USK sucht ehrenamtliche Spieletester

Ihr kennt sie sicherlich – die kleinen bunten Aufkleber auf so manchen Spielen. USK 0, USK 6, USK 12, USK 16 und USK 18. Wir sprechen über die USK, die freiwillige Selbstkontrolle der Computerspielewirtschaft und damit die verantwortliche Stelle für die Prüfung von Computerspielen in Deutschland. Die suchen zur Zeit Spieletester. Traumjob? Lest die Beschreibung:

Voraussetzungen:
– Wohnort Berlin
– Alter mindestens 18 Jahre
– Hohe Verlässlichkeit, Verschwiegenheit
– Finanzielle Unabhängigkeit
– Hohe zeitliche Flexibilität (durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit: 20 Stunden; Zeitbelastung
verstärkt an Wochenenden sowie dienstags und mittwochs)
– Hohe kommunikative Fähigkeiten
– Hohe technische Kompetenz
– Hohe Spiele-, Genre-, plattformübergreifende Kompetenz
– Sehr gute Englischkenntnisse

Was lese ich heraus? Man bekommt als ehrenamtlicher Spieler eine Aufwandsentschädigung –  und das bei einer Arbeitszeit von rund vier Stunden täglich, wenn man von einer 5-Tage-Woche ausgeht. Wenn ihr gerne Spiele vor dem eigentlichen Release spielen wollt und die Kriterien erfüllt – schlagt zu. Mir mag nur momentan nicht einfallen, wer soviel Zeit zum Spielen hat, wenn er nicht fest angestellt ist…

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8 Kommentare auf "USK sucht ehrenamtliche Spieletester"

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weipah

Wenn Sie das Stichwort „finanzielle Unabhängigkeit“ rausnehmen, kann ich mir schon vorstellen, wer da teilnehmen könnte: Gamer-Kiddies und HartzIV-Beziehende.

Ansonsten sehe ich nicht, wie man 20 Stunden zusätzlich bewältigen könnte, ohne Bezahlung?!

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Vicke

Mich wundert vorallem das mit dem Wohnort.
Und warum ist eine aktuelle Hardware nicht notwendig? Oder ist deswegen die finanzielle Notwendigkeit nötig?

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Matthias

Gehe ich auch mal von aus, dass die zu bewertende Spiele den Raum nicht verlassen.

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Roman

Ich hab mal per Mail wegen dem Ort angefragt, weil nach den Anforderungen würde es für mich nur daran scheitern 🙁

Wegen der absicherung, dass die Spiele nicht direkt im Netz landen, könnten die ja noch eine Sicherheitsklausel einfügen.

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weipah

@Roman ich glaube ja nicht, dass jemand, der illegal Images von Spielen im Netz verteilt, sich von einer „Sicherheitsklausel“ davon abhalten lässt, lol.

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Sebastian, der Bergfotograf

@weipah / @roman: ich sehe es genau wie weipah: jeder würde aufschreien, dass die Organisation, die sich formierte um etwas Sicherheit zu generieren, auf einmal fragwürde Spiele versenden würde. Argumentation genau wie von weipah genannt und ergänzt darum, dass natürlich der Kumpel oder der kleine Bruder des Testers nicht mit testen sollen…

Gruß,
Sebastian

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Roman

jedenfalls war das die Antwort:

„Hi Roman,

ja, es scheitert leider am Wohnort. Wir brauchen die Sichter vor Ort, schnell zur Hand und verfügbar. Es tut mir leid.

bye
Marek“

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