Kaufberater: Die besten Convertible- und 2-in-1-Notebooks für 2021

      Kaufberater: Die besten Convertible- und 2-in-1-Notebooks für 2021

      Convertibles und 2-in1-Notebooks sind der optimale Kompromiss für alle, die auf der Suche nach einem Notebook und einem Tablet sind, aber nicht zwei Geräte mit sich herumschleppen wollen. Bei einem Convertible lässt sich das Display komplett umklappen. Dank obligatorischem Touch-Display könnt ihr das Gerät sowohl im Tablet- als auch im Notebook-Modus einfach mit der Hand bedienen.

      Zuletzt aktualisiert: Oktober 2021

      Kurze Info: Die Corona-Pandemie wirkt sich negativ auf die Verfügbarkeit von vielen Notebooks und somit auch die Preise aus, was eine sinnvolle Aktualisierung dieses Kaufberaters im Rahmen der Preiskategorien schwierig gestaltet. Wir versuchen unser Bestes, den Beitrag auf dem neuesten Stand zu halten. Es kann jedoch immer wieder dazu kommen, dass Notebooks ausverkauft sind oder die Preise der Nachfrage entsprechend steigen.

      Wir haben unzählige Convertibles, Ultrabooks und 2-in-1-Laptops getestet. In diesem Artikel stellen wir aktuelle und empfehlenswerte Convertibles vor. Von günstig bis teuer hat jedes Gerät seine Stärken und Schwächen. Trotzdem ist für jeden Anspruch vom Studenten bis hin zum Fotografen das passende Convertible dabei.

      Convertible vs. Ultrabook – Wo sind die Unterschiede?

      Bei einem Convertible bekommt ihr im Vergleich zum Ultrabook das wesentlich flexiblere Gerät. Ob Bildbearbeitung im Tablet-Modus in der Bahn, der Notebook-Modus zum Surfen auf der Couch oder Filme schauen via Tent-Modus im Flugzeug: Ein Convertible eignet sich dank kompaktem Format, flexiblem Scharnier und viel Leistung für die meisten Aufgaben.

      Selbst Schüler und Studenten können schon mit einem günstigen Convertible viele Anforderungen des Alltags abdecken und müssen gleichzeitig weniger schleppen. Kunst oder Design als Hauptfach? Bei Convertibles mit Pen könnt ihr dank Tablet-Modus kreativ werden. Dabei reichen Geräte mit einer Display-Diagonale von 13,3″ oder 14″ schon aus.

      Ist seid Grafiker, Fotograf oder bearbeitet eure Videos gerne unterwegs? Dann solltet ihr auf helle Displays mit hoher Farbtreue setzen. OLED-Displays bieten die genauste Farbdarstellung. Zudem ist eine dedizierte Grafikeinheit wie die GeForce MX350 sinnvoll, da Bild-Effekte und Videos deutlich schneller gerendert werden.

      Gaming am Convertible?

      Die schlechte Nachricht für die meisten Gamer: Leistungsstarke dedizierte Grafikkarten oberhalb der GeForce RTX 2060 passen nicht zum kompakten Formfaktor und dem Portabilitätsanspruch, den die meisten Convertibles verfolgen. Die ist zwar nicht schlecht, trotzdem ist das Kühlsystem oft nicht auf intensives Zocken ausgelegt und die Geräte werden dementsprechend warm. Zwar lassen sich auch mit den aktuellen integrierten Grafikeinheiten wie bpsw. der Intel Iris Xe Spiele wie CS:GO oder Fortnite auf niedrigen bis mittleren Details spielen, wirklich Spaß macht das aber selten. Wenn ihr unterwegs Wert auf eine gute Grafik und viele Details legt, müsst ihr also weiterhin zum Gaming-Notebook greifen. Unsere aktuellen Gaming-Notebook-Empfehlungen findet ihr hier.

      Günstige Convertible-Empfehlungen bis 600 Euro

      Schon im Bereich bis 600 Euro gibt es empfehlenswerte Geräte wie das Lenovo Ideapad Flex 5, das sich nicht nur für Schüler und Studenten eignet. Die Preise starten bereits ab 560 Euro*. Dafür bekommt ihr ausreichend Leistung, viele Anschlüsse und eine schnelle SSD.

      HP ENVY x360 15 Oberseite

      Allround-Talente bis 1.000 Euro

      Wer das Convertible auch häufiger zum Arbeiten nutzen will, kann zum HP Pavilion x360 14 oder HP Envy x360 15 greifen. Beide sind gut verarbeitet und für den Alltag, Surfen, Multimedia, Office-Arbeiten oder auch Programmieren vollkommen ausreichend.

      Häufigste Schwachstelle der Convertible-Notebooks im Bereich bis 1.000 Euro? Das Display. Mit mittelmäßiger Helligkeit und geringer Farbtreue sind sie für Grafiker, Kreative und die Arbeit unter direkter Sonneneinstrahlung nicht geeignet.

      Die Premium-Mittelklasse um 1.500 Euro

      Im Bereich um 1.500 Euro bekommt ihr neben einer hochwertigeren Verarbeitung häufig noch mehr Leistung und hellere Displays. Das Microsoft Surface Pro 7 setzt bspw. auf Alcantara und ist dank abnehmbarem Type Cover ein echtes 2-in-1-Gerät. Die Preise starten zwar deutlich darunter, aber wirklich empfehlenswert wird das Convertible erst ab 1.500 Euro. Mit 1.400 Euro liegt das Lenovo Yoga 7 ebenfalls in diesem Preisbereich. Abgesehen von ein paar Kleinigkeiten hat es im Test sehr souverän abgeliefert.

      Microsoft Surface Pro 8 Surface Pen II Ladebay Blog

      Luxus-Convertible-Empfehlungen um 2.000 Euro

      Die Luxus-Klasse beginnt bei ca. 2.000 Euro. Leistung satt, eine hervorragende Verarbeitung und hochwertige Materialien sind charakteristisch für diesen Preisbereich.

      Für professionelle Grafiker und Fotografen ist das HP Spectre x360 15 mit OLED-Display sehr interessant. Mit hellem 15″-4K-UHD-Display, optimaler Farbdarstellung (96% AdobeRGB), guter Akkulaufzeit, Intel Core i7-1165G7 und Intel Iris Xe Grafikchipeignet sich das hochwertig verarbeitete Convertible sehr gut für Bild- und Videobearbeitung.

      Falls Geld keine Rolle spielt, macht ihr mit dem HP Elite Dragonfly ebenfalls alles richtig. Spitzenmäßige Verarbeitung, federleichtes Gewicht, viel Leistung, beste Akkulaufzeit, LTE: Das Dragonfly ist unsere Leistungsempfehlung für den Business-Einsatz, aber auch sehr teuer.

      Die folgenden Convertibles befinden sich in unserer Liste:

      Empfehlenswerte Convertibles für jedes Szenario und jeden Geldbeutel

      Lenovo IdeaPad Flex 5: Erschwinglicher Allrounder mit AMD Ryzen und Aluminium-Gehäuse

      Lenovo IdeaPad Flex 5 Aufmacher Blog

      Geeignet für: Surfen, Office-Tätigkeiten, Multimedia
      Preis: ab 560 Euro*

      Pro

      • gute Verarbeitung und Haptik
      • schmale Displayrahmen
      • sehr viel Leistung
      • viele Anschlüsse
      • gute Eingabegeräte
      • gute Akkulaufzeit
      • schnelle SSD
      • ordentlicher Sound
      • SSD und Akku austauschbar
      • Tastaturbeleuchtung

      Contra

      • Display nicht sehr farbgenau
      • spiegelndes Display
      • kein Thunderbolt 3

      Fazit aus dem Test

      Das Lenovo IdeaPad Flex 5 macht viel richtig. Verarbeitung und Haptik sind gut, die Eingabegeräte auf einem hohen Niveau. Damit eignet es sich einwandfrei für Studenten oder andere Vielschreiber. Auch die Anschlussmöglichkeiten sind umfassend und sollten für fast alle Anwendungsfälle ausreichen. Sowohl USB-C-Ladefähigkeit als auch 4in1-SD-Kartenleser haben es ins IdeaPad geschafft. Nur auf einen Thunderbolt-3-Anschluss müsst ihr verzichten.

      Dank gut abgestimmter Lautsprecher und blickwinkelstabilem Display kann man das Flex 5 auch sehr gut zum Medienkonsum nutzen. Mit schnellem Touchscreen navigiert ihr in Windeseile durch Netflix und Amazon Prime. Nur für die Bildbearbeitung solltet ihr ein externes Display anschließen. Die Farben des verbauten Bildschirms sind leider nicht akkurat genug, um damit in Photoshop und Co. optimale Ergebnisse zu erzielen.

      Star des Ensembles ist der Prozessor: Der AMD Ryzen 5 4500U lässt selbst Core-i7-Modelle von Intel hinter sich und ist dabei sogar noch effizienter. Ihr seid also flott unterwegs und müsst trotzdem erst nach dem Ende des Arbeitstags eine Steckdose aufsuchen. Einfaches Gaming ist mit der integrierten Grafikeinheit ebenfalls möglich. Lenovo bietet mit dem IdeaPad Flex 5 also ein schickes Allround-Paket, dessen einzige wirkliche Schwäche das Display darstellt und das ansonsten rundum überzeugt.

      Zum Test: Lenovo IdeaPad Flex 5

      Technische Daten: Lenovo IdeaPad Flex 5

      Display 14″ / 16:9-Format / IPS / FHD / 1920×1080px
      Prozessor AMD Ryzen 5 4500U (4. Gen.)
      Grafik AMD Radeon Graphics
      RAM 8 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 1x HDMI
      2x USB-A 3.1
      1x USB-C
      1x 4-in1-SD-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 1,5 kg
      Zum Shop: Lenovo IdeaPad Flex 5

      HP Pavilion x360 14: Schlankes Allround-Convertible mit gutem Sound

      Geeignet für: Surfen, Office-Tätigkeiten, Multimedia
      Preis: ab 819 Euro*

      Pro

      • gute Verarbeitung
      • viele Anschlüsse
      • leise und kühl unter Last
      • leicht aufrüstbar
      • stimmiges Klangbild
      • Tastaturbeleuchtung

      Contra

      • Display spiegelt
      • moderate Displayhelligkeit
      • Farbtreue des Displays
      • kein Thunderbolt 3

      Auszug aus dem Test

      Als mobiler Begleiter macht das HP Pavilion x360 14-dh0110ng alles richtig. Preisbewusste Käufer bekommen einen schnellen Prozessor, genügend Arbeitsspeicher und einen präzisen Touchscreen. Das gute Klangbild der Boxen rundet das Gesamtpaket ab.

      Die Verarbeitung ist für ebenfalls gut. Die Oberflächen fühlen sich zudem hochwertiger an, als es die Materialwahl eigentlich ist. Beim Gehäuse kommt nämlich viel Kunststoff zum Einsatz. Beim Display schwächelt das Pavilion x360 14 etwas. Für den Einsatz unter direkter Sonneneinstrahlung ist es nicht hell genug, zudem lockt die Farbtreue (47% AdobeRGB) keinen Grafiker hinter dem Ofen hervor.

      Unterm Strich ist das Pavilion x360 aber für alle Otto-Normal-Verbraucher, Schüler und Studenten ausreichend, die nicht Unmengen an Geld in ein Convertible investieren wollen.

      Zum Test: HP Pavilion x360 14

      Technische Daten: HP Pavilion x360 14-dh0110ng

      Display 14″ / 16:9-Format / IPS / Full HD / 1920x1080px
      Prozessor Intel Core i5-8265U (8. Gen.)
      Grafik Intel UHD 620
      RAM 8 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 1x HDMI
      2x USB-A
      1x USB-C
      1x SD-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 1,59 kg
      Zum Shop: HP Pavilion x360 14

      Microsoft Surface Pro 8: Premium-Minimalist mit Type Cover, 3:2-Format und viel Leistung

      Microsoft Surface Pro 8 Frontal Blog

       

      Geeignet für: Surfen, anspruchsvolle Office-Tätigkeiten, Multimedia, Bild- und Videobearbeitung
      Preis: ab 1.169 Euro* + Type Cover & Pen

      Pro

      • sehr gute Verarbeitung
      • hochwertige Haptik (Alcantara)
      • viel Leistung
      • helles, farbtreues und scharfes Display
      • mehr Arbeitsfläche durch 3:2-Format
      • SD-Kartenleser
      • 2x Thunderbolt 4
      • WiFi 6 und Bluetooth 5.2
      • leise und kühl unter Last
      • sehr leicht und kompakt
      • guter Sound
      • lange Akkulaufzeit
      • brauchbare Webcam
      • Tastaturbeleuchtung (Type-Cover Pro)

      Contra

      • Display spiegelt
      • Display nicht ganz gleichmäßig ausgeleuchtet
      • nur SSD austausch- / aufrüstbar
      • Type-Cover und Pen II nicht im Lieferumfang
      • relativ teuer

      Auszug aus dem Test

      Mit dem Surface Pro 8 bekommt ihr die beste Anmutung, die hochwertigsten Materialien, viel Performance und Desktop-Power im Tablet-Formfaktor. Gerade auf den letzten Punkt hat der große Apfel-Konkurrent keine Antwort. Das iPad Pro gibt es nur mit abgespecktem iPadOS, während das Surface Pro das vollwertige Windows 11 bietet. Dazu gibt es ein zeitgemäßes Display mit 120 Hz Bildwiederholrate und weiter Farbraumabdeckung, das ihr bereits im Auslieferungszustand für professionelle Arbeiten im sRGB-Farbraum nutzen könnt. Der Surface Pen II ist nun zudem im Type-Cover integriert und fliegt nicht mehr durch den Rucksack.

      Mit lediglich 0,9 cm Dicke ist das Pro 8 also weiterhin die portabelste Möglichkeit, einen wirklich performanten Windows-PC mit sich herumzutragen. Wer dazu auch noch ein Tablet und ein Schreibgerät fürs kreative Arbeiten sucht, ist beim Surface Pro 8 an der richtigen Stelle. Aber auch für Ultrabook-Fans kann sich der Umstieg lohnen. Das gute Display, die besten integrierten Kameras eines Windows-Laptops und die hervorragenden Lautsprecher lassen den Großteil der Konkurrenz wortwörtlich alt aussehen.

      Leider ist der Einstieg in die volle User-Experience des Surface Pro nicht günstig. Preislich liegt die getestete Version – samt Surface Type Cover und Surface Pen II – derzeit* bei 1958,99€. Wollt ihr etwas günstiger in die Surface-Welt einsteigen, dann ist das Modell mit Core i5 eine gute Alternative. Es leistet nur knapp 10% weniger als das Topmodell, ist mit zukunftssicheren 16 GB RAM aber auch 200€ günstiger zu haben.

      Zum Test: Microsoft Surface Pro 8

      Technische Daten: Microsoft Surface Pro 8 (Testgerät)

      Display 13″ / 3:2-Format / IPS / 2880x1920px
      Prozessor Intel Core i7-1185G7 (11. Gen.)
      Grafik Intel Iris Xe Plus 950
      RAM 16 GB
      Festplatte 256 GB NVMe SSD
      Anschlüsse 2x USB-C (Thunderbolt 4)
      1x Surface Connect-Anschluss
      1x Surface Type Cover-Anschluss
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 11 Home
      Gewicht 0,89 kg
      Zum Shop: Microsoft Surface Pro 8

      Lenovo Yoga 7: Business-Convertible mit Power, Pen und Aluminium-Gehäuse

      Geeignet für: Surfen, Office-Tätigkeiten, Multimedia, Bild- und Videobearbeitung
      Preis: ab 899 Euro*

      Pro

      • schickes Design
      • sehr gute Verarbeitung
      • hochwertige Haptik
      • viel Leistung
      • schnelle SSD
      • kräftiges und helles Display
      • 2x Thunderbolt 4
      • WiFi 6 und Bluetooth 5.0
      • wartungsfreundlich
      • leise unter Last
      • lange Akkulaufzeit
      • gutes Klangbild

      Contra

      • sehr leichtgängige Tastatur
      • spiegelndes Display
      • vorinstallierte Scareware
      • kein SD-Kartenleser

      Fazit aus dem Test

      Das neue Yoga 7 macht sehr vieles richtig. Das Business-Convertible überzeugt mit einer einwandfreien Verarbeitung und einem schicken Aluminium-Chassis. Das Yoga 7 ist aber nicht nur optisch ansprechend, sondern dank Intel Core i7-1165G7 und 16 GB RAM ebenfalls leistungsstark. Sogar ältere Spiele lassen sich durch den neuen Grafikchip Intel Iris Xe noch gut spielen, ohne dass das Convertible unter Last unangenehm laut wird. Pluspunkte gibt es zudem für die schnelle NVMe SSD, die mit 1 TB Speicher ordentlich bemessen ist.

      Wer möchte, kann an dem Yoga 7 sogar Foto- oder Videobearbeitung vornehmen. Das helle Touch-Display punktet mit satter Farbdarstellung (70% AdobeRGB) und hoher Farbtreue, zudem ist es relativ gleichmäßig ausgeleuchtet, spiegelt aber. Fotografen und Co. dürften einen SD-Kartenleser vermissen, können sich aber unter anderem über zwei sehr schnelle und flexible Thunderbolt-4-Ports freuen. Über einen davon wird das Convertible mit 65 Watt geladen.

      Bei der Akkulaufzeit müsst ihr euch ebenfalls keine Sorgen machen, denn das Yoga 7 macht so schnell nicht schlapp. Die Abstimmung der beiden Speaker ist Lenovo ebenfalls gelungen und das Convertible-Notebook lässt sich sogar laut aufdrehen. Lob gibt es außedem für die einfach zugängliche Hardware. SSD, Akku und WiFi-Chip lassen sich problemlos tauschen, der RAM ist jedoch fest verlötet.

      Zum Test: Lenovo Yoga 7

      Technische Daten: Lenovo Yoga 7

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / FHD / 1920×1080px
      Prozessor Intel Core i7-1165G7
      Grafik Intel Iris Xe Graphics
      RAM 16 GB
      Festplatte 1 TB NVMe SSD
      Anschlüsse 2x USB-A 3.2
      2x USB-C ThunderBolt 4
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10
      Gewicht 1,9 kg
      Zum Shop: Lenovo Yoga 7

      HP Elite Dragonfly: Luxus-Convertible mit High-End-Display und Ausdauer

      HP Elite Dragonfly Aufmacher

      Geeignet für: Surfen, anspruchsvolle Office-Tätigkeiten, Multimedia, Bild- und Videobearbeitung, sensible Daten
      Preis: ab 1.699 Euro*

      Pro

      • herausragende Akkulaufzeit
      • kühl und leise unter Last
      • hervorragende Verarbeitung
      • viele Anschlüsse
      • sehr gute Performance
      • farbtreues, sehr helles Display
      • sehr gute Touchfunktion mit dem Precision Pen
      • leicht und kompakt
      • SureView-Feature schützt sensible Inhalte
      • gutes Klangbild
      • Akku und SSD wechselbar
      • SIM-Kartenslot
      • Tastenlayout
      • Tastaturbeleuchtung

      Contra

      • spiegelndes Display
      • kein SD-Kartenleser
      • relativ teuer

      Auszug aus dem Test

      Das HP Elite Dragonfly besticht durch eine hochwertige Verarbeitung und Stabilität. Es ist schnell und bleibt auch unter Last leise und kühl. Das spiegelnde FHD-Display kommt auf eine beachtliche durchschnittliche Helligkeit von 550 cd/m² und bietet eine hohe Farbtreue (81% AdobeRGB). Außerdem hat es mit SureView eine tolle Privatsphäre-Einstellung für sensible Inhalte.


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      Die Touch- und Schreib-Performance des Displays ist über jeden Zweifel erhaben. Zeichenarbeiten machen darauf richtig Spaß. Außerdem hat das Dragonfly ein sehr gutes Keyboard mit tollem Feedback. Wirkliches Alleinstellungsmerkmal ist die Akkulaufzeit. Mit ihr thront die Libelle selbst über dem bisherigen Spitzenreiter Dell XPS 13.

      Qualität hat allerdings ihren Preis, denn das Dragonfly mit akuteller Hardware startet bei 2.000 Euro*. Dafür bekommen speziell Grafiker und Business-Kunden ein sehr leichtes Convertible, das durch seine Allroundqualitäten besticht und sich keine echte Schwäche leistet. Mit dem Dragonfly kann derzeit kaum ein Konkurrenzprodukt mithalten.

      Zum Test: HP Elite Dragonfly

      Technische Daten: HP Elite Dragonfly 8MK81EA

      Display 13,3″ / 16:9-Format / IPS / Full HD / 1920x1080px
      Prozessor Intel Core i7-8565U (8. Gen.)
      Grafik Intel UHD 620
      RAM 16 GB
      Festplatte 1 TB NVMe SSD
      Anschlüsse 1x HDMI
      2x USB-A
      1x USB-C (TB3)
      1x Nano-SIM-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Pro
      Gewicht 0,99 kg
      Zum Shop: HP Elite Dragonfly

      HP Envy x360 15: Schickes 15″-Convertible mit AMD-Ryzen-Prozessor und 16 GB RAM

      Geeignet für: Surfen, Office-Tätigkeiten, Multimedia
      Preis: ab 769 Euro*

      Pro

      • schickes Design
      • schmale Displayrahmen
      • gute Verarbeitung
      • viel Leistung
      • großes Display
      • viele Anschlüsse
      • kühl unter Last
      • ordentlicher Sound

      Contra

      • moderate Displayhelligkeit
      • Farbtreue des Displays
      • nicht aufrüstbar
      • kein Thunderbolt

      Fazit aus dem Test

      Im Test zeigt sich, dass das Envy X360 15 bei fast allen Punkten voll überzeugen kann. Die Hardware ist mit dem Ryzen 7 5700 U, 16 GB RAM und einer großen 1 TB NVMe-SSD auf dem neuesten Stand und auch in den nächsten Jahren noch leistungsfähig.

      In normalen Office-Aufgaben ließ sich das Convertible nicht aus der Ruhe bringen. Auch Bildbearbeitung und leichter Videoschnitt sind kein Problem. Die Grenzen erreicht es da, wo eine dedizierte Grafikkarte als Beschleuniger gefragt ist, also bei Videoeffekten und Gaming. Leichteres Gaming geht, aber mehr macht nicht wirklich Spaß. Für ein flüssiges Spielerlebnis solltest du auf alle Fälle die Details herunterdrehen oder zur Version mit dedizierter Grafikkarte greifen.

      Einen Arbeitstag ohne Steckdose kannst du mit dem Envy x360 realisieren. Die vielen Anschlüsse machen dich flexibel in der Wahl deiner Peripheriegeräte. Schwächen gibt es natürlich auch, darunter die fehlende Aufrüstbarkeit und das Display. Die Helligkeit reicht in den meisten Fällen aus und auch die Farbwerte sind für die gedachten Anwendungsfälle in Ordnung. Wer ein besseres Display möchte, muss letztendlich mehr Geld auf den Tisch legen.

      HP hat mit dem aktuellen Envy x360 15 mit Ryzen 7 einen echten Allrounder hingelegt. Kompakt, leicht, stark, ausdauernd. Die Abstriche beim Display sind an der Grenze, gehen aber noch in Ordnung. Bei der Variante mit Intel Core i5 war das Display hingegen richtig gut.

      Zum Test: HP ENVY x360 15

      Technische Daten: HP ENVY x360 15-ee0155ng

      Display 15,6″ / 16:9-Format / IPS / Full HD / 1920x1080px
      Prozessor AMD Ryzen 7 5700U (5. Gen.)
      Grafik Radeon Graphics
      RAM 16 GB
      Festplatte 1 TB NVMe SSD
      Anschlüsse 1x HDMI
      2x USB Type A 3.2
      1x USB Type C 3.2
      1x SD-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 1,86 kg
      Zum Shop: HP ENVY x360 15

      HP Spectre x360 15 OLED: Attraktives Leistungsmonster mit 4K-OLED-Display, Gaming-CPU und dedizierter Grafikkarte

      Geeignet für: Surfen, anspruchsvolle Office-Tätigkeiten, Multimedia, anspruchsvolle Bild- und Videobearbeitung
      Preis: ab 1.900 Euro*

      Pro

      • schickes Design
      • sehr gute Verarbeitung
      • Infrarot-Kamera mit Windows Hello
      • viele Anschlüsse
      • sehr gute Performance mit dedizierter GPU
      • sehr farbtreues, helles und scharfes OLED-Display
      • gutes Klangbild
      • kühl unter Last
      • Tastaturbeleuchtung

      Contra

      • spiegelndes Display
      • relativ teuer
      • Gerät schwer zu öffnen
      • groß und schwer

      Auszug aus dem Test

      Das kantige Spectre x360 15-df0012ng ist hervorragend verarbeitet und schick. Mit dedizierter Grafikkarte bis hin zur GTX 1650 und Intel Core i7-9750H ist es das schnellste Convertible, das es aktuell zu kaufen gibt. In Kombination mit dem hellen und sehr farbtreuen OLED-Display mit 4K-UHD-Auflösung ist es insbesondere für Grafiker, Fotografen und Co. empfehlenswert. Selbst Videoschnitt ist mit dem Spectre x360 15 OLED möglich.

      Beim Testgerät ist die NVMe-SSD zwar langsamer als bei dem Modell ohne Intel Optane, aber das ist im Alltag kaum zu bemerken. Mit Intel Optane habt ihr die Möglichkeit, Programme wie Photoshop und große Dateien schneller zu öffnen als bisher. Man wird aber auch gut ohne Optane mit dem Convertible glücklich. Die Akkulaufzeit ist angesichts der Leistung ebenfalls ordentlich.

      Natürlich ist ein 15″-Convertible mit dieser Hardware kein kompaktes Leichtgewicht und aufrüsten ist weder notwendig noch einfach. Mit Preisen ab 1.860 Euro* ist es zudem kein Schnäppchen, bietet angesichts der einzigartigen Kombination aus Display und Leistung aber viel für das Geld.

      Zum Test: HP Spectre x360 15

      Technische Daten: HP Spectre x360 15-df0012ng

      Display 13,3″ / 16:9-Format / OLED / 4K-UHD / 3840x2160px
      Prozessor Intel Core i7-9750H (9. Gen.)
      Grafik MX150
      RAM 16 GB
      Festplatte 512 GB NVMe SSD
      32 GB Intel Optane
      Anschlüsse 1x HDMI
      1x USB-A
      2x USB-C (TB3)
      1x microSD-Kartenleser
      1x Klinkenanschluss
      OS Windows 10 Home
      Gewicht 2,18 kg
      Zum Shop: HP Spectre x360 15

      Mit den aufgelisteten Convertibles macht ihr beim Kauf auf keinen Fall etwas verkehrt. Natürlich gibt es da draußen auch noch viele andere Geräte, die eine Empfehlung verdient haben. Diese Auflistung erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Alle von uns getesteten Convertible-Notebooks findet ihr hier.

      Beachtet bitte, dass die Aussagen für die getesteten Convertibles nicht immer für die günstigste erhältliche Serienausstattung gelten müssen.

      Habt ihr Fragen zu oder Erfahrungen mit den einzelnen Geräten gemacht? Dann ab damit in die Kommentare.

      *Stand: Oktober 2021

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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      8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

      1. Als Business-Notebook für Geschäftskunden ist das Toshiba Portégé X20W-D-111 ideal. Es ist leicht, hat einen starken Akku und bietet gleichzeitig sehr gute Leistungswert. Dazu kommt noch der Sicherheitsaspekt, der durch den Fingerabdrucksensor und der Infrarot-Webcam für ein sicheres Login über Gesichtserkennung völlig abgedeckt ist.
        Alternativen gibt es noch im Bereich der 12 Zoll 2-in-1 Notebook oder auch bei den 14 Zollern.

      2. Ist das Lenovo Ideapad C340 für Bildbearbeitung ausreichend bzw. gut genug und gibt es noch andere Convertibles bzw Notebook aus Aluminium, deren Displays für Arbeiten in Lightroom u.ä. geeignet sind?

      3. Schön wäre ein Convertible ja, aber nach meinen Erfahrungen mit einem gebrauchten Elitebook x360, dessen Touchscreen nach 3 Wochen aufgab, und nach Recherchen, die zutage brachten, dass das ein häufiger Fehler bei Win-10-Convertibles durch alle Hersteller hinweg ist („Wacom Device“: „Kann nicht gestartet werden“), bin ich nicht mehr so überzeugt von dem Konzept…

      4. Gibt es denn ein convertible das kein, oder nur wenig spiegelndes Display hat? Oder ist das wegen IPS touch einfach noch nicht ausgereift?

      5. Hallo, ich suche ein Convertable, das ich auch gut im Freien benutzen kann (Helligkeit, wenig Spiegelung). Außerdem möchte ich damit eine Kabelverbindung zu einem Fernseher oder externen Bildschirm herstellen können und es ggf. auch mit einem PEN bedienen können. Gibt es das überhaupt alles in einem Gerät oder kauft man dann besser 2 Geräte?

        • Hallo Christoph,

          vielen Dank für Deinen Kommentar. Bei diesen Anforderungen wirst Du um ein teureres Gerät vermutlich nicht herumkommen. Convertibles mit Pen haben oftmals ein spiegelndes Display.

          Es gibt aber trotzdem Ausnahmen oder auch Geräte, die ein ausreichend helles Display besitzen. Spontan fallen uns in der Redaktion folgende Geräte ein:

          – Microsoft Surface Pro 7 (https://blog.notebooksbilliger.de/microsoft-surface-pro-7-im-test-der-koenig-ist-tot-es-lebe-der-koenig/) bzw. der bald erhältliche Nachfolger Pro 8
          – HP Elite Dragonfly (https://blog.notebooksbilliger.de/test-hp-elite-dragonfly-ausdauernde-libelle-im-edlen-gewand/)
          – Microsoft Surface Book 3
          – Lenovo ThinkPad X1 Yoga G6 (ist sogar mit mattem Display zu haben und bietet mit Pen und 2x Thunderbolt 4 auch die gewünschte Ausstattung)

          Für direkte Sonne dürfte meiner Erfahrung nach im normalen Consumer-Bereich kein Convertible geeignet sein, denn selbst sehr helle Displays mit bis zu 1000 nits können die Sonne nicht überstrahlen. Außerdem ist der Akku bei sehr hoch eingestellter Displayhelligkeit auch dementsprechend schnell leer.

          Ich hoffe, dass ich Dir damit etwas weiterhelfen konnte.

          Viele Grüße
          Alex

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