systems werden dabei stark beansprucht. Die Lüfter haben das System aber dabei gut im Griff. Die maximale Temperatur war 78°, der Durchschnitt lag bei 58°. Im Idle lag die maximale Temperatur bei 39° und im Schnitt bei 27°. Das sind sehr gute Werte. An der Oberseite wurde das ThinkBook 13s im Stresstest dabei nur lauwarm, so dass ihr es auch unter Last gut benutzen könnt.
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Aufrüsten: Einfach zu öffnen, leider nur wenige Aufrüstoptionen

Den Titel eines Aufrüstmonsters wird sich das ThinkBook 13 s G2 nicht verdienen. Nach dem Entfernen von neun kleinen Schrauben lässt sich die Bodenplatte zwar einfach und ohne Hilfe eines Plektrums abnehmen, aber das bringt euch nicht viel.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook aufrüsten

Ihr könnt lediglich die 512 GB-SSD austauschen. Die ist im 2242-Format. Wenn ihr eine 1 TB-SSD einbauen wollt, dann müsst ihr eine M.2 2280-SSD nehmen. Das kleinere Format wird nur bis 512 GB unterstützt. Die SSD befindet sich unter einer kleinen Schutzfolie, die ihr leicht abnehmen könnt.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook SSD aufrüsten

Außer der SSD lässt sich nur noch der Akku tauschen. An den RAM kommt ihr nicht heran, der ist auf dem Mainboard verlötet. Es besteht aber auch auf absehbare Zeit kein Grund, ihn zu tauschen. 16 GB DDR4-RAM mit 4200MHz sind für dem ThinkBook gestellten Aufgaben mehr als genug für die nächsten Jahre.
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Sound: Für ein Ultrabook ganz gut

Lenovo hat sich für das ThinkBook 13s mit Harman/Kardon zusammengetan. Und für ein so kleines Gerät, liefert es in der Tat einen vernünftigen Sound ab.

Bässe und Tiefen lassen sich nur stellenweise erahnen. Das ist wenig überraschend. Das ThinkBook 13s bietet einfach keinen Raum für eine tiefe Klangentfaltung. Die Höhen und Mitten stehen in einem guten Verhältnis und so werdet ihr bei halber Lautstärke mit einem angenehmen und gefälligen Klang belohnt, der für die meisten Fälle ausreichen sollte.

Bei voller Lautstärke wird das ThinkBook 13s Gen 2 nur unwesentlich lauter. Ihr könnt damit einen mittleren Raum beschallen, für eine Party reicht es aber nicht. Der Vorteil an der geringen Maximallautstärke: Die Höhen werden nicht schrill und auch nicht klirrend. Sie werden dominanter, aber sie übernehmen nicht die Kontrolle über den Klang. Da hat Lenovo sich genau richtig entschieden.
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Fazit: Lenovo ThinkBook 13s G2 20V90004GE

Das ThinkBook 13s Gen 2 ist ein Allrounder. Wer viel unterwegs ist und viel Leistung braucht und keine Lust hat permanent nach einer Steckdose zu suchen, der sollte es sich genauer ansehen.

Lenovo ThinkBook 13s Gen 2 im Test: Gelunges Ultrabook

Während des Tests konnte ich keine Flaschenhälse bei der Leistung feststellen. Auch anspruchsvolle Aufgaben meistert es problemlos. Lediglich Gaming ist nicht seine Domäne, aber das ist okay und war auch nicht anders zu erwarten. Das Display ist hell und akkurat und eignet sich auch für anspruchsvollere Aufgaben. Auch bei der Verarbeitung und den Anschlüssen besteht kein Grund zur Klage.

Schade ist, dass sich das ThinkBook 13s Gen 2 nur bedingt aufrüsten lässt. Lediglich die SSD lässt sich tauschen. Der RAM ist allerdings mit 16 GB ausreichend groß und auch schnell genug, so dass hier in absehbarer Zukunft kein Problem entsteht.

Was kostet der Spaß? Derzeit müsst ihr 1099 Euro für das ThinkBook 13s Gen 2 auf die virtuelle Ladentheke legen. Das ist angesichts des Gesamtpakets ein fairer Preis, so dass das ThinkBook 13s eine eindeutige Kaufempfehlung bekommt.

Lenovo ThinkBook 13s G2 im Shop

*Stand: 02/2021

Veröffentlicht von

Hat seine ersten Gehversuche auf dem Amiga 500 und aus Guybrush Threepwood einen mächtigen Piraten gemacht. Mittlerweile ein Fan von richtig guter Smartphone-Fotografie und demensprechend viel auf Instagram unterwegs.

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