Toshiba KIRA-101 ausprobiert

Kira101

Mit der KIRAbook-Serie hat Toshiba Ultrabooks im Premium-Bereich eingeführt, die sich vor allem durch die hohe Display-Auflösung und sehr gute Verarbeitung auszeichnen. Mittlerweile ist mit dem Kira-101 bereits die zweite Generation der Premium-Ultrabooks im Handel erhältlich.

Technische Daten

Das Kira-101 bietet ein 13,3-Zoll-Display mit einer Auflösung 2560×1440 Pixel. Die Pixeldichte fällt mit 221 ppi entsprechend hoch aus und sorgt für eine gestochen scharfe Darstellung. Das Display unterstützt natürlich auch Fingereingaben und ist durch Corning-Concore-Glass gegen Kratzer etc. geschützt. Mit einem Gewicht 1,35 kg und einer Bauhöhe 20 mm ist es leichter und dünner als das Macbook Pro 13 mit Retina-Display. Des weiteren befinden sich an Bord ein Soundsystem von Harman/Kardon, eine hintergrundbeleuchtete Tastatur und drei USB-3.0-Buchsen, die besonders für den Anschluss schneller externer Festplatten geeignet sind.

Das Toshiba-Ultrabook basiert auf Intels Haswell-Plattform. Als Prozessor dient der stromsparende Intel Core i5-4500U und es gibt noch 8 GB Arbeitsspeicher dazu. Für die Grafikausgabe ist die im Prozessor integrierte HD-4400-GPU zuständig. Unser Testgerät enthält zudem eine 256-GByte-SSD, ein WLAN-Modul nach dem neuen ac-Standard sowie drei USB-3.0-Anschlüsse. Wie den meisten anderen Ultrabooks fehlt ein optisches Laufwerk. Als Betriebssystem ist Windows 8.1 Professional vorinstalliert. Hier noch einmal die technischen Daten im Überblick:

  • Display: 13,3-Zoll Touch-Display, 176-Grad weiter Betrachtungswinkel vertikal und horizontal
  • Auflösung: 2.560 x 1.440 (WQHD), 16:9-Format
  • Prozessor: Intel Core i7-4500U (1,8 / 3,0 Turbo GHz, 4 MB 3rd Level Cache)
  • Grafik: Intel HD Graphics 4400 (bis zu 1.792 MB shared mit RAM)
  • Arbeitsspeicher: 8 GB, DDR3L RAM (1.600 MHz)
  • SSD: 256 GB
  • Card Reader: Multi-Card-Reader (SD, SDHC, SDXC, MMC)
  • Hintergrundbeleuchtete Tastatur
  • Netzwerk: Gigabit-Ethernet-LAN, Intel Wireless LAN 802.11ac + a/b/g/n, Intel Wireless Display und Miracast fähig (Intel), Bluetooth 4.0 + LE (Intel)
  • Anschlüsse: HDMI, 3 x USB 3.0 (einer unterstützt die USB Sleep-and-Charge Funktion), RJ-45, Kopfhörer (Stereo),
  • Eingabegeräte: Clickpad mit Multi-Touch Gestensteuerung unterstützt Scrollen, Zoomen und Startfunktionalitäten
  • Akku: Lithium-Ion, 4 Zellen, bis 9 Std.
  • Abmessungen/ Gewicht: 316,0 x 207,0 x 9,5 (Vorderseite) 19,8 (Rückseite) mm / 1,35 kg
  • Sound: Harman Kardon Stereolautsprecher, verstärkt durch DTS Studio Sound
  • Betriebssystem: Microsoft Windows 8.1 Professional (64 Bit)

Design & Verarbeitung

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Das Kira-101 zählt für mich definitiv zu den schönsten Ultrabooks, die ich mal in den Händen halten durfte. Das Ultrabook sieht nicht nur schön aus, es ist auch sehr gut verarbeitet: Das Gehäuse besteht aus einer speziellen Magnesium-Legierung, die doppelt so stabil sein soll wie Aluminium und dem Gerät eine gewisse Wertigkeit verleiht. Apropo stabil: Vor allem die Basis erweist sich als äußerst solide und kann auch mit hohem Kraftaufwand kaum verformt werden.

Display & Eingabegeräte

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Das Display ist eines der wichtigsten Merkmale des Kira-101. Dank der Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel sieht alles gestochen scharf aus und auch die Farbbrillanz ist sehr gut. Abzüge gibt es für die Blickwinkelstabilität. Die Farben verblassen schnell, je mehr man von der Seite auf das Display schaut. Auch wäre es schön gewesen, wenn das spiegelnde Display etwas heller wäre. Das Display nimmt Fingereingaben sehr präzise entgegen, was besonders bei Anwendungen wertvoll ist, die nicht für Touch gemacht wurden. Das Touchpad funktioniert ebenfalls sehr exakt und setzt Mehr-Finger-Gesten zuverlässig um. Die leisen, im Touch-Feld integrierten Tasten, haben einen klaren Druckpunkt. Die beleuchtete, leise und stabile Tastatur bietet wirklich ein gutes Tipperlebnis, nur die Druckrückmeldung könnte etwas besser ausfallen!

Performance

Trotz seines weitaus sparsameren Prozessors hält das Kira-101 in CPU-Benchmarks problemlos mit dem Zenbook UX301 (Core i7-4558U, 28 Watt) und dem MacBook Pro 13 Retina (Core i5-4258U, 28 Watt) mit. Im Kira-101 sitzt ein 4-Zellen-Lithium-Polymer-Akku mit 51 Wattstunden, der Laufzeiten beim Surfen über WLAN von acht Stunden ermöglichte und das bei ca. 70% Bildschirmhelligkeit! Im Energiesparmodus mit minimaler Helligkeit & ausgeschaltetem WLAN sind sogar 14 Stunden drin. Beim sequeziellen Lesen & Schreiben schafft die verbaute mSATA-SSD Werte um 500 MB/s. Andere Ultrabooks schaffen bisschen mehr, aber in der Praxis ist der Unterschied kaum relevant.

Fazit

Das Kira-101 gehört definitiv zu einem der besten Ultrabooks, die ich testen durfte. Jeder der gerne ein Ultrabook mit hoher Auflösung sucht, ist mit dem Gerät von Toshiba sehr gut bedient. Das Display ist super und auch hintergrundbeleuchtete Tastatur macht beim Schreiben viel Spaß! Der Preis von 1499 Euro mag vielleicht einige abschrecken, aber das Geld ist in diesem Fall gut investiert.

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Über Cihan Boz

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