ZTE Axon 10 Pro im Langzeit-Test: Ziemlich gutes Smartphone ohne wirkliches Alleinstellungsmerkmal

      ZTE Axon 10 Pro im Langzeit-Test: Ziemlich gutes Smartphone ohne wirkliches Alleinstellungsmerkmal

      Mit den Axon 10 Pro bietet ZTE ein rundum gelungenes Smartphone an. Im Alltag überzeugt das Gerät mit souveräner Performance, ausdauerndem Akku, gutem Display und einer Triple-Kamera zu einem Straßenpreis von unter 600 Euro. Einzige Schwachstelle ist die Bildqualität bei schlechtem Licht. Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal bietet das Axon 10 Pro im Vergleich zu Flaggschiff-Smartphones wie dem P30 Pro oder dem OnePlus 7 Pro nicht.

      Das gefällt uns

      • sehr viel Leistung
      • sehr gute Verarbeitung
      • großes AMOLED-Display
      • gute Akkulaufzeit
      • Speicher erweiterbar
      • kabelloses Laden wird unterstützt

      Das gefällt uns nicht

      • Fotoqualität bei schlechtem Licht

      Killt der Flagship-Killer den Flagship-Killer?

      ZTE ist in Deutschland noch ein ziemlicher Underdog, wenn es um High-End-Smartphones geht. Mit dem Axon 10 Pro bietet der chinesische Hersteller auf dem Papier ein Smartphone mit Top-Hardware zum moderaten Preis an. Snapdragon 855, HDR-AMOLED-Display, Triple-Cam, … alles dabei. Zudem unterstützt das Axon 10 Pro induktives Laden und einen Fingerabdrucksensor im Display hat es auch. Damit steht es dem OnePlus 7 Pro bis auf das 90-Hz-Display und etwas Arbeitsspeicher auf den ersten Blick in nichts nach.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Ich habe das Axon 10 Pro seit Mai 2019 täglich genutzt und war gespannt, ob mich bei einem Smartphone für unter 600 Euro wieder die Sehnsucht nach einem echten Flaggschiff packt, oder ob das ZTE Axon 10 Pro eine empfehlenswerte Alternative für den Pareto-konformen Nutzer ist.

      Kommen wir als erstes zu den technischen Details. Bei der Ausstattung kann das Axon 10 Pro locker mit Top-Smartphones mithalten.

      Technische Daten

      Technische Daten des ZTE Axon 10 Pro
      Software Android 9.0 (Android One)
      Prozessor Snapdragon 855
      Grafikchip Adreno 640
      Arbeitsspeicher 6 GB
      Speicher 128 GB UFS 2.1, per microSD-Karte um bis zu 2 TB erweiterbar
      Display 6,47″ AMOLED-Display
      2340×1080 Pixel (19,5:9-Format)
      HDR10
      Hauptkamera 48.0MP, f/1.8, Phasenvergleich-AF, LED-Blitz
      20.0MP, f/2.2, Weitwinkelobjektiv
      8.0MP, f/2.4, Teleobjektiv (3x opt. Zoom)
      Frontkamera 20.0MP, f/2.0
      Video UHD (3840x2160px) @30FPS
      Anschlüsse USB-C
      SIM Nano-Dual-SIM
      Hybrid-Slot
      Konnektivität WLAN 802.11a/b/g/n/ac
      Bluetooth 5.0 (aptX HD), NFC
      GPRS, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-A, LTE-A Pro
      Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Fingerabdrucksensor (Display)
      Akku 4.000 mAh
      kabelloses Laden (Qi)
      Maße 159,2 x 73,4 x 7.9 mm
      Gewicht 178 Gramm
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      Umfangreicher Lieferumfang in schicker Verpackung

      Die Specs stimmen soweit, doch fangen wir am Anfang an. Das Axon 10 Pro wird im schwarzen Karton ausgeliefert. Die Verpackung ist bis auf die kupferfarbene „10“ auf der Oberseite extrem schlicht, gefällt mir aber. Beim Lieferumfang geht ZTE keine Risiken ein. Alles Wichtige ist dabei: Netzteil, USB-Ladekabel von Typ-A auf Typ-C, Kopfhörer mit Fernbedienung und Klinkenanschluss (aber ohne Silikonaufsätze) etwas Papierkram und SIM-Öffner.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Damit ihr die Kopfhörer an einem Smartphone auch nutzen könnt, liegt ein Adapter von USB-C auf Klinke ebenfalls dabei. Was ich persönlich besonders gut finde: Eine transparente Hülle gehört auch zum Lieferumfang. Klar, es ist kein Spigen-Pendant, aber die Hülle reicht für den Alltag vollkommen aus und ragt etwas über die Vorderseite. Damit spart man sich die 10 Euro für eine separate Hülle und Display und Gehäuse sind ausreichend geschützt.

      Gefälliges Design erinnert an Huawei P20 Pro

      Beim Design des Axon 10 Pro hat sich ZTE anscheinend stark am P20 Pro von Huawei orientiert. Das gilt sowohl für die Form als auch für die Farbe: Ein Blau mit spiegelndem Metallic-Look, das die einzig erhältliche Farbe des Axon 10 Pro darstellt. Die Anordnung des Kameramoduls ist meines Erachtens nicht sehr sauber, da die Triple-Cam in zwei Linsen mit Kamera-Buckel und eine plane Linse mit LED-Blitz geteilt ist.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Da der Buckel nicht mittig sitzt, wackelt das Smartphone, wenn es ohne Hülle auf dem Tisch genutzt wird. Auf der Rückseite findet man unterschiedlich auffällige Schriftzüge: AXON, ZTE und die Beschriftung des Kameramoduls in silber sowie das CE-Zeichen und einen „Designed by ZTE“-Schriftzug sowie die genaue Modellbezeichnung in schwarz. Etwas weniger Schrift hätte der Rückseite in meinen Augen keinen Abbruch getan.

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      Rundes Design, schmale Rahmen und Tropfen-Notch

      Die Rückseite ist nach vorne und das Display nach hinten abgerundet. Dadurch ergibt sich ein ziemlich rundes Design und trotz 6,47″-Display und 19,5:9-Format bleibt das Axon 10 Pro – zumindest für meine XL-Hände – sehr handlich. Das Display hat eine kleine Tropfen-Notch. Die Display-Rahmen sind sehr schmal und unten minimal breiter als oben. Power-Button und Lautstärkewippe befinden sich an der rechten Seite und sind gut ertastbar. Der SIM-Karten-Slot befindet sich an der Unterseite.

      Insgesamt ist das minimalistische Design stimmig und gefällt. Aufmerksamkeit erhaschen will das Axon 10 Pro im Vergleich zu anderen aktuellen Flaggschiffen, die mehr und mehr auf schimmernde Farbtöne setzen, nur bedingt.

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      Makellose und wertige Verarbeitung

      Die Verarbeitung des ZTE Axon 10 Pro ist einwandfrei. Die Tasten sitzen fest, es gibt keine ungleichmäßigen oder unnormal großen Spaltmaße. Die Rückseite aus Glas macht in Verbindung mit dem mattblauen Aluminium-Rahmen einen hochwertigen Eindruck.

      Unterm Strich wirkt das Axon 10 Pro genauso hochwertig wie teurere Flaggschiffe.

      Knalliges 6,5″-AMOLED-Display

      Das Axon 10 Pro verfügt über ein AMOLED-Display im 19,5:9-Format. Die Auflösung liegt bei 2340×1080 Pixeln bzw. FHD+. Das ergibt bei der Diagonale von 6,47″ eine Pixeldichte von 398 PPI. Mindestens 99% der Nutzer werden hier keinen Unterschied zu höheren Auflösungen feststellen, solange das Smartphone nicht für VR genutzt wird. Zwar bieten andere Hersteller auch höhere Display-Auflösungen, diese sind aber eher als „Ghost Benefits“ anzusehen und ab Werk oft nicht eingestellt, weil die Akkulaufzeit sonst deutlich niedriger ausfällen würde.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Geschützt wird das Display durch Gorilla Glas 3. Das ist zwar nicht die neueste Version, allerdings war es bei meinen Smartphones bisher egal, ob Gorilla Glas 5 oder Godzilla Glas 7 zum Einsatz kommt. Das Sandkorn auf dem Tisch oder in der Hosentasche hat bisher jedes Display mit hübschen Kratzern verziert. Insofern würde ich darauf nicht allzu viel geben.

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      60 Hz verbrauchen weniger Strom

      Die Bildwiederholrate liegt bei 60 Hz. Höhere Bildwiederholraten bieten aktuell nur das Razer Phone (Test) mit 120-Hz-LCD sowie das ROG Phone (Test) und das OnePlus 7 Pro (Test) mit 90-Hz-OLED-Display. Zwar wandern Inhalte nicht so butterweich über das Display wie bei den genannten Konsorten, dafür zerren 60 Hz deutlich weniger am Akku.

      HDR-Display bei direkter Sonneneinstrahlung noch ablesbar

      Für das AMOLED-Display sprechen wie immer sehr satte und kräftige Farben, der sehr hohe Kontrast sowie die stabilen Blickwinkel. Außerdem unterstützt das Display HDR10 und kann dadurch auch HDR-fähige Inhalte wiedergeben, die über einen besonders hohen Dynamikumfang verfügen. Die maximale Displayhelligkeit liegt bei 440 cd/m², im direkten Licht werden kurzzeitig auch 566 cd/m² erreicht, womit das Display noch einigermaßen gut ablesbar bleibt.

      An der Oberseite wurde die Selfie-Kamera in einer kleinen Tropfen-Notch untergebracht. Wie Samsung, Huawei und OnePlus setzt auch ZTE beim Axon 10 Pro auf abgerundete Kanten und sehr schmale Ränder.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Fingerabdruck-Sensor im Display

      ZTE hat den Fingerabdruck-Sensor im Display untergebracht. Wenn man das Telefon aufhebt, zeigt ein Symbol auch bei ausgeschaltetem Display, wo der Daumen aufgelegt werden muss. Er funktioniert in etwa so gut wie bei anderen Smartphones mit Display-Fingerabdruck-Sensor. Er ist schnell, aber nicht so schnell wie der Sensor auf der Rückseite von Huawei-Smartphones wie dem Mate 10 Pro (Test). Die Wahrscheinlichkeit, das Smartphone beim ersten Finger-Auflegen zu entsperren, lag bei mir bei ungefähr 70 bis 80 Prozent.

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      Das Axon 10 Pro lässt sich auch via Gesichtserkennung entsperren. Diese Entsperr-Methode ist jedoch nicht so sicher wie der Fingerabdruck-Sensor.

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      Gute Kamera mit Weitwinkel und Verzerrungskorrektur

      Beim Axon 10 Pro ist auf der Rückseite eine Triple-Cam verbaut. Zum Einsatz kommen ein 48.0 MP-Standardobjektiv, (f/1.8), ein 20.0-MP-Weitwinkelobjektiv (f/2.2) und ein 8-MP-Teleobjektiv (f/2.4). Es handelt sich dabei um den Sensor GM1-Sensor von Samsung und nicht um den Sony IMX586, der auch im OnePlus 7 Pro zum Einsatz kommt. Über eine optische Bildstabilisierung verfügt der Sensor nicht.

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      Bei Tageslicht kann die Kamera durchaus überzeugen. Sowohl mit dem Standard- als auch mit dem Weitwinkelobjektiv kommen brauchbare Bilder heraus. Zudem macht die softwareseitige Verzerrungskorrektur beim Weitwinkel einen guten Job.

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      Schwache Bildqualität bei schlechtem Licht

      Bei schlechtem Licht zieht das Axon 10 Pro im direkten Vergleich zum OnePlus 7 Pro den Kürzeren. Noch weniger kommt es an P30 Pro oder Google Pixel 3 XL heran. Selbst der Nachtmodus fährt keine besseren Ergebnisse ein. Etwas nervig ist zudem, dass ab Werk das Wasserzeichen auf den Fotos aktiviert ist. Es lässt sich in den Optionen einfach abschalten.

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      Die Qualität der Aufnahmen mit der Selfie-Kamera sind gut. Wie bei den meisten Selfie-Cams gibt es beim Portrait-Modus Probleme mit der Freistellung von feinen Übergängen wie Haaren und Co. Zudem neigen Hintergründe zum Ausbrennen.

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      Hohe Performance in allen Lebenslagen

      Das Axon 10 Pro verfügt wie fast alle aktuellen Smartphone-Flaggschiffe über den Snapdragon 855 samt Adreno 640-Grafikeineinheit. Anders ausgedrückt: Das Smartphone hat massig Leistung. Viele offene Tabs, Videos und 10 Apps im Hintergrund? Kein Problem. Und Spiele? Von PUBG über CSR Racing 2 bis Arena of Valor und Co. – alles läuft mit hohen Grafikeinstellungen flüssig und sauber. Ob sich mehr als die vorhandenen 6 GB RAM bei den Ladezeiten wirklich bemerkbar machen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Auch so fallen die Ladezeiten in CSR Racing 2 kurz aus.

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      Das Gleiche gilt für das Bearbeiten von Videos und Bildern unterwegs. Das Axon 10 Pro hat genug Leistungsreserven und läuft einfach rund. Für alle Datenjunkies werfe ich noch ein paar Benchmark-Werte in die Runde: 5677 Punkte im Sling Shot Extreme und 7329 Punkte im Sling Shot. Zum Vergleich: Das ASUS ROG Phone mit übertaktetem Snapdragon 845 kommt auf 4737 und 6442 Punkte. Aktuelle Smartphones mit SD 855 wie das OnePlus 7 Pro kommen auf ähnliche Werte wie das Axon 10 Pro.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Da merkt man, dass eine SoC-Generation im Smartphone ordentlich Mehrleistung einbringt. Leistungsengpässe konnte ich im Alltag nicht feststellen. Selbst nach 10-Stunden Google-Maps und diversen Apps im Hintergrund lief das Axon 10 Pro flüssig und wechselte Tabs zügig.

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      128 GB Speicher mit microSD-Karte erweiterbar

      Im Axon 10 Pro sind ab Werk 128 GB UFS-2.1-Speicher verbaut. Davon sind abzüglich Betriebssystem noch ungefähr 110 GB frei. Falls euch das nicht reicht, könnt ihr zusätzlich eine microSD-Karte in den Hybrid-Slot schieben. Das Smartphone lässt sich so um bis zu 2 TB erweitern. Allerdings könnt ihr dann nicht mehr zwei SIM-Karten parallel nutzen.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Schlanke Software orientiert sich an Stock-Android

      Beim Axon 10 Pro kommt ab Werk Android 9 Pie mit der Mifavor 9.1-Oberfläche zum Einsatz. Diese orientiert sich an Vanilla-Android und ist daher erfreulich schlicht und schlank. Viele vorinstallierte Apps gibt es glücklicherweise nicht. Zu den wenigen gehört Device Health Services, Dolmetscher, Facebook Services, Perfdump, SIM-Toolkit 9 und ZTE Cares.

      Einfache Steuerung mittels Wisch-Gesten

      Wer möchte, kann das Smartphone mit Wisch-Gesten bedienen. Dann fallen die drei Display-Tasten an der Unterseite weg und ihr könnt das komplette Display nutzen. Nach etwas Eingewöhnungszeit konnte ich mich schnell damit anfreunden und will es mittlerweile auch nicht mehr missen. Anfangs gab es zwar Probleme bei den Gesten für die App-Übersicht und die Anzeige aktiver Apps. Hier hat ZTE aber via Update schnell nachgebessert.

      Von unten nach oben wischen und gedrückthalten öffnet die Übersicht der aktiven Apps. Vor dem Update war das noch ein kleines Glücksspiel. Ein Wisch nach unten auf dem Homescreen zeigt die Taskleiste an. Das klappt auch, wenn ihr in der Mitte des Displays ansetzt. Zurück ist ein Wisch vom linken oder rechten Rand zur anderen Seite. Der Swipe von unten nach oben bringt euch zur App-Übersicht.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Garantierte Updates für zwei Jahre

      Der ab Werk aktivierte Handflächenablehnungsmodus nervte mich ab und zu. Mit einem Neustart lässt sich das Problem aber beheben, zudem kann er im Menü deaktiviert werden. Das Menü ist übrigens sehr komplex. Hier solltet ihr am besten einfach nach dem Schlüsselbegriff suchen, bevor ihr euch in den Untermenüs verliert.

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      Laut ZTE soll das Axon 10 Pro zwei Major-Updates bekommen und mindestens zwei Jahre mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

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      Ausdauernder Akku mit 4.000 mAh

      Vor zwei Jahren noch einen Rarität, ist ein Akku mit 4.000 mAh heute zwar – abgesehen von Samsung-Smartphones – keine Seltenheit mehr, allerdings immer noch äußerst erfreulich. Mit dem Axon 10 Pro hatte ich daher keine Probleme, bis zum nächtlichen Ladezyklus zu kommen.

      Selbst wenn der Akku auch zwei Tage halten würde, kann ich mir kaum vorstellen, dass es jemand freiwillig ausprobiert und es darauf anlegt, den nächsten Tag mit 50% Akku zu bestreiten. Das Axon 10 Pro wird mit dem mitgelieferten Netzteil ziemlich flott geladen. Es unterstützt Quickcharge 4 und lässt sich dank Qi-Standard kabellos aufladen.

      Guter Sound bei moderater Lautstärke

      Das Axon 10 Pro verfügt wie – abgesehen von den Gaming-Smartphones – fast alle Flaggschiffe über einen Hauptlautsprecher auf der Unterseite und den „Hilfslautsprecher“, der eigentlich zum Telefonieren gedacht ist. Im Verbund wird Stereo-Klang imitiert, wobei der Hauptlautsprecher natürlich 80% des Klangs übernimmt.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Zwar klingt das nicht so gut wie bspw. die echten Stereo-Lautsprecher beim ROG Phone, trotzdem ist der Sound vom Axon 10 Pro gut, solange man es bei der Lautstärke nicht übertreibt. Ab 70% Lautstärke wird es schrill und unangenehm für die Ohren. Tiefen vermisst man beim Axon 10 Pro wie bei allen Smartphones.

      Fazit: ZTE Axon 10 Pro

      Das Axon 10 Pro ist ein gutes Smartphone und kann es in einigen Bereichen durchaus mit Flaggschiffen anderer Hersteller aufnehmen. Hohe Leistung, großer Akku, AMOLED-Display und die sehr gute Verarbeitung: Hier ist das Axon 10 Pro auf Augenhöhe mit Smartphones wie dem OnePlus 7 Pro (Test). Selbst die Kamera liefert bei Tageslicht gute Ergebnisse ab und das Weitwinkel-Objektiv bringt im Urlaub einen echten Mehrwert.

      ZTE Axon 10 Pro Test

      Was dem Axon 10 Pro fehlt ist neben der schwachen Kamera-Performance bei schlechtem Licht ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Das Huawei P30 Pro (Test) hat die sehr gute Kamera, das OnePlus 7 Pro das 90-Hz-Display. Doch nicht jeder benötigt 90 Hz Bildwiederholrate oder ist bereit, für eine bessere Kamera auch 200 bis 300 Euro* mehr auf den Tisch zu legen.

      Wer ein leistungsstarkes Smartphone zu einem günstigen Preis sucht und mit den genannten Schwächen leben kann, macht mit dem Axon 10 Pro alles richtig. Mit dem Xiaomi Mi 9 kommt aus China jedoch ein weiterer Wettbewerber mit besserer Kamera und für noch weniger Geld. Doch auch das Mi 9 ist nicht perfekt und ihr müsst auf einen großen Akku und erweiterbaren Speicher verzichten.

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      Smartphones bei uns im Shop

      *Stand: 13.08.2019

      Veröffentlicht von

      Die Leidenschaft fürs Zocken wurde bereits in den frühen 90ern mit Bubble Bobble am Sega Master System II geweckt. Spielt mittlerweile hauptsächlich am PC und hätte gerne viel mehr Zeit, um sich seinem ständig wachsenden Pile of Shame zu widmen.

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      Erfrischend das mitlerweile alle Bereiche gute Urlaubskameras integrieren. Immer wieder erstaunlich wie günstig das doch geht im gegensatz u den großen Namenherstellern