Zephyr: Innovative Gaming-Maus sorgt für frischen Wind im Peripherie-Segment

Zephyr: Innovative Gaming-Maus sorgt für frischen Wind im Peripherie-Segment

Wir haben uns mittlerweile an vieles gewöhnt. Aktive Lüfter auf dem Mainboard, Headset-Erzwinger in 4K-Monitoren mit 144 Hz und selbst für Gaming-Smartphones gibt es die kleinen Miniatur-Ventilatoren als Ansteck-Goodie. Mit der Zephyr wurde jetzt sogar eine Gaming-Maus mit integriertem Handpuster angekündigt.

Zephyr pfeift auf schwitzige Hände

Wer kennt es nicht: Ihr sitzt in eurer Dachgeschosswohnung bei 36° C im Sommer, habt schon alle Fenster geöffnet und trotzdem versaut ihr den entscheidenden Kill im Finale der fiktiven CS:GO Home-eSports Championships, weil eure schwitzigen Zwergenhände im Palm Grip auf der glatten Mausoberfläche abrutschen. Für dieses und ähnliche gängige Szenarien gibt es wohl bald die lang erhoffte Rettung. Die Zephyr setzt als erste Gaming-Maus auf eine gelochte Rückseite, durch die aus dem Inneren ein kleiner Lüfter eine angenehme Brise auf eure Handfläche pustet. Aber auch optisch kann die Zephyr auftrumpfen, denn der Lüfter verfügt selbstredend über eine RGB-Beleuchtung.

Gaming-Mäuse mit perforiertem Gehäuse sind mittlerweile keine Rarität mehr. Viele moderne Mäuse nutzen die Bauweise, um ein besonders leichtes Gewicht zu erreichen. Abspecken ist bei Mäusen nämlich aktuell ein Trend, der im Vergleich zum Menschen das Frühjahr zu überdauern scheint. Nebenbei wird durch die luftige Konstruktion auch die Bildung von Schweiß reduziert. Da meine Patschehändchen bei kaum einer Maus wirklich im Palm Grip agieren, ist der Wahrheitsgehalt dieser Aussage für mich allerdings nur schwer nachvollziehbar. Das sieht Zephyr wohl genauso und geht mit dem aktiven Lüfter daher auf Nummer sicher.

Fly me to the Moon – mit bis zu 10.000 RPM

Der Lüfter unterstützt drei unterschiedliche Rotationsgeschwindigkeiten: 4.000, 7.000 und 10.000 RPM. Womöglich kann die Maus auf der höchsten Stufe sogar leicht abheben. Laut Zephyr ist der Lüfter trotzdem „superleise“ und im Zweifelsfall abschaltbar. Die kabelgebundene Maus mit ihren 14 RGB-Beleuchtungszonen kommt trotz des Lüfters auf erstaunlich leichte 68 Gramm. Damit ist die Zephyr sogar 12 Gramm leichter als die Logitech G Pro Wireless (Test). Während ich mittlerweile ein großer Fan von leichten Gaming-Mäusen bin, hält sich meine Begeisterung für Fans aller Art in Grenzen.

Abgesehen von dem pfiffigen Extra setzt die Zephyr eher auf gängige Feature-Standardkost im Bereich der hochpreisigen Gaming-Mäuse. Beim Sensor handelt es sich um den PixArt PMW-3360 mit maximal 16.000 dpi. Die Primärtaster sind Omrons D2FC mit einer angegebenen Lebenszeit von 50 Millionen Klicks. Außerdem gibt es vier Zusatztasten.

Windiges Kickstarter-Projekt startet am 22. Juli

Falls euch die Idee so vom Hocker pustet wie uns, könnt ihr das Projekt ab dem 22. Juli auf Kickstarter backen bzw. die Maus vorbestellen. Dabei bekommen potentielle Käufer 50% Rabatt, wenn sie bereits jetzt den E-Mail-Newsletter abonnieren und einen Euro anzahlen. Später werden dann weitere 79 Euro fällig. Damit dürfte die UVP der Zepyhr auf 160 Euro hinauslaufen. Verdammt viel Geld für eine kabelgebundene Maus mit integriertem Mäusefön.

Was haltet ihr von der Idee? Ist das der Wind of Change im Segment der Gaming-Mäuse oder pfeift die Konstruktion doch aus dem letzten Loch?

Zum Shop: Gaming-Mäuse

via Computerbase

Veröffentlicht von

Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

Das könnte dich auch interessieren

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.