Valve Steam Deck: Mindestens 30 FPS und mit FPS-Limiter

      Valve Steam Deck: Mindestens 30 FPS und mit FPS-Limiter

      Vor kurzem hat Valve seinen eigenen Handheld namens Steam Deck vorgestellt. Nach und nach tauchen immer mehr spannende Details zur kommenden Konsole auf.

      Es ist noch nicht lange her, da hat Valve endlich sein Geheimnis gelüftet und Steam Deck vorgestellt: Ein kleiner portabler Rechner, auf dem SteamOS werkelt und euch die Steam-Bibliothek auch unterwegs zugänglich machen soll.

      Nun hat sich der Entwickler Pierre-Loup Griffais zum anvisierten Leistungsziel des kleinen Handhelds gemeldet: Das FPS-Minimum soll 30 FPS betragen, viele der getesteten Spiele sollen aber deutlich mehr erreichen. Laut seiner Aussage soll es auch eine Art FPS-Limiter geben. Spiele mit eigentlich mehr Leistung können somit begrenzt werden, um damit Strom zu sparen.


      Er gab dem Magazin PC Gamer ebenfalls dazu ein kleines Interview. Darin sagt Pierre-Loup Griffais folgendes:

      „If people are still valuing high frame rates and high resolutions on [other] platforms. I think that content will scale down to our 800p, 30Hz target really well. If people start heavily favoring image quality, we might be in a position where me might have trade-offs, but we haven’t really seen that yet.“

      Im Grunde bedeutet es, dass viele aktuelle Spiele zwar leistungshungriger sind, aber auf dem kleinen 800p-Display mit 30Hz wohl ganz gut laufen und aussehen sollen.

      „This is the first time we’ve achieved the level of performance that is required to really run the latest generation of games without problems. All the games we wanted to be playable is, really, the entire Steam library. We haven’t really found something we could throw at this device that it couldn’t handle.“

      Diese Aussage von Griffais ist interessant, denn PC-Handhelds gab es in den letzten Jahren immer wieder. Durch die massiven Verbesserungen der integrierten GPUs bei Prozessoren, soll es nun endlich möglich sein, die aktuelle Generation an Spielen darüber ordentlich laufen zu lassen.

      In diesem Interview wird zudem noch erwähnt, dass der Speicher ganz gewollt nicht fest verlötet ist. Das Steam Deck soll eine M.2 NVMe SSD nutzen, die leicht ausgetauscht werden kann. Somit sollen Nutzer selbst jederzeit eine kaputte SSD ersetzten oder auf eine Größere wechseln können.

      Ob das Gerät dabei aber seine Garantie behält, ist noch nicht klar. Zudem soll es auch die Möglichkeit geben, den Speicher mit einer microSD-Karte zu erweitern.

      Das Valve Steam Deck soll eine bisher unbekannte AMD-APU der Van-Gogh-Generation besitzen. Darin sollen aktuelle Zen2-Kerne für die CPU und RDNA2-Kerne für die GPU arbeiten. Der gesamte Handheld soll zwischen 419 Euro und 679 Euro kosten, je nach Ausstattung und Zubehör. Er kann seit dem 16. Juli direkt über den Steam Store vorbestellt werden, ausgeliefert werden soll er ab Dezember.

      Was denkt ihr darüber? Schreibt uns gerne eure Meinung dazu in die Kommentare!

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      via: computerbase, techspot, wccftech, pcgamer – Bilder: Valve

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      (Junior) Online-Editor, NBB.de. Kommentare über Technik. Rechtschreibfehler und verwirrende Grammatik sind bewusste Witze - ganz offensichtlich.

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