Beeindruckend: So könnten Videospiele bald aussehen

      Beeindruckend: So könnten Videospiele bald aussehen

      Unity ist neben der Unreal-Engine die größte Spiele-Engine auf dem Markt. Um die Fähigkeiten ihrer Engine zu zeigen, hat Unity ein kurzes Video zur kommenden „Enemies“-Techdemo gezeigt und lässt die Grenzen zwischen echten und digitalen Schauspielern immer weiter verschwimmen.

      Die aktuellen Spiele-Engines sind zu beeindruckenden Darstellungen fähig und werden meist nur von der Leistung der technischen Hardware begrenzt. Um zu zeigen, wozu ihre Engines fähig sind, veröffentlichen Epic-Games und Unity regelmäßig kleine Filmchen, die in Echtzeit auf einem Computer berechnet werden.


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      Wichtig ist hier, dass es in Echtzeit geschieht und nicht vorgerendert wurde. Damit wollen die Firmen zeigen, dass diese Grafik in kommenden Videospielen durchaus möglich ist.

      Der knapp zweiminütige Trailer zur „Enemies“-Techdemo von Unity legt den Fokus auf einen weiblichen Charakter. Diese Person wird so detailgetreu und realistisch wie nur möglich dargestellt, mit fotorealistischen Augen, Haaren und Haut.

      Dazu kommt eine beeindruckende Darstellung der Umgebung und des Lichts, über neueste Funktionen der Engine. So legt Unity großen Wert auf ihre High Definition Render Pipeline, Screen Space Global Illumination, Adaptive Probe Volumes, Ray Tracing und DLSS.

      Besonders stolz ist Unity auf ihr neues und verbessertes „Digital Human“-Toolset, welches für realistische Gesichter und Haut sorgen soll. Die neuen Techniken für einen digitalen Menschen sollen in wenigen Monaten offiziell mit einem Update veröffentlicht werden.

      Das neue System für realistische Haare soll zuerst für Interessierte auf GitHub veröffentlicht werden und nach einer Weile dann der Engine hinzugefügt werden. Die meisten Techniken, die für die Techdemo verwendet wurden, sind bereits im aktuellen Build 2021.2 vorhanden.

      Während der Game Developers Conference vom 21. bis 25. März soll dann das gesamte Video gezeigt werden. Natürlich soll der ganze Clip live und in Echtzeit berechnet werden. Der „Tech and Rendering Lead“ bei Unity, Rob Cupisz, hat sich zur verwendeten Hardware auf Twitter geäußert.

      Die Demo soll auf einem nicht näher genannten Intel Core i7-Prozessor und einer Nvidia GeForce RTX 3090 bei einer Auflösung von 1.440p mit 30 – 40 FPS ablaufen. Als Qualitätsstufe soll „Ultra-Settings“ zum Einsatz kommen, es soll aber weitere Stufen geben, damit die Demo auch auf den aktuellen Konsolen flüssig laufen kann.

      Was denkt ihr über den kurzen aber beeindruckenden Clip? Denkt ihr, dass Videospiele schon bald so aussehen werden? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

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      Quelle: Unity-YouTube

      Bilder: Unity

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      Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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