ZYXEL NAS Network Storage NSA-220+ im Kundentest

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, geben wir ab und an Testern die Möglichkeit, Geräte zu testen. Und sofern möglich, können die Tester dann diese Geräte behalten. Einer dieser Tester war Patrick. Er bewarb sich um ein NAS (ZYXEL NAS Network Storage NSA-220+). Aus der versprochenen „Foto-Love-Story“, die das NAS erleben sollte, wurde leider nichts, Eyjafjallajökull (ich kann das immer noch nicht aussprechen) machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Hier also sein persönlicher Bericht zum Gerät.

Am 26.ten April um 1:11 Uhr Nachmittags bekam ich von Caschy die Nachricht, dass ich der glückliche Gewinner des Zyxel NSA-220+ bin. Und nach inzwischen einigen Testwochen habe ich gute Eindrücke gewonnen, die ich mitunter hier vorstellen möchte. Wer Bilder, Benchmark, und Co sehen möchte kann das gerne hier undhier machen.

Doch von Anfang an: Es war abgemacht, dass ich das NSA-220+ in Bremerhaven persönlich abhole, und den Rückweg nach München mit Bildern dokumentiere. Es kam jedoch etwas anders: Zuerst konnten wir keinen gemeinsamen Termin finden, um den Gewinn persönlich in Empfang zu nehmen, und so wurde mir das Packet netterweise am Hotel hinterlegt, in das ich einchecken sollte.

Ich also zum Flughafen, plötzliche Menschenmassen kommen auf mich zu, kein Flieger in der Luft: Die Aschewolke hatte mich mal wieder erwischt und zwang mich am Boden zu bleiben. Also den Termin bei meinem Kunden um eine Woche verschoben – das Hotel benachrichtigt und darum gebeten, das abgegebene Paket noch eine Woche länger zu behalten.

Doch nicht nur die Aschewolke machte mir einen Strich durch die Rechnung: Am darauffolgendem Samstag verlor ich erst mein Handy und einige Stunden darauf wurde mir meine Digitalkamera durch Unachtsamkeit zerstört. Dafür ging der Flieger diesmal, jedoch ohne Handy und ohne Digitalkamera.

Deshalb habe ich kein einziges Bild machen können von der Rückreise :-(

Aber gleich im Hotel das schöne Stück noch ausgepackt, und es für erstaunlich klein und leicht empfunden. Gut, die Leichtigkeit war ohne Festplatten kein Kunststück. Aber klein und fein passt allemal.

Wieder zu Hause angekommen, waren auch schon die bestellten Festplatten im Briefkasten:

Ihre Lieferung enthält folgende Positionen:

2 x AFBI01 Hitachi     2TB SAT2 HDS722020

Laut der Verpackung können bis zu 3 TB verbaut werden. Ich schenkte dem aber keinen Glauben und sah nochmal auf der Hersteller-Homepage nach. Dort wurden mir 4 TB angeboten, was mir das Gerät schon deutlich sympathischer machte. Und da der Hersteller auch noch gleich Empfehlungen ausspricht, welche Festplatten man verbauen soll, habe ich bei den Hitachi 2TB Platten zugegriffen.

Das Gerät spricht RAID 1 und RAID 0 – und da ich meine wichtigen Daten in der private Cloud habe, fiel die Entscheidung schnell auf das RAID 0 um die 4 Terrabyte auskosten zu können.

Sehr netter Nebeneffekt: Es stand noch eine 1,5 TB USB WesternDigital Festplatte bei mir herum, diese angeschlossen an einen der beiden Front-USB des Zyxel NSA-220+, schon ist sie automatisch auch über das Netzwerk erreichbar. Die USB-Platte erscheint dann als eigenes Share.

Das Gerät bringt einige nette Features mit, allerdings nutze ich davon nur Wenige: Da der Blueray-Player per SMB/CIFS auf das NAS zugreifen kann, verzichte ich auf DLNA oder ähnliches. Ein Zugriff über das Apple Filing Protocol (AFP) ist nicht möglich – ein moderner Mac spricht ja inzwischen auch SMB, aber Tiger haben durchaus noch Probleme mit SMB. Zum Glück hab ich ja den Schnee-Leoparden.

Eine Energieverwaltung ist auch mit an Board, jedoch beginnt diese mich langsam zu nerven. Das Gerät steht im Serverraum und läuft bei mir immer, lässt sich aber auch mit vordefinierten Zeiten hoch- und runterfahren. Die Festplatten werden bei mir nach 3 Minuten ohne Zugriffe heruntergefahren.

Möchte ich nach diesen 3 Minuten aber auf das Gerät zugreifen, so dauert der Zugriff doch bis zu 12 Sekunden bis ich die Daten zu Gesicht bekomme, und das ist mir persönlich zu lange. Aber da die Daten darauf nicht zum täglichen Arbeiten gedacht sind, kann man durchaus damit leben. Auch der HTTP Zugriff dauert recht lange wenn die Festplatten noch schlafen.

Zur Lautstärke von dem Gerät kann ich wenig sagen, beim ersten Aufbau auf dem Schreibtisch war es sehr leise, inzwischen wird es an seinem Standort jedoch eindeutig von anderen Geräten übertönt.

Alles in allem bin ich aber recht froh um die 4TB und die Möglichkeit über LAN darauf zugreifen zu können.

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1 Kommentar auf "ZYXEL NAS Network Storage NSA-220+ im Kundentest"

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Gast

Wie doof ist es denn, die USB- Anschlüsse auf die Vorderseite des Gerätes zu verbauen und nicht mind. einen auf die Rückseite?
Manchmal frage ich mich wirklich, was sich die Designer so denken (oder eben nicht!). 😉
Ansonsten aber ein sehr schickes Stück Technik.

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