Trekstor I.GEAR Prime SSD-Stick – kompakte SSD im Kurztest

      Trekstor I.GEAR Prime SSD-Stick – kompakte SSD im Kurztest

      Externe SSDs werden immer erschwinglicher, kompakter und beginnen, herkömmlichen externen HDDs den Platz abzulaufen. Von Trekstor stammt eine kleine SSD, welche nur unwesentlich größer ist als ein USB-Stick. Die Leistungsdaten lesen sich auf dem Papier durchaus brauchbar. Ob sie in der Praxis hält, was sie verspricht, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

      Das gefällt uns

      • Sehr gute Verarbeitung
      • Kompakte Bauweise

      Das gefällt uns nicht

      • Für eine SSD recht langsam

      Bevor es richtig losgeht, folgen nun wie üblich erst einmal die wichtigsten Specs:

      Trekstor Prime SSD-Stick Technische Daten

      Trekstor Prime SSD-Stick
      Kapazität 64/128/256/512 GB
      Anschluss USB Typ A 3.1 Gen 1
      Abmessungen 72 mm x 25 mm x 8.5 mm
      Gewicht 23 Gramm
      Gehäuse Magnesiumlegierung in Silber und Grau
      Datentransferrate max. 420 MB/s (lesen), 350 MB/s (schreiben)
      Preis: UVP: 49,99 EUR (64 GB), 69,99 EUR (128 GB), 99,99 EUR (256 GB), 149,99 EUR (512 GB)

      Lieferumfang & Erster Eindruck

      Der Trekstor Prime SSD-Stick wird in einer einfachen Schachtel geliefert. Neben dem eigentlichen Stick wird auch ein bisschen Zubehör mitgeschickt. Dabei handelt es sich um den üblichen Zettelkram sowie – sehr angenehm – ein etwa 20cm langes USB-Verlängerungskabel. Jenes ist recht hilfreich, weil der SSD-Stick doch etwas breiter ist als herkömmliche USB-Sticks. Geht es an euren USB-Ports etwas enger zu, werdet ihr die Platzersparnis zu schätzen wissen.

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      Der Trekstor Prime SSD-Stick macht auf den ersten und zweiten Blick einen durchaus hochwertigen Eindruck. Das Gehäuse aus Magnesium hat hieran einen großen Anteil. Die Verarbeitung ist tadellos. So ist das Case z.B. perfekt entgratet und auch die Spaltmaße passen. So muss das laufen! Auch sehr angenehm: Um den Prime SSD-Stick zu öffnen, müsst ihr lediglich vier einfache Kreuzschlitz-Schrauben herausdrehen.

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      Ist das Gehäuse geöffnet, kommt die verbaute SSD zum Vorschein. Konkret handelt es sich um ein M.2 SATA Modul im Formfaktor 2242, wie man sie von Trekstor bereits kennt.

      Leistung des Trekstor Prime SSD-Sticks

      Der beste Ersteindruck ist wertlos, wenn die Leistung nicht stimmt. Daher haben wir den Trekstor Prime SSD-Stick an unser Test-System geklemmt und unserer üblichen Testroutine unterzogen: Crystal Disk Mark, Atto Disk Benchmark und AS SSD. Darüber hinaus haben wir ein paar größere Dateien hin- und her geschoben.

      Es zeigte sich leider, dass der Trekstor Prime SSD-Stick, nicht zu den schnellsten SSDs gehört. Rund 288 MB/s (lesend) bzw. 244 MB/s schreibend im Crystal Disk Mark Seq Q32T1 sind z.B. keine Spitzenwerte wenn man sie mit anderen (und ähnlich bepreisten) externen SSDs wie der Samsung T5 vergleicht. Aber quer über die verschiedenen Benchmarks spielt der Trekstor Stick durchaus in einer ähnlichen Liga. Nicht vergleichen solltet ihr das Ding mit internen PCI-E SSDs oder per Thunderbolt angebundenen Speichern wie der Samsung X5.

      Anders sieht es freilich aus, wenn man eine andere Gerätekategorie vergleichend heranzieht: USB-Sticks. Der kompakte Formfaktor des Prime SSD Sticks drängt diesen Vergleich geradezu auf und hier kann der Kleine von Trekstor auch deutlich punkten. Gegenüber einem 64 GB großen Sandisk Extreme Go (ebenfalls mit USB 3.1 Anbindung) liegt der Trekstor in allen Benchmarks deutlich vorn.

      Hier sind die Ergebnisse aller Tests und Benchmarks auf einen Blick:

      Fazit

      Mit dem I.GEAR Prime SSD-Stick hat Trekstor ein durchaus interessantes Produkt auf den Markt gebracht. Der zentrale Vorteil des SSD-Sticks ist auf jeden Fall seine extrem kompakte Bauweise. Als SSD kann das Gerät eine solide Performance abliefern, auch wenn keine Spitzenwerte erreicht werden. Ähnlich bepreiste SSDs wie die Samsung T5 liegen in einzelnen Disziplinen zwar teilweise deutlich vorn, ob ihr das im Praxisbetrieb merkt, dürfte aber bezweifelt werden. Außerdem sind sie auch um einiges größer.

      Als Alternative zu einem USB-Stick, als großer und verhältnismäßig schneller Datenspeicherstick, der in jede Hosentasche passt und den man immer dabeihat, taugt der Trekstor Prime SSD-Stick ganz hervorragend. Ob sich der Aufpreis für euch lohnt, müsst ihr indes selbst entscheiden.

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      Veröffentlicht von

      Nerd, Geek, SciFi-Fan, Rollenspieler, Gamer. Beruflich schreibe ich seit 2011 Dinge ins Internet – seit 2017 als Redakteur und Community Manager bei notebooksbilliger.de. Erste Computer-Gehversuche ca. 1985 auf einem C64.

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      1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

      1. Ist der Bootfähig (z.B. mit Yumi oder anderen Bootmanagern) ? (viele USB Sticks sind es ja leider nicht).

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