Tipp: Fritz!Box-Einstellungen sichern, wiederherstellen und übertragen

Nicht nur von seinen Fotos, Videos oder Dokumenten sollte man Sicherungskopien erstellen, sondern auch von den Router-Einstellungen sollte man ein Backup anlegen. Das spart Zeit, wenn man beispielsweise die Einstellungen der Fritz!Box zurücksetzen muss oder man sich eine neue Fritz!Box angeschafft hat.

Sichern, wiederherstellen, übertragen

Aber nicht nur zur Einrichtung der neuen Fritz!Box bietet sich das Speichern der Einstellungen in einer Backup-Datei an. Wie man weiß, kann jede Software mal ihren Dienst verweigern, sei sie noch so gut und vertrauenswürdig. Ist das Wiederherstellen der Werkseinstellungen einer Fritz!Box vollbracht, muss man alle Einstellungen wieder händisch vornehmen. Verfügt man jedoch über ein Backup, spart man sich die manuelle Wiederherstellung.

Backup

Um Einstellungen wie Internetzugangsdaten, Internetfreigaben, WLAN-Konfiguration, Netzwerkeinstellungen oder Telefonanlagen zu sichern, ruft man das Interface der Fritz!Box über den Browser auf. In der Regel reicht dafür die Eingabe „Fritz.Box“ in der URL-Leiste, alternativ gibt man die IP-Adresse ein, die einem das Zugriffsgerät in den Netzwerkeinstellungen unter DHCP-Server verrät. Hat man sich in der Fritz!Box-Firmware Fritz!OS eingeloggt, lädt man die Sicherungsdatei unter „System“ -> „Sicherung“ herunter. Optional kann man das Backup mit einem Passwort verschlüsseln, was wir empfehlen.

Wiederherstellung, Übertragung

Muss man das Backup wieder einspielen, lädt man die Sicherungsdatei unter „System“ -> „Sicherung“ -> „Wiederherstellen“ auf die Fritz!Box. Danach führt der Router einen Neustart durch und überschreibt die Einstellungen mit denen der Backup-Datei. Nach etwa zwei bis drei Minuten sind die Einstellungen übernommen und der Router kann wie gewohnt verwendet werden.

Tauscht man den Router aus, um beispielsweise aktuelle Techniken nutzen zu können und vom leistungsfähigeren WLAN oder beschleunigten Internetzugängen zu profitieren, muss man Einstellungen der neuen Fritz!Box nicht händisch justieren. Hat man die Backup-Datei beim Sichern mit einem Passwort verschlüsselt, kann man die Sicherungsdatei auf die neue Fritz!Box laden. Zwar werden nicht alle Einstellungen übernommen, dennoch spart man Zeit bei der Einrichtung des neuen Routers und muss beispielsweise Telefonbuch, Internetzugangsdaten, Port-Weiterleitungen und WLAN-Passphrase nicht neu eintragen.

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Bild: AVM

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Über Robert Tischer

Aufgewachsen mit Lego und Nintendo Game Boy eroberte schon bald ein Laptop mit MS-DOS und Windows 3.1 mein Herz und meinen Schreibtisch im Jugendzimmer. Nach einer kurzen Technikrezession sind Schreibtisch und Spielplatz 20 Jahre später auf die Größe eines Wohnzimmers gewachsen, das inzwischen einen Anbau vertragen könnte.
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