Windows 8.1: Die Rückkehr des Startbutton

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Im Netz sind neue Screenshots zu der Vorabversion von Windows 8.1 aufgetaucht, auf denen der seit Windows 8 verschwundene Startbutton zu sehen ist. Der Button sieht etwas anders aus, als man es von noch von den Vorgängern gewohnt war. Er öffnet beim Klick auch kein Startmenü, sondern den Startbildschirm im Kachel-Design. Warum das Microsoft nicht von Anfang an so gemacht hat, ist mir nicht ganz klar. Hätte sicher dem einen oder anderen Kritiker von Windows 8 den Wind aus den Segeln genommen.

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Eine weitere Neuerung ist, dass man direkt der neuen Vorabversion zum Desktop booten kann. Die Option ist allerdings nicht standardmäßig aktiviert.

Macht die Option für euch Sinn oder eher nicht? Wie findet ihr die Wiedereinführung des Startbuttons? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

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Über Cihan Boz

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7 Antworten auf Windows 8.1: Die Rückkehr des Startbutton

  1. avatar D.F. sagt:

    Startknopf hin oder her, das Design spricht mich überhaupt nicht an!
    World of Warcraft war mir schon zu überzogen bunt. Ich weiß nicht, warum ich mir das auch noch bei einem Betriebssystem antun sollte!?
    Abgesehen davon finde ich die Struktur/Aufbau/Menüführung verwirrend!

  2. avatar cr4cks sagt:

    Der Startknopf interessiert mich nicht wirklich. Aber die Funktion direkt auf den Desktop zu booten, finde ich klasse!

  3. avatar Moritz sagt:

    Ich finde, es ist ein Schritt in die richtige Richtung. Allerdings sollten sie für Desktop oder Notebook User ein normales Starmenü spendieren, da ich die Metro-Oberfläche mit Maus/Touchpad ziemlich umständlich finde. Auf dem Tablet oder Touch-Notebooks gefällt mir der Spagat zwischen PC und Tablet

  4. avatar Alexander sagt:

    Wie von Microsoft erwartet: Keine wirkliche Lösung, sondern ein Zurechtbiegen der vorhandenen Funktionen.

    Die Überwindung den Button zu integrieren hat bestimmt länger gedauert als die Implementation von dieser „Verknüpfung“. Sie beseitigt weder den Zwangswechsel zwischen Metro und Desktop noch bietet sie ein „klassisches“ Desktop-Startmenü.

    Warum kann Microsoft nicht akzeptieren, dass die klassische Bedienung mit Maus und Tastatur immer noch extrem wichtig ist? Effektiv arbeiten mit Metro ist eine Herausforderung; mit dem normalen Desktop nur ein oft gelöstes Problem.

  5. avatar Cihan Boz sagt:

    @Alexander Ich muss sagen, dass ich nie über einen längeren Zeitraum gearbeitet habe und es deshalb nicht so wirklich beurteilen kann. In den Moment, in denen ich es aber ausprobiert habe, fand ich die Metrooberfläche nicht sooo schlimm. Warum bist du der Meinung, dass man mit Maus und Tastatur nicht richtig damit arbeiten kann. Mich würden mal konkrete Beispiele interessieren 🙂

  6. avatar Alexander sagt:

    Sobald man auf Windows 8 remote zugreift, bemerkt man die Nachteile von Metro sehr schnell: Da die Metro sich über den gesamten Bildschirm legt, verzögert sich der Bildaufbau extrem. Da die genutzte Auflösung auch steigt, verschärft sich das Problem nochmals. Bei Windows 7 erscheint nur ein kleines Menü, das wenig Platz benötigt und hauptsächlich Text anzeigt. Wenn man ein Programm startet, reduziert sich die Ergebnisliste bei einem guten Tipper und da man mit dem Auge wenig Fläche absuchen muss, weiß man schnell ob es das gesuchte Programm ist oder nicht.

    Oft wäre es die beste Lösung gewesen beide Bedienkonzepte zu ermöglichen. Wenn man remote arbeitet, weiß man nicht immer, was beim Druck auf die Windows-Taste passiert oder wie man die Charm-Bar hervorzaubert. Wurde die Funktion der Windows-Taste nicht durchgereicht, konnte man alles trotzdem erreichen in dem man die Maus benutzt. Möchte man eine „Eck-Funktion“ nutzen, muss man gut aufpassen, dass man nicht über das Ziel hinausschießt.

    Das Hauptproblem bei Windows 8 ist, dass vieles überhaupt nicht intuitiv ist. Viele 0815-Leute sind frustriert, wenn sie auf dem Desktop landen und ein Programm starten wollen. Die Leute gehen dann ein Startmenü suchen, wie sie es gewohnt sind. Ist es aber nicht da, entsteht Frust. Schon die simple Existenz eines Startmenüs wie bei Windows 7 hätte den Leuten ermöglicht ohne weitere Windows 8-Kenntnisse an dieser Stelle ein Programm zu starten. Ein Hinweis, dass es über die Metro besser gehe, wäre vollkommen OK gewesen. Diejenigen, die offen für Neues sind probieren Metro aus, aber diejenigen, die „einfach“ loslegen wollen, sollten auch ohne Windows 8-Kentnisse in der Lage dazu sein.

    Man verliert leicht aus den Augen (vor allem als PC-Profi) wie schwierig Windows 8 sein kann, wenn man als Anwender in eine logische Sackgasse geraten ist. Möchte man Windows 8 in Unternehmen einsetzen, muss man mit Leuten rechnen, die andauernd Probleme bei der Bedienung haben. Müssen diese Leute dann mit Windows 8 arbeiten, freut sich der Firmen-interne Support sowie das Mangement, dass ausrechnet wie viel weniger gearbeitet wird wegen der steilen Lernkurve. In der Summe wird dadurch Windows 7 eine unglaublich attraktive Alternative, weil man Windows 7 wie die Vorgänger bedienen kann und so auf der sicheren Seite ist.

    Aus Sicht von PC-Profis ist es schade, wenn die Leute die Vorteile kaum oder gar nicht nutzen, die eine neue Windows-Version mit sich bringt. Aber solange man die Leute erstmal nach alter Logik arbeiten lässt, bleiben die meisten offen für die neuen Funktionen. Nur eben nicht sofort.

  7. avatar Moritz sagt:

    @Alexander da muss ich dir voll und ganz zustimmen…sogar im Unternehmenseigenen LAN ruckelt die Remotesession und über die Anwenderfreundlichkeit von Win 8 für „alt eingesessene“ Windows Nutzer will ich nicht reden. Auch der Umstieg von XP auf 7 verlief nicht bei allen ohne Probleme, die meisten kamen aber schnell zurecht.

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