Wiko WAX – günstiges LTE-Smartphone mit Tegra 4 im Test (mit Gewinnspiel)

Wiko WAX – günstiges LTE-Smartphone mit Tegra 4 im Test (mit Gewinnspiel)

Wiko Wax AufmacherDiese Woche* findet Ihr bei uns als Angebot der Woche ein Smartphone mit 4,7-Zoll-IPS-Display von Wiko. Wenn Ihr den Hersteller nicht kennt, ist das nicht schlimm. Auch ich hatte Wiko bisher nicht auf meinem Radar. Aber das soll sich ändern, denn das Wiko WAX bietet neben einem guten Preis auch viele interessante Feature. Im WAX arbeitet ein Tegra 4 Modul von nVidia, der alle bisher getesteten Einsteiger-Smartphone sehr alt aussehen lässt. Außerdem unterstützt das Mobiltelefon auch LTE.

Was das Wiko WAX sonst noch zu bieten hat, könnt Ihr hier bei uns nachlesen. Außerdem dürfen wir dieses Sample unter Euch verlosen. Wie es geht, steht am Ende des Blogbeitrages.

Nachtrag: Das Gewinnspiel ist beendet. Der Gewinner wurde benachrichtigt.

* = 23.06. – 29.06.2014

Wiko_WAX_White_ZwischenaufIm Shop wird das Wiko WAX diese Woche in der weißen Version angeboten. Für meinen Test lag mir die schwarze Version vor, die jedoch mit identischer Hardware ausgestattet ist. Beim Wiko WAX kommt ein 4,7 Zoll großes IPS-Display zum Einsatz. Mit seinen 119 g liegt das Mobiltelefon extrem gut in der Hand. Das Chassis besteht aus Alu und die abnehmbare Rückseite ist aus Kunststoff. In der schwarzen Version sehe ich schon nach kurzem Handling viele Fingerabdrücke. Ein kleiner Schwachpunkt.

Ansichten

Hardware

Bei der inneren Hardware setzt der Hersteller nicht etwa auf einen bekannten Qualcomm- oder Mediatek-Prozessor, sondern verwendet ein Chip eher bekannt aus dem Tablet Bereich. Das Tegra-4-Modul ist nur in wenigen Mobiltelefonen anzutreffen (z.B. von ZTE, Xiaomi oder Medion).

Auf dem Chip von Nvidia sind 1 GB Arbeitsspeicher und eine Grafikeinheit der Geforce-Serie verbaut. Der Flash-Speicher umfasst 4 GB, hiervon stehen Euch jedoch nur 2,5 GB zur Verfügung. Schon nach dem Installieren der Test-Apps (Benchmarks, Videos, Apps zum Auslesen der Systeminformationen ect.) war der Flash-Speicher so gut wie verbraucht. Der Flash-Speicher lässt sich über microSD-Karten erweitern.

Wiko WAX Smartphone

Der Flash-Speicher ist schnell gefüllt. Gut, dass Speicherkarten unterstützt werden.

http://www.youtube-nocookie.com/DVez_vdaGgM

Benchmark-Ergebnisse

Dass der Prozessor im Tegra 4 von Nvidia zu den schnellsten gehört, hatte ich schon bei verschiedenen Tablets feststellen können, zum Beispiel beim Gigaset QV1030. Dies wurde auch in diesem Smartphone-Test bestätigt. Das Sony Xperia Z2 hab ich nur zum Vergleich mit aufgeführt. Dieses spielt in einer eigenen Liga und kostet gleich 3 x so viel wie das Wiko WAX.

Benchmark Vergleich
AnTuTu Quadrant
Sony Xperia Z2 32.436 17.044
Wiko WAX 26.256 9.733
Mobistel Cynus T5 13.350 4.079
Motorola Moto E 12.940 5.349
Phicomm i803wa 11.216 4.684
3Q S 11.016 3.483
Mobistel Cynus F4 11.003 3.481
Phicomm X100 9.411 4.518
Prestigio MultiPhone 4505 DUO 8.820 3.162
Mobistel Cynus F5 7.874 2.865

Wiko-Wax-Benchmark-Chart

Kamera

Wiko Wax kamera

Die Hauptkamera auf der Rückseite arbeitet mit einem 8-Mega-Pixel-Sensor. Der Zoom lässt sich bis auf das 8-fache anziehen, wobei man jedoch eine sehr ruhige Hand benötigt. Ich habe es mit 8-fachem Zoom nicht geschafft, ein verwackelfreies und scharfes Bild aufzunehmen. Bei der Frontkamera kommt ein 5 Mega-Pixel-Sensor zum Einsatz. Ich hab mal versucht, hiermit ebenfalls meine Fotomotive einzufangen.

Mit den beiden Kameras könnt Ihr neben Fotos auch Video-Aufnahmen tätigen. Videos lassen sich bis Full-HD und im Zeitraffer aufnehmen. Ich hab diese Funktion mal in einem kurzen Video festgehalten. Der Zeitintervall lässt sich in Sekunden (0,5 – 24) oder in Minuten festlegen. Es fehlt nur noch ein Bewegungssensor beziehungsweise eine App, um das Mobiltelefon als Überwachungskamera einzusetzen 😉

Wiko WAX Smartphone

http://www.youtube-nocookie.com/Z5wtK_zURbo

Lieferumfang

Der Lieferumfang hat mich sehr überrascht. Neben den üblichen USB-Kabel und Ladeadapter ist ein sehr dickes Handbuch und ein hochwertig wirkender Ohrkopfhörer samt verschieden große Ohrstöpsel dabei. Außerdem liegen drei SIM-Karten-Adapter bei. Das hatte ich bisher noch bei keinem anderen Smartphone gesehen.

Fazit

Wiko_WAX_White_AufDas Wiko WAX hat mich sehr überrascht. Ich habe ein weiteres Smartphone im Einsteigersegment erwartet. Das WAX von Wiko ist vielleicht preislich hier anzutreffen, aber das war´s auch schon. Ansiedeln würde ich es zwar nicht im Highend-Bereich, aber knapp davor. Wenn ein Smartphone eine Auszeichnung von mir verdient hätte, dann dieses.

An der Verarbeitung kann ich nur über die rückseitige Kunststoffabdeckung lästern. Der Rest ist top. Das große 4,7-Zoll-Display löst mit 1280 x 720 Pixeln auf und durch das IPS-Panel lässt sich der Bildschirminhalt aus fast jedem Betrachtungswinkel einsehen. Die eingebaute Hardware lässt alle bisher getesteten Smartphone in diesem Preissegment alt aussehen. Das Tegra 4i SL von nVidia führt ab jetzt die Benchmark-Liste bei den Einsteiger-Smartphones mit deutlichem Vorsprung an. Teilweise sogar mit mehr als doppelter Punktzahl.

Drei weitere Punkte möchte ich noch erwähnen: Gewicht, Kameras und Mobilfunk-Anbindung. Das Wiko WAX ist neben 3G (UMTS) auch für das schnellere LTE ausgelegt. Dabei werden alle in Deutschland und Österreich relevanten LTE-Frequenzen (800, 1800 & 2600 MHz) unterstützt. Mit seinem geringen Gewicht von 119 g liegt es in etwa auf dem Niveau eines iPhones 5s.

Einen Schwachpunkt sehe ich beim Wiko WAX beim internen Flashspeicher. Dieser umfasst zwar 4 GB, aber hiervon sind schon 2,5 GB verbraucht. Mein Tipp: gleich eine microSD-Karte mit bestellen. Karten bis 32 GB werden unterstützt.

Das weiße Wiko WAX Smartphone findet Ihr nur in dieser Woche* bei uns in den Angeboten der Woche zum Angebotspreis von 179,90 Euro. Die schwarze Version findet Ihr hier im Shop.

* = 23.06. – 29.06.2014

Das Wiko WAX zeichnet sich durch folgende spezifische Produkteigenschaften aus:

  • Display: 11,94 cm (4,7″), IPS-Panel, kapazitiver Touchscreen
  • Auflösung: 1280 x 720 Pixel (HD), 315 ppi
  • Prozessor: Nvidia Tegra 4i SL 440 Quad-Core (1,7 GHz)
  • Speicher: 4 GB
  • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
  • Speicherkartenleser: microSD-Kartenleser (max. 32 GB)
  • Kommunikation: WLAN, Bluetooth 4.0
  • Mobilfunk: 4G: LTE Band 3/7/20 DD800/1800/2600, 3G: WCDMA 900/1900/2100 MHz, 2G: GSM/GPRS/EDGE 850/900/1800/1900 MHz
  • Navigation: GPS / A-GPS
  • Anschlüsse: Micro-USB (OTG), Kopfhörerausgang 3,5 mm Klinke
  • Kameras / Sensoren: 8-Megapixel-Kamera (hinten), 5-Megapixel-Kamera (vorne), E-Kompass, Beschleunigungssensor, Annäherungssensor
  • Abmessungen/ Gewicht: (L x B x H) 140,1 x 67,5 x 8,8 mm / 119 g
  • Betriebssystem: Google Android 4.3 Jelly Bean

Zum Schluss erfahrt Ihr noch, wie Ihr das Wiko WAX Smartphones selber testen könnt: Bewerbt euch einfach in den Kommentaren hier oder bei Facebook und schreibt uns, wie Ihr das Gerät testen würdet. Wir suchen dann unter allen Bewerbern einen Kandidaten aus, der unserer Sicht der geeignetste ist. Der Tester muss spätestens nach 10 Tagen eine Bewertung mit mindestens 100 Wörtern in unserem Shop abgeben. Im Gegenzug darf er das Gerät behalten. Bewerbungsschluss ist der 29.06.2014 23:59h. Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Veröffentlicht von

Ich arbeite seit rund zwei Jahrzehnten als Journalist. Ich war unter anderem Redakteur bei PC Direkt und Tom´s Hardware. In meiner Freizeit klappere ich Flohmärkte ab und werfe in Science-Fiction-Serien einen Blick in die Zukunft.

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Ich würde mit dem Wiko Wax endlich alles das ausprobieren, was mit meinem alten Huawei Sonic nun wirklich gar nicht geht: Schnelle Spiele, Goecaching ausprobieren, den WLAN-Empfang bei uns im Garten testen (also wie weit bekomme ich noch Netzempfang), Musikhören im Zug von Aachen bis München – und gleichzeitig im Internet surfen (damit war mein Sonic ratzfatz leer) und noch ganz viel mehr …

… 

Hallo und Danke für diesen tollen Testbericht. Ich liebäugele schon länger mit der Marke Wiko, konnte mich aber noch nicht zu der Investition durchringen. Da ich quasi ALLES mit meinem Smartphone mache, von Fine ansehen, Musik hören, Emails lesen und verfassen, Briefe schreiben und so weiter, würde ich es in all diesen Disziplinen im täglochen Gebrauch auf Herz ind Nieren chrcken. Vielleicht ist dieser Taschencomputer mit Telefonfunktion ja sogar in der Lage endlich meinen externen Blueraybrenner ansteuern zu können, dann könnte ich auch endlich meinen Laptop einmotten…

Hi.

Ich würde das Wiko zum einen gegen mein iPhone 5S antreten lassen. Vor allem die Punkte würden mich auch privat interessieren bzw bis vor kurzem interessiert haben:

– Alltagstauglich keit (Akkulaufzeit, Displaylesbarkeit drinnen und draußen,…)
– Vergleich der Empfangsqualität im LTE Netz
– Umstieg von iOS zu Android
– Preis-Leistungs-Verhältnis (ist das iPhone 400€ mehr wert)

Hoffe das es klappt 😉