VR im Jahr 2019: Was die Oculus Rift heute so kann

VR im Jahr 2019: Was die Oculus Rift heute so kann

Höre ich den Begriff „Virtual Reality“, fällt mir direkt der große Hype der Oculus Rift aus dem Jahr 2013 ein. Warum hat sich das damals eigentlich nicht durchgesetzt? Eine gute Frage, auf die ich vor dem Test auch keine konkrete Antwort hatte. Aus diesem Grund bin ich sprichwörtlich in die VR-Welt eingetaucht und habe die vier vermutlich größten Vorbehalte der Spieler gegenüber VR im Video aufgearbeitet.

Für viele Gamer scheint VR immer noch ein Gimmick zu sein. Eigentlich seltsam, wenn man sich an die Kickstarter-Kampagne von 2012 zurückerinnert. Gleichzeitig kann ich es aber auch verstehen. Mit dem Kauf von Oculus durch Facebook war ich erstmal skeptisch. Wobei für die meisten Spieler die vier folgenden Punkte sicherlich abschreckender wirken:

  • der Aufbau ist zu kompliziert
  • das Setup benötigt zu viel Platz
  • die Hardware ist zu teuer
  • es gibt doch sowieso keine Spiele

Diese vier Punkte sehe ich mir im Video genauer an und gebe danach noch einen Ausblick auf die VR-Spiele, auf die ich mich im Jahr 2019 am meisten freue.

Oculus Rift S

Die erste Oculus Rift ist hinsichtlich der Hardware im Jahr 2019 nicht mehr ganz zeitgemäß. Trotzdem macht das Zocken in VR heute mehr Spaß als jemals zuvor. Kurz nachdem das Video abgedreht war, hat Oculus offiziell die Rift S angekündigt. Das neue VR-Headset wird über eine höhere Auflösung und einen größeren Sichtbereich verfügen. Konkret wird die Rift S pro Auge mit 1440×1280 Pixeln auflösen. Die Bildwiederholrate wird bei 80 Hz liegen. Zum Vergleich: Die originale Oculus Rift hat pro Auge eine Auflösung von 1200×1080 Pixeln pro Auge geschafft und 90 Hz erreicht. Die Display-Technologie bleibt bei Fast-Switch-LCD. Die Oculus Rift S wird ab dem 21. Mai 2019 erhältlich sein und zum Start 450 Euro kosten. Damit kostet die Rift S zu Beginn 50 Euro weniger als der Vorgänger, der zum Release 500 Euro gekostet hat.

Wenn ihr nach all den Infos und Spieleankündigungen auch Lust auf VR habt, dann solltet ihr einen Abstecher zu Oculus machen. Dort findet ihr eine Liste mit den technischen Anforderungen, die euer PC für ein optimales VR-Erlebnis erfüllen muss. Die Anforderungen lesen sich sehr human. Wenn wir die Rift S zum Testen bekommen, werde ich aber nichts riskieren und ihr so viel Leistung entgegenwerfen, wie ich zur Verfügung habe.

Ich freue mich schon darauf und werde gerne wieder Möbel rücken sowie erneut das Berliner Büro zum Testen einladen. Noch mehr freue ich mich aber auf die neuen Games. Die werden dann hoffentlich das volle Potential von VR ausschöpfen und es vielleicht sogar aus der Nische herausholen.

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Bildquelle: Oculus

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