Touchscreen-Pflicht für neue Ultrabooks kommt

Während der kurzen Präsentation der neuen Y-Reihe auf der CES erklärte der „Corporate Vice President“ Kirk Skaugen von Intel nebenbei, dass Hersteller ihre Ultrabooks in Zukunft mit einem Touchscreen ausstatten müssen, wenn sie die kommenden neuen Chips der 4. Generation (Haswell) nutzen und ihre Produkte unter dem Namen „Ultrabook“ vermarkten wollen.

Der Grund für dieses ist natürlich Windows 8. Finde ich auch gut so, denn Windows 8 macht erst wirklich mit einem Touchscreen Spaß. Es ist einfach ein ganz anderes und schöneres Bedienerlebnis. Außerdem sollen die Geräte auch die Wireless Display genannte Technik unterstützen. Mit Wireless Display kann man, wie es der Name vermuten lässt,  seine Bildschirminhalte drahtlos vom Computer an den Fernseher oder Monitor schicken.

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Über Cihan Boz

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8 Antworten auf Touchscreen-Pflicht für neue Ultrabooks kommt

  1. avatar wirry sagt:

    Versteht mich nicht falsch, ich halte nicht alles, was Apple macht für gut und habe auch bei Macbooks Kritikpunkte, aber irgendwie kam mir bei der Überschrift als erstes der Gedanke: zum Glück nennt Apple die MBAs nicht Ultrabook…

    Mag ja sein, dass Windows 8 gut mit einem Touchscreen funktioniert, aber Touchscreen heißt leider spiegelnd. Für Business sind Ultrabooks damit nicht geeignet.

    Ich hoffe also, dass auch andere Hersteller auf den Namen „Ultrabook“ verzichten um auch Geräte mit matten Displays anzubieten.

    Ich hätte es wünschenswert gefunden, wenn Intel eine Mindestauflösung vorgeschrieben hätte – entweder je nach Diagonale oder in Form eine Pixeldichte.
    So wird es auch weiterhin „Ultrabooks“ mit 1366×768 geben 🙁

  2. avatar Cihan sagt:

    Das Macbook Air gibt es aber auch nicht matt, oder?

  3. avatar wirry sagt:

    Da hast du leider recht. Ich habe jetzt auch eine ganze Weile überlegt, wie ich meine Antwort darauf formulieren soll, aber irgendwie klang das alles recht bald nach „aber Apple ist toll“. Ich bin mit meinem Macbook Air (mein erstes Produkt von Apple) sehr zufrieden, leider war es aber trotzdem ein Kompromiss. Ich hätte gern ein Gerät mit integrierten UMTS/LTE-Modem gehabt, allerdings konnte ich darauf eher verzichten als auf eine hohe Displayauflösung und gute Akkulaufzeit.

    Das Problem, dass ich jetzt sehe ist folgendes: alle anderen Hersteller werben mit „Ultrabook“, von dort sind also keine matten Displays mehr zu erwarten. Eine Möglichkeit weniger, um sich z.B. von Apple-Geräten abzusetzen.

    Meine Freundin hat sich vor 2 Wochen ein neues Notebook zugelegt (bzw zulegen müssen). Die Wahl ist auf ein Samsung R530 U3C gefallen – Mattes Display für 650€ wenn ich mich recht erinner.

    Was ich sagen will: ich finde es gut von Apple, dass sie sich eben nicht zu Touchscreens zwingen lassen (OSX mit Touch kann ich mir auch nicht vorstellen). Ich finde es Schade, dass andere Hersteller sich da in den Möglichkeiten einschränken lassen, nur um eben mit dem Begriff Ultrabook werben zu können.

    Die Vorgaben (bzw. Vorschläge) von Intel fand ich bisher auch gut: maximales Gewicht, Größe, mindest Akkulaufzeit. Davon profitieren wohl alle Nutzer. Aber wenn ich z.B. laufe des Jahres ein neues Ultrabook erwerben, aber keinen Touchscreen benötige (haben will) bleibt mir nur noch Apple.

    PS: ja ich bin zufrieden mit dem Macbook, aber da die Garantie nur ein Jahr gültig ist werde ich es wohl kurz vorher verkaufen. Der Wertverlust ist bei Apple zum Glück nicht so hoch wie bei anderen Geräten.

  4. avatar Cihan sagt:

    Ok, jetzt verstehe ich was du meinst.

    Habe auch seit kurzem ein Macbook Air und der Garantie Sache kann ich mich nur anschließen, wobei ich mir mit einer Garantieverlängerung von Schutzbrief geholfen habe: http://www.notebooksbilliger.d.....+1000+1500
    Bisher gute Erfahrungen damit gemacht! Ist um die 100 Euro günstiger als Apple Care…

  5. avatar Cihan sagt:

    Jetzt im Eifer des Gefechts ganz vergessen, was noch schreiben wollte:

    Im Gegensatz zu Mac OS lässt sich Windows 8 ohne Touchscreen nicht wirklich toll bedienen. Es gibt zwar Touchpad-Gesten wie bei MacOS, aber gewöhne erstmal die ganzen User daran. Viel zu kompliziert. Touchscreen ist halt viel intuitiver! Mac OS User sind da hingegen seit Jahren an das Touchpad gewöhnt.

  6. avatar wirry sagt:

    Ich war vor dem Macbook ein reiner Trackpoint User. Die damaligen Touchpads waren mir meist viel zu klein. Das hat sich jetzt glücklicherweise auch durchgesetzt: große Touchpads, die auch Gesten unterstützen.
    Da hat das Samsung meiner Freundin aber leider einen Makel. Der Treiber macht beim Scrollen irgendwas komisches. Es kommt einem so vor, als ob drei Zeilen gescrollt und dann eine kurze Pause eingelegt wird – danach geht es wieder weiter. Beim Zeigen und Klicken reagiert es aber präzise, daher auch meine Vermutung, dass der Treiber da murks macht.

    An die Gesten vom Mac habe ich mich aber recht schnell gewöhnt, nutze aber nicht alle.

  7. avatar Hannes sagt:

    Moin Wirry,

    sag mal, wenn du Trackpoint User warst, ein mattes Display willst und dabei ein Ultrabook – guck dir doch mal das ThinkPad X1 Carbon an 🙂
    Kommt Ende Januar auch mit Touch – und mattem Display!
    Dazu UMTS integriert usw.. Ist zwar teurer als ein MacBook oder alle anderen Ultrabooks, aber ich finde der Aufpreis lohnt sich, durfte es ja schon eine weile testen.

  8. avatar wirry sagt:

    Hallo Hannes,

    klar, das X1 war auch eines der Kandidaten, war aber im Sommer 2012 noch nicht verfügbar, wenn ich mich recht erinner.
    Zumindest keines mit USB3.0, oder?
    Und es wären halt nochmal 500€ mehr geworden.
    Preise für das Model mit Touch gibt es wahrscheinlich noch nicht? Wobei ich Touch nicht wirklich brauch…wäre eine Spielerei, mehr nicht.

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