Wochenendprojekt: Ubuntu installieren

Das Wochenende steht vor der Tür. Abhängig vom Wetter kann man folgendes machen: Grillen oder eben das nagelneue Ubuntu installieren, welches gestern in der Version 10.04 LTS erschienen ist. Vorbei die Zeit der dunklen Optik. Wunderbarerweise gibt es auch eine Netbook-Version, die sich wunderbar einfach installieren lässt und für eben eurer Netbook ausgelegt ist. Generell gibt es für mich eh zwei Möglichkeiten, Ubuntu produktiv zu nutzen.

Eine Variante ist sicherlich die native Installation, bei der auch eure Festplatte partitioniert werden muss, die andere Variante nennt sich Wubi. Dabei wird eure Partitionierung nicht berührt und Ubuntu wird in einen Container installiert, der über das Bootmenü gemountet wird. Generell sind auch die Zeiten vorbei, in denen man sich Ubuntu mühselig auf seinen USB-Stick beamen musste, um von dort zu installieren zu können. Denn nicht jeder Benutzer eines Netbooks ist im Besitzt eines externen Laufwerks um von einer CD / DVD zu installieren.

Vielleicht habt ihr ja Muße, euch das wirklich gute Ubuntu 10.04 LTS einmal anzuschauen. Eine große Comunity steht dahinter, die euch mit Rat und Tat zur Seite seht. Als Alternative sei hier auch mal das bereits erwähne Jolicloud genannt.

Also – schönes Wochenende euch allen und einfach mal über den Tellerrand blicken – bei uns gibt es sogar Computer, die standardmäßig mit Ubuntu ausgeliefert werden 🙂

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7 Kommentare auf "Wochenendprojekt: Ubuntu installieren"

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Marvin

Klasse, dass ihr auch mal Systeme fernab von Mac OS oder Windows im Blog erwähnt. Ich nutze Ubuntu seit mehreren Jahren und bin zufrieden. Man muss sich ein bisschen einarbeiten, aber das meiste ist für einen fortgeschrittenen Windows-Nutzer selbsterklärend.

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Thomas

Folgende Frage:
Ich hatte vorher WinXP + Ubuntu 9 parallel laufen, dann hab ich mir Win7 geholt und schwups war im neuen Bootmanager nur noch WinXP + Win7. Was passiert mit meinem Bootmanager jetzt, wenn ich WUBI ausprobieren will?

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Koki.Ger

@Thomas Das ist normal, Windows zerstört immer den Bootloader von Ubuntu und installiert einen eigene, dieser erkennt aber nur Windows OS.

Wenn du Ubuntu willst, musst du entweder GRUB erneut installieren, oder eben halt Ubuntu. Wie gesagt Ubuntu installiert man bei sowas immer zum Schluss.

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Philipp

@Thomas: Mit EasyBCD solltest du Ubuntu auch in den Windows Bootmanager integrieren können. Wenn das nicht geht, wie Koki.Ger beschrieben hat.

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Nathan

Hallo liebe Leute,
Vielen Dank, dass ihr hier mal etwas anderes als „immer nur“ Windows und Mac OS X vorstellt! Sowas sollten eigentlich mehr Leute machen.
Ubuntu 10.04 ist meiner Meinung nach ein Augenschmaus! Wunderbar anzuschauen und ebenso wunderbar in der Bedienung. Aber es bedarf ein bisschen Umstellung, wenn auch nur ein ganz kleines bisschen 😉

Ich finde es cool, dass die Knöpfe jetzt links sind, sonst waren sie immer recht. Etwas neues, woran man sich etwas länger erinnert 😉
Ich könnte noch weiter schwärmen, aber ich lasse das mal^^

beste grüße^^

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Thomas

@Koki.Ger + Philipp:
Ich hab Ubuntu via WUBI installiert und ergibt sich folgende Boot-Situation:
1. Frühere Windows Version -> 1.1 WinXP, 1.2 Ubuntu
2. Windows 7
3. Ubuntu

„3. Ubuntu“ bricht mit dem Fehler ab, dass die wubildr.mbr nicht auffindbar sei, „1.2 Ubuntu“ funktioniert einwandfrei.
Ich glaub das Problem liegt daran, dass ich Win7 in eine VHD installiert habe…

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CS
Habe auf meinem 1005ha-h den neuen Netbook remix jetzt ein wenig getestet — und muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Die Oberfläche ist genial, und nach kurzer Zeit hatte ich mich an sie gewöhnt. Hatte ich mit der letzten version noch Probleme mit dem WLAN lief es jetzt von Anfang an. Auch das CiscoVPN lies sich Problemlos in den Networkmanager integrieren – great. Doch sind die ladezeiten im Vergleich zu Windows höher. Auch funktionieren eine Menge Funktions-asten(kombinationen) nicht – bzw. ist es eine Menge Arbeit sie zum laufen zu bringen. Das ruckeln beim wiedergeben von flashvideos und die… Read more »
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