WhatsApp: ab 2019 dürft ihr mit Werbung rechnen

      WhatsApp: ab 2019 dürft ihr mit Werbung rechnen

      Ungefähr 19 Milliarden Dollar hat Facebook im Jahr 2014 für den beliebten Messenger auf den Tisch gelegt. Viele neue Funktionen haben mittlerweile den Weg in die App gefunden. Es war aber klar, dass die Investition sich irgendwann monetarisieren muss. Dieser Zeitpunkt scheint nun gekommen, denn Facebook möchte den Messenger neben WhatsApp Business ab 2019 auch für Werbung öffnen.

      Statt unmittelbar nach dem Kauf tatsächlich Geld mit WhatsApp zu verdienen, hat Facebook sich zuerst auf den Ausbau der Funktionen und das Wachstum der App in Zusammenarbeit mit den Gründern konzentriert. Jetzt soll es aber langsam mal Geld regnen. Um dies zu realisieren, hat Facebook Anfang des Jahres 2018 zunächst WhatsApp Business vorgestellt.

      WhatsApp Business kostet, wenn Unternehmen zu langsam antworten

      Für Nutzer bedeutet dies zunächst keine gravierende Änderung. Unternehmen sollen den Messenger via WhatsApp Business als Kundenchat nutzen und so besser mit den Nutzern kommunizieren können. Geld soll erst fließen, wenn Unternehmen zu lange zum Reagieren brauchen bzw. erst nach 24 Stunden auf eine Kundenanfrage antworten. Antwortet das Unternehmen innerhalb dieser 24 Stunden, ist der Service für das Unternehmen kostenlos.

      Mit diesem Modell stellt Facebook sicher, dass Unternehmen schnell auf Fragen antworten, um Geld zu sparen. Zudem wird so der Service für die Nutzer erhöht, da sie schnelle Antworten bekommen. Dadurch dürfte der Dienst für Nutzer schnell deutlich attraktiver als die gute alte Email werden. Dies gilt insbesondere deshalb, da es für Nutzer keine Mehrkosten gibt.

      Außerdem können Unternehmen nun auch Werbeanzeigen bei Facebook kaufen, um Facebook-User zu ihren Business-Chats bei WhatsApp zu locken. Schlussfolgernd wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis euch Unternehmen in eurer Timeline vorschlagen, dass ihr nun den WhatsApp-Kundenchat nutzen könnt.

      Werbung 2019 vorerst nur im Status

      Apropos Werbung – die Welt hat darauf gewartet: Ab 2019 werden lästige Anzeigen auch bei WhatsApp zu sehen sein. Den Beginn sollen Werbeanzeigen im Status der User machen. Vermutlich wird das Ganze ähnlich wie bei Instagram aussehen. Genauere Details möchte uns Facebook aber anscheinend erst 2019 verraten.

      Facebook hatte schon im Mai 2018 bestätigt, dass WhatsApp offen für Werbung wird. Kurz darauf hatte Jan Koum, der zweite der beiden Gründer von WhatsApp, das Unternehmen verlassen. Sicherlich, noch sind keine Werbeanzeigen in Chats geplant. Es dürfte allerdings nur eine Frage der Zeit sein, bis es dazu kommt. Ich persönlich wünsche mir da schnell die jährlichen Kosten von 0,79 Euro zurück.

      Begünstigt werden könnte diese Entwicklung durch mehrere Faktoren. Wenn bspw. WhatsApp Business nicht die gewünschten Erlöse einbringt oder die Zahl der Status-Nutzer bedingt durch die nervige Werbung einbricht. Je nachdem, wie viel Werbung geschaltet wird und wie aufdringlich diese ist, heißt es dann über kurz oder lang, wohl endlich Abschied von WhatsApp zu nehmen.

      Wie seht ihr das? Findet ihr Werbung bei WhatsApp nur halb so wild oder ist es ein guter Grund, einer der vielen Alternativen eine Chance zu geben? Natürlich nur, falls ihr das nicht so oder so schon macht.

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      via mobiflip und caschys blog

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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      Icke bin immer jroßer Fan von Viber jewesen, aber in mene Clique benutzen fast alle WhatsApp. Deshalb wirds schwierig von WhatsApp Abschied zu nehmen, Alle anderen müssen mitmachen, sonst jehts nicht.

      Tschüssi

      Wie immer . . . euer Larry!

      Ein Grund mehr, Facebook komplett den Rücken zu kehren. Mein Favorit ist der Messenger „Wire“, der als schweizer/deutsches Projekt (hoffentlich) weitab von amerikanischen Schnüffeleien betrieben wird, und der auch ohne Smartphone am PC/Mac zu verwenden ist.