Wasser marsch! Internet aus der Wasserleitung

Es gibt Menschen, denen kann das Internet gar nicht schnell genug sein. Glasfaser ist für viele der Heilige Gral, doch informiert man sich mal, dann wird man unter Umständen feststellen: technisch zwar möglich – aber nur, wenn man die nötige Reibung zwischen Daumen und Zeigefinger erzeugen kann. Denn unter Umständen muss man die eigene Hauseinfahrt aufreissen, damit man an das flotte Netz angeschlossen wird. Und eben jenes geschieht oftmals auf eigene Kosten.

Aber im Kreis Ahrweiler ist man nicht dumm und greift deshalb bereits eine seit 2004 existente Idee auf: Internet durch bestehende Leitungen. Und so testen die Stadtwerke Bonn und der Wasserzweckverband Eifel-Ahr die Möglichkeit, die Glasfaserkabel an bereits bestehende Leerrohre anzuschließen, einzig die Glasfaserkabel-Abzweigung im Haus und in den Leerrohren mussten installiert werden. Zwei Häuser wurden bislang für den Testlauf versorgt, natürlich überwacht vom Hygieneinstitut der Universität Bonn.  Wäre ja schön, wenn sich das durchsetzt oder? Wasser marsch – äh, schnelles Internet via Glasfaserkabel für alle! (via)

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