Toshiba Tecra X40-D – Business-Ultrabook mit 14 Zoll Touchdisplay im Test

      Toshiba Tecra X40-D – Business-Ultrabook mit 14 Zoll Touchdisplay im Test

      Wer schon beim Portégé X30-D-123 von Toshiba mit 13,3 Zoll Touch-Display schwach wurde, sollte jetzt einmal aufpassen. Es gibt das Ultrabook auch mit 14-Zoll-Display, dieses ist in der Tecra X40-D-Serie angesiedelt. Mit dem bloßen Auge sind zwischen den beiden Modellen keine Unterschiede zu sehen. Die Displaydiagonale ist beim Tecra X40-D jedoch um 17,6 mm größer. Auch beim Gewicht und den Abmessungen gibt es Unterschiede. Bei unserem Testgerät (Tecra X40-D-11F) basiert die innere Hardware auf einem Intel Core i7-Prozessor, dem 16-GB-Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Als Festspeicher hat Toshiba ein schnelles M.2-Modul verbaut, das eine Kapazität von 512 GB mitbringt.

      Das gefällt uns

      • leichtes Business-Ultrabook mit Magnesiumgehäuse
      • schnelles M.2-Modul mit 512 GB
      • lange Akku-Laufzeit

      Das gefällt uns nicht

      • Displayhelligkeit

      Das Tecra X40-D besitzt einen leistungsstarken Akku, der für einen ganzen Arbeitstag reicht. Das Business-Ultrabook, das Toshiba aus einer Magnesiumlegierung gefertigt hat, ist mit 1,25 kg angenehm leicht und sehr robust.

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      Ansicht

      Display

      Beim Tecra X40-D-Ultrabook verwendet Toshiba ein 14 Zoll großes Display mit In-Cell Touch. Die Auflösung liegt bei Full HD, was 1.920 x 1080 Pixeln entspricht. Im Displayrahmen hat Toshiba auch eine IR-Kamera verbaut, die zu Windows Hello kompatibel ist. Die durchschnittliche Ausleuchtung des Displays liegt bei 230 cd/m2.

      Hardware

      Im Inneren des schlanken und leichten Notebooks wurde ein Intel Core i7 Prozessor verbaut, der sehr stromsparend arbeitet. Hierbei handelt es sich um eine Core i7-7500U (Dual Core), die bei einem Grundtakt von 2,7 GHz arbeitet. Im Turbomodus erhöht sich dieser automatisch auf bis zu 3,5 GHz. Die integrierte Intel HD Graphics 620 ist für die Grafikberechnungen zuständig.

      Der Arbeitsspeicher besteht aus einem Modul mit 16 GB vom Typ DDR4. Er lässt sich mit einem weiteren Speichermodul bis auf 32 GB erweitern. Auf dem M.2 SSD-Modul mit 512 GB ist Windows 10 Pro installiert. Im Auslieferzustand sind noch 424 GB Speicherplatz frei. Das M.2-Modul von Samsung erreicht beim Lesen sehr gute Transferraten von über 2.800 MB/s (Gemessen mit Crystal Diskmark 5.2.1). Beim Schreiben ist der M.2-Speicher etwas langsamer. Hier sinken die Transferraten auf 1.539 MB/s.

      Der integrierte Lithium-Polymer-Akku mit 3 Zellen reicht für rund 9 Stunden (Office / Surfen). Hierbei wurden alle Energiespareinstellungen vom Notebook genutzt. Geladen wird der Akku über eine der beiden USB Typ C-Buchsen.

       

      Das Toshiba Tecra X40-D-11F Ultrabook zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

      • Display: 35,56 cm (14 Zoll) Toshiba IPS Full HD Hochhelligkeits-In-Cell-Touch-Display, Seitenverhältnis 16:9, LED-Hintergrundbeleuchtung
      • Auflösung: 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD)
      • Prozessor: Intel® Core™ i7-7500U (2x 2.70 GHz, Turbo 3.50 GHz; 4 MB SmartCache)
      • Grafik: Intel® HD Graphics 620
      • Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 RAM (2.133 MHz)
      • Festplatte: 512 GB M.2 PCIe SSD
      • Netzwerk:
        • Intel® Dual Band Wireless-AC 8265 (802.11ac + a/b/g/n)
        • Bluetooth® 4.2
      • Anschlüsse:
        • 1x USB 3.0 (USB Sleep-And-Charge)
        • 2x USB Typ-C Gen 2
          • Unterstützung von Thunderbolt™ 3, Datenübertragung, Stromversorgung und DisplayPort)
        • 1x HDMI out
        • 1x Secure Lock Vorrichtung
        • Audio: 1x Kopfhörer (Stereo) / Mikrofon Kombianschluss
      • Eingabegeräte:
        • Hintergrundbeleuchtete mattschwarze Kacheltastatur mit AccuPoint
        • SecurePad™ mit Fingerabdruckleser
        • Kapazitives Touch-Display 10 Punkte Multi-Finger-Unterstützung
      • Webcam: IR-Kamera mit Dual-Mic für Windows Hello und Intel Authentifizierung
      • Sound: eingebaute Harman Kardon® Stereo Lautsprecher, verbessert durch DTS® Studio Sound™
      • Akku: Lithium-Polymer, 3 Zellen
      • Abmessungen (B x T x H): 332 x 228,9 x 16,9 mm
      • Gewicht: ca. 1,25 kg
      • Gehäuse: Onyx-Blau im Hairline Design, Magnesiumgehäuse
      • Betriebssystem: Microsoft Windows 10 Pro (64-Bit, vorinstalliert)
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      Anschlüsse

      Das Tecra X40-D Ultrabook besitzt, wie sein kleiner Bruder (Portégé X30-D-123), relativ viele Anschlussmöglichkeiten. Neben einer vollwertigen USB-3.0-Buchse vom Typ A, die links am flachen Gehäuse inkludiert ist, hat Toshiba noch zwei USB 3.1-Buchsen vom Typ C spendiert. Diese unterstützen Thunderbolt und werden auch zum Aufladen des Akkus benutzt. Des Weiteren befinden sich rechts ein Kartenleser für microSD-Karten und ein Smartcard-Reader. Ein externer Monitor kann auch via HDMI angesteuert werden. Ein Headset lässt sich ebenfalls am Notebook anschließen.

      Tastatur und Touchpad

      Die mattschwarze Kacheltastatur mit 87 Tasten ist bei diesem Modell eher unauffällig. Die Tasten haben einen kurzen Anschlag und eine angenehme Größe. Eine Hintergrundbeleuchtung lässt sich zuschalten. Mittig im Tastenfeld hat Toshiba ein AccuPoint inkludiert. Hiermit lässt sich der Mauszeiger gut bewegen.

      Das Touchpad, ein aus Glas gefertigtes Securepad, hat Toshiba in der Handballenauflage verbaut. Dieses unterstützt Multitouch-Gesten und besitzt zwei dedizierte Mausersatztasten. In der linken Ecke des Touchpads ist der Fingerprintreader zu finden, der für eine Authentifizierung unter Windows eingesetzt werden kann.

      Erweitern

      Das 16,9 mm flache Ultrabook von Toshiba lässt sich leicht öffnen. Auf der Rückseite befinden sich eine versteckte und ein paar sichtbare Schrauben. Nach dem Lösen der Schrauben kann man die Rückseite ohne Kraftaufwand abnehmen. Ähnlichkeiten mit dem Innenleben des Portégé X30-D-123 sind nicht zu übersehen. Beim Öffnen solltet ihr sehr vorsichtig vorgehen, denn ihr könntet sonst mit dem Schraubendreher leicht abrutschen und so dass schöne Magnesiumgehäuse verkratzen. Außerdem erlischt jegliche Garantieansprüche des Herstellers. Ein DIMM-Sockel für Arbeitsspeicher ist noch frei, so dass sich dieser problemlos durch ein weiteres S0-DIMM-Modul erweitern lässt. Das M.2-Modul (SSD-Speicher) ist nicht zu lokalisieren und befindet sich wahrscheinlich auf der anderen Seite der Platine.

      Hitzemessungen

      Im Stresstest, wobei CPU, Grafik und Arbeitsspeicher besonders stark beansprucht wurden, erwärmt sich die Gehäuseoberseite nur im hinteren Bereich. An einem Hotspot wurden über 42 Grad Celsius gemessen. Die Tastatur und die Handballenauflage blieben angenehm kühl. Auf der Rückseite gab es auch nur einen wärmeren Messpunkt mit über 37 Grad.

      Der kleine Ladeadapter, der lediglich 308 g wiegt, erwärmte sich unter Last auf über 37 Grad Celsius.

       

      Vergleichswerte


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      Fazit

      Auch das Tecra X40-D hat bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das in Onyx-Blau gehaltene Ultrabook wiegt durch das Magnesiumgehäuse nur 1.2 kg. Als Display kommt ein 14 Zoll großes In-Cell-Touchpanel mit matter Oberfläche zum Einsatz, das berührungsempfindlich ist. Die durchschnittliche Ausleuchtung des Displays liegt bei 230 cd/m2.

      Im 1,69 cm dünnen Ultrabook arbeitet ein Intel Core i7-Prozessor, der auf 16-GB-Arbeitsspeicher zugreifen kann. Der Speicher lässt sich leicht durch ein weiteres S0-DIMM-Modul erweitern. Zum Speichern von Daten hat Toshiba ein schnelles M.2-Modul inkludiert, das eine Speicherkapazität von 512 GB mitbringt. Der verbaute Akku, der nur verschraubt ist, reicht für fast 9 Stunden.

      Toshiba hat dem Tecra X40-D viele Sicherheitsfunktionen spendiert. Das fängt beim Fingerabdruckscanner an bis hin zur IR-Kamera mit Windows Hello Unterstützung. Im BIOS lassen sich ebenfalls viele Funktionen aktivieren.

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      Tester gesucht!

      Wer selbst mal das Toshiba Tecra X40-D-11F Ultrabook testen möchte, der passe jetzt auf: Wir suchen diesmal einen Business-Anwender, der das Ultrabook im Alltag testen kann. Das heißt, ihr schreibt in den Kommentaren, mit welchen Programmen und in welcher Umgebung ihr das Toshiba Tecra X40-D-11F testen wollt.

      Update: Die Bewerbungsfrist ist hiermit beendet. Das Toshiba Tecra X40 darf Willi K. für uns testen. Wir freuen uns schon auf den Testbericht.

      Veröffentlicht von

      Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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