Toshiba AT200 ausgepackt

Tja, ich hätte euch wirklich ein schickes Unboxing-Video gemacht, aber im Falle des Toshiba AT 200 war dies leider nicht möglich. Warum nicht? Nun ja, das Paket lag hier einige Zeit bei mir und auf einmal hörte ich klackende Geräusche in meinem Arbeitszimmer. Diese stammten aus dem Paket mit dem Toshiba AT200, sodass ich das Paket mal schnell aufmachte um zu schauen, was da los ist.

Des Rätsels Lösung? Das Testgerät wurde angeschaltet zu mir geschickt und aus irgendwelchen Gründen machte sich das Android-Tablet lautstark bemerkbar, als der Akku langsam aber sicher zur Neige ging. Was? Ich erzähle euch hier einem vom Pferd? Niemals – ich habe das Ganze sogar schnell gefilmt, weil meine Arbeitskollegen mir das nicht glauben wollten. Bevor ich das Toshiba AT200 an den Strom gehangen habe, schoss ich noch ein paar Fotos und machte mir ein Bild über die Haptik des Gerätes.

Das Toshiba AT200 ist zwar das dünnste Tablet der Welt, bietet aber trotzdem alle Anschlüsse, die man heutzutage braucht – so der Slogan von Toshiba: Micro-USB, Micro-HDMI und ein microSD-Karteneinschub machen das Übertragen von Multimedia-Inhalten möglich. Je eine Webcam an der Vorder- und Rückseite, ein 25,7 cm (10,1″) HD-Touchscreen mit Umgebungslichtsensor und spezielle Toshiba-Software zur Soundoptimierung sollen für medialen Spaß sorgen.

Den letzten Schliff soll das Gehäuse aus gebürstetem Metall bringen –  das sieht zwar schick aus, aber die viel beworbene Dünnheit ist ohne Weiteres im Vergleich zu anderen Tablets kaum sichtbar – zumindest wenn man das gerade mal 1.1 mm dickere iPad als Maßstab nimmt.

Hier einmal die technischen Daten:

•    Android™3.2, Honeycomb
•    Hochauflösendes kapazitives 25,7 cm (10,1 Zoll) LCD mit LED Hintergrundbeleuchtung, 1.280 x 800 Pixel (16:10) und Multitouch-Unterstützung
•    CPU: ARM Dual Core CORTEX A9 OMAP™ 4430 @ 1.2GHz
•    RAM 1 GB DDR2
•    Interner Speicher mit 16 GB (AT200-101) beziehungsweise 32 GB (AT200-100)
•    Micro-USB, Micro-SD, Micro-HDMI®, Bluetooth®, Wi-FiTM (802.11b/g/n), Dockingport
•    GPS, 3D-Beschleunigungssensor, Gyrometer, elektronischer Kompass, Sensor für Umgebungslicht
•    5,0-Megapixel-Kamera (Rückseite), 2,0-Megapixel-Kamera (Vorderseite) mit Anwendung zur Gesichtserkennung
•    Stereolautsprecher (2 x 1,5 W)
•    Gewicht: 535 g
•    Maße: 256 mm x 176 mm x 7,7 mm
•    Akkulaufzeit (Hintergrundbeleuchtung 60 nit): 8 Std. (100% Videowiedergabe), 8 Std. (65% Webnutzung über WLAN, 10% Videowiedergabe,  25% Standby)

Das Toshiba AT200 weiss zu gefallen, es liegt gut in der Hand, doch hat mein Gerät leider einige Spaltmaße im Bereich Display und Rückseite. Das sieht nicht schön aus und wirkt unter Umständen billig.  Auch ist der Übergang vom Display zum Rahmen bei meinem Gerät nicht in allen Bereichen eben, sondern unten rechts etwas scharfkantig – als ob das Display nicht richtig eingefasst ist. Ich schiebe das einmal nicht auf die komplette Produktion, sondern auf mein bereits benutztes und offenbar älteres Testgerät.

Das Gefühl, dass das Gerät nicht zu 100% richtig verbaut ist, macht auch auf der Rückseite nicht halt. Ansonsten fühlt sich das Toshiba AT200 gut an, die Anschlüsse auf der linken Seite sind gut eingefasst und verbaut, während auf der linken Seite die Bedienelemente liegen. Im Gegensatz zum Minimalismus in Sachen Dicke wirkt der Connector gigantisch. Auch hier setzt Toshiba, wie viele andere Hersteller auch, auf ein eigenes System. Auf dem Toshiba AT200 kommt ein Android in der Version 3.2.1 zum Einsatz, wann und ob ein Update auf Ice Cream Sandwich zu erwarten ist, ist mir bislang nicht bekannt.

In Sachen Haptik stelle ich dem Toshiba mal ein gutes Zeugnis aus, denn ich gehe davon aus, dass die von mir bemängelten Dinge nur bei meinem Testgerät vorkommen. Das Toshiba AT200 ist und will keine iPad-Kopie sein und das merkt man auch.

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1 Kommentar auf "Toshiba AT200 ausgepackt"

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[…] drei neue Tablets wird Toshiba auf den Markt bringen. Wir hatten für euch schon das AT200 ausgepackt, welches mich allerdings nicht vom Stuhl hauen konnte. Was soll drin sein in den neuen […]

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