Toshiba muss PC-Sparte umbauen, rund 900 Arbeitsplätze betroffen

Toshiba_Kira102_1Der japanische Elektronikkonzern Toshiba will sich im PC-Markt neu aufstellen und künftig verstärkt auf Business-Kunden fokussieren. Das Geschäft mit traditionellen Consumer-PCs soll hingegen deutlich zurückgefahren werden. In der vor kurzem veröffentlichten Pressemitteilung wies das Unternehmen außerdem darauf hin, dass die daran gekoppelten Umstrukturierungen rund 900 Mitarbeitern innerhalb der PC-Sparte den Job kosten werden.

Toshiba will sein PC-Geschäft eigenen Angaben nach vorrangig auf den Business-Sektor konzentrieren, da dort die Unternehmensstärken liegen würden und außerdem die Chancen bedeutend besser stünden, konstant gute Absätze zu erzielen. Dem seit langem hart umkämpften, von geringen Gewinnmargen geprägten und in den letzten Jahren noch dazu stark schwächelnden Consumer-PC-Geschäft wollen die Japaner im Gegenzug offenbar großflächig den Rücken zukehren, wenn auch auf diversen westlichen Märkten weiterhin Geräte angeboten werden sollen.

Die geplanten Stellenstreichungen ergeben sich vorrangig durch die Schließung mehrerer internationaler, für den Vertrieb zuständiger Standorte sowie einer Verkleinerung des japanischen Hauptquartiers der Toshiba-PC-Abteilung.

Bild: Toshiba
Quelle: Toshiba
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Über Johannes Schaller

Ich bin freier Journalist, Computer-Technik-Freak, Videospiel-Guru und Freizeit-Poet. In den letzten Jahren war ich unter anderem für notebookjournal.de tätig und habe als IT-Fachmann gearbeitet. Wenn ich nicht gerade an einem Text feile oder ein Stück Hardware auseinandernehme, dann widme ich meine Zeit gerne Filmen, Literatur, Videospielen oder schlicht und einfach der Natur.
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